Rifugio Auronzo - Toblinger Knoten
Ausgangspunkt: Rifugio Auronzo (2320 m)
| Breite/Länge: | 46,6122°N 12,2941°E |
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Gehzeit: 2 h 10 min
Schwierigkeit: extrem schwierig markiert Weg
Klettersteig: C
Höhenunterschied: 297 m
Höhenunterschied entlang der Route: 297 m
Karte: Tabacco 10 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Zufahrt von Gorenjska: Über den Grenzübergang Rateče fahren wir nach Trbiž / Tarvisio, wo wir auf die Autobahn in Richtung Vidma / Udine abbiegen. Wir verlassen die Autobahn bei der Ausfahrt Tolmezzo und folgen der Straße zum genannten Ort. Von Tolmezzo fahren wir weiter in Richtung Ampezzo und Bergpass Passo della Mauria. Die Straße beginnt dann abzusteigen und bringt uns ins Cadore-Tal, wo wir rechts weiterfahren (links Belluno und Cortina d'Ampezzo) Richtung Ort Auronzo. Nach einigen weiteren km erreichen wir die nächste größere Kreuzung, wo wir rechts in Richtung Österreich und Tre Cime fahren (links Cortina d'Ampezzo). Die Straße nach Österreich verlassen wir nach weiteren ca. 100 m, da Schilder für Tre Cime uns rechts auf die gebührenpflichtige Bergstraße weisen, die nach 7 km zum großen Parkplatz nahe Rifugio Auronzo führt.
Von der Primorska-Seite: Wir fahren auf der Autobahn über Grenzübergang Sežana nach Triest / Trst. Weiter auf der italienischen Autobahn Richtung Padua, aber nur bis zur Autobahnkreuzung, wo wir Richtung Veneto und Belluno weiterfahren. Bei Belluno endet die Autobahn, wir fahren weiter Richtung Cortina d'Ampezzo und Auronzo. Wenn die Straße uns ins Cadore-Tal bringt, kommen wir zu einer größeren Kreuzung, wo links nach Cortina d'Ampezzo und rechts nach Auronzo geht. Hier fahren wir rechts nach Auronzo. Dann folgen wir der obigen Beschreibung.
Beschreibung der Route:
Beim Rifugio Auronzo schlagen wir die Schotterstraße ein, die leicht östlich zum Rifugio Lavaredo führt. Nach etwa 20 Minuten Gehen auf einer sehr aussichtsreichen Straße unter den mächtigen Wänden der Tre Cime erreichen wir die Hütte Lavaredo.
Von der Hütte gehen wir leicht links und steigen über Schutt zur Scharte (Forcella Lavaredo) zwischen Monte Paterno und Tre Cime auf. An der Scharte mit Wegkreuzung wählen wir den breiten Weg, der dort leicht nordwärts absteigt. Rechts zweigt der Weg zum Monte Paterno von Süden und Weg 104 ab, der ostwärts absteigt. Beim Abstieg zur Hütte Locatelli können wir den unteren breiten Weg oder den oberen etwas anspruchsvolleren wählen, der die Hänge unter der Westwand des Monte Paterno quert. An der Hütte mit herrlichem Blick auf Monte Paterno und Tre Cime vereinen sich beide Wege wieder.
Von der Hütte gehen wir nördlich an der Kapelle vorbei, bei der ein Schild zur Via Ferrata Torre di Toblin zeigt. Der Weg verläuft dann rechts am Sasso di Sesto nordwärts und ist mit roten Dreiecken markiert. Später biegt er links ab und folgt einem kurzen Anstieg zum Sattel zwischen Sasso di Sesto und Torre di Toblin. Am Sattel gehen wir etwas rechts und queren die Hänge unter der Westwand der Torre di Toblin. Der Weg führt uns dann zur Nordseite, wo der Kletterabschnitt beginnt.
Zunächst steigt der Weg steil rechts entlang des Stahlseils aufwärts. Weiter verläuft er an einer steilen Rinne und steigt mehrmals senkrecht über Leitern auf. Da der Weg meist stark frequentiert ist, besteht hohes Steinschlagrisiko. Später biegt er leicht links ab und quert eine senkrechte Flanke über Stifte. Es folgen weitere senkrechte Anstiege über Leitern, bald erreichen wir den sehr aussichtsreichen Gipfel.
Wir steigen auf einem etwas einfacheren, aber noch immer sehr anspruchsvollen Weg ab, der zunächst kurz den Südkamm folgt, dann auf die Ostseite absteigt. Weiter steigen wir steil am Stahlseil ab, entlang des Wegs bemerken wir auch einige Stollen aus dem Ersten Weltkrieg. Der steile Weg bringt uns zum Schutt auf der Ostseite des Berges, von wo wir rechts südwärts zur Hütte Locatelli absteigen.
Weil der Weg meist sehr belebt ist, nicht in umgekehrter Richtung wie oben beschrieben aufsteigen. Aus diesem Grund ist der Abstiegsweg im unteren Teil nicht markiert.

Entlang der Route: Rifugio Lavaredo (2344m), Forcella Lavaredo (2454m), Rifugio Locatelli (2405m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Rifugio Auronzo - Toblinger Knoten
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| Hribolaznik10. 08. 2014 |
Gestern (09.08.2014) auf Torre di Toblin. Der Klettersteig selbst hat uns 1 Stunde gekostet (mit obligatorischen Fotostopps natürlich). Sehr technischer Klettersteig mit vielen Leitern. Dazwischen gibt es Abschnitte mit unhandlichen Griffen und einen Abschnitt, wo man einen ziemlich großen Spreizschritt zwischen den Wänden machen muss und sich auf die linke Wand hochzieht. Die Sicherungsleine ist überall vorhanden. Abstieg über den anderen Weg leichter und schneller. Sehr schöne Ausblicke auf die umliegenden Berge, aber es stimmt, dass dieser "künstliche" Klettersteig die Idylle des Parks selbst stört, was generell ein Problem aller solcher erzwungenen Bergwege ist. Empfehle, die Wettervorhersage gut zu prüfen, für den Klettersteig selbst nur einen kleinen Rucksack mitzunehmen und am Ende noch zum nahen Monte Paterno aufzusteigen. Beides zusammen ist nicht zu anstrengend und in einem Tag machbar. LP 
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