Rifugio Bai de Dones - Averau (mimo Rifugio Cinque Torri)
Ausgangspunkt: Rifugio Bai de Dones (1889 m)
| Breite/Länge: | 46,5189°N 12,0379°E |
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Wegname: mimo Rifugio Cinque Torri
Gehzeit: 2 h 45 min
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 760 m
Höhenunterschied entlang der Route: 775 m
Karte: Tabacco 03 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
a) Von Kranjska Gora über das Korensko Sedlo nach Österreich, wo wir am ersten größeren Kreuzung links Richtung Podklošter / Arnoldstein und Trbiž / Tarvisio fahren. Am Ende des Ortes Podklošter weisen Schilder für Šmohor / Hermagor rechts auf eine Landstraße, auf der wir am genannten Ort vorbei bis zum Ende des Gailtals, genauer gesagt bis Kötschach-Mauthen, fahren, wo wir rechts nach Oberdrauburg abbiegen. Der Weg führt weiter über den Alpenpass Gailbergsattel (982 m), wonach wir in den genannten Ort absteigen. Nach Überquerung der Brücke über die Drau fahren wir links nach Lienz. Am Hauptverkehrskreis in Lienz fahren wir "links" in Richtung Sillian und Italien. Wir überqueren die Staatsgrenze zwischen Österreich und Italien und folgen der Hauptstraße bis Dobbiaco / Toblach, wo wir links nach Cortina d'Ampezzo abbiegen. In Cortina d'Ampezzo halten wir uns an die Schilder zum Alpenpass Passo Falzarego. Die Straße oberhalb von Cortina d'Ampezzo beginnt steiler anzusteigen, wir folgen ihr eine Weile, genauer gesagt bis zur Stelle, wo kurz vor einer scharfen Rechtskurve links eine Straße abzweigt, entlang der wir schnell zum großen Parkplatz bei der Hütte Rifugio Bai de Dones gelangen. Von Kranjska Gora zum Ausgangspunkt 208 km.
b) Von Kranjska Gora über den Grenzübergang Rateče nach Trbiž / Tarvisio und weiter auf der Autobahn Richtung Videm / Udine. Wir verlassen die Autobahn bei Tolmezzo, von wo wir weiter nach Ampezzo und zum Alpenpass Passo della Mauria (1298 m) fahren. Die Straße beginnt dann abzufallen und bringt uns ins Cadore-Tal, wo wir rechts nach Auronzo di Cadore fahren. An den folgenden Kreuzungen folgen wir den Schilder nach Cortina d'Ampezzo. In Cortina d'Ampezzo halten wir uns an die Schilder zum Alpenpass Passo Falzarego. Die Straße oberhalb von Cortina d'Ampezzo beginnt steiler anzusteigen, wir folgen ihr eine Weile, genauer gesagt bis zur Stelle, wo kurz vor einer scharfen Rechtskurve links eine Straße abzweigt, entlang der wir schnell zum großen Parkplatz bei der Hütte Rifugio Bai de Dones gelangen. Von Kranjska Gora zum Ausgangspunkt 198 km.
c) Von Nova Gorica fahren wir nach Italien und weiter auf der Autobahn nach Portogruaro, wo wir am Autobahnabzweig Richtung Belluno abbiegen. Wir folgen der Autobahn bis zum Ende (nicht Richtung Belluno abbiegen), dann fahren wir weiter nach Cortina d'Ampezzo. In Cortina d'Ampezzo halten wir uns an die Schilder zum Alpenpass Passo Falzarego. Die Straße oberhalb von Cortina d'Ampezzo beginnt steiler anzusteigen, wir folgen ihr eine Weile, genauer gesagt bis zur Stelle, wo kurz vor einer scharfen Rechtskurve links eine Straße abzweigt, entlang der wir schnell zum großen Parkplatz bei der Hütte Rifugio Bai de Dones gelangen. Vom Grenzübergang zum Ausgangspunkt ca. 230 km.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz gehen wir ostwärts auf Weg 425 den Markierungen »Cinque Torri, Rifugio Scoiattoli« folgend. Zu Beginn laufen wir einige Meter auf Schotterstraße, dann weisen Markierungen links auf einen schön angelegten Wanderweg. Hier gehen wir zunächst über etwas sumpfiges Gelände, der Weg führt uns schnell in den Wald und vorbei am See Lago Bai de Dones. Hinter dem See biegt der Weg leicht rechts ab und sinkt etwas ab. Solcher Weg bringt uns zu einer Wegkreuzung, wo von links der Weg 424 einmündet.
An der Kreuzung biegt der Weg wieder rechts ab und steigt bald durch den Wald an. Der Weg steigt noch eine Weile durch den Wald und mündet dann in eine Asphaltstraße ein.
Weiter steigen wir die Straße hinauf, von der sich Ausblicke vor allem zu den Tofanen öffnen. Später bringt uns der Weg zu einer markierten Kreuzung, wo rechts der interessante Weg Trincee abzweigt, der durch renovierte Schützengräben verläuft und bei dem Besonderheiten des Ersten Weltkriegs präsentiert werden.
An der Kreuzung fahren wir weiter auf der Straße, von der sich bald schöne Ausblicke auch nach Süden öffnen. Hier biegt die Straße rechts ab und bringt uns bald zur Hütte Cinque Torri. Kurz vor der Hütte mündet von links der Weg 437 von der Brücke Ponte di Rucurto (Straße zum Passo Giau).
Von der Hütte folgen wir den Markierungen »Rifugio Scoiattoli« und steigen in Serpentinen den Hang auf der Südseite der Türme Cinque Torri hinauf. Der ansteigende Weg bringt uns bald zu einer markierten Kreuzung.
Rechts führt ein Rundweg um die Türme Cinque Torri (Giro delle Torri), wir gehen links zur Hütte Scoiattoli. Von der Kreuzung wird der Weg weniger steil und quert weiter die Hänge nach Westen. Rechts biegt bald ein weiterer Weg zu den Türmen ab, wir gehen dem linken unteren Weg weiter und queren die Hänge. An der Westseite der Türme mündet zuerst von links der Weg vom Passo Giau ein, kurz danach von rechts der Weg Trincee.
Vom Weg öffnen sich immer schönere Ausblicke nach allen Seiten und folgt nur ein kurzer Anstieg über meist grasigen Hang zur Hütte Scoiattoli.
Von der Hütte Rifugio Scoiattoli, von der man schönen Blick auf Cinque Torri hat, gehen wir rechts den Markierungen Rifugio Nuvolau und Rifugio Averau folgend. Der Weg führt auf einer steinigen Straße oder dem viel angenehmeren parallelen Wanderweg links der Straße aufwärts. Nach gut 20 Minuten moderatem Anstieg über panoramaartigem, zunächst noch grasigem Hang teilt sich der Pfad (Kreuzung unmarkiert).
Der linke Pfad, der auf mäßig steilem Hang weitergeht, führt zum Nuvolau, wir gehen dem rechten Pfad nach, der in die genannte Straße mündet. Wir folgen der Straße, die uns in eine kleine Mulde zwischen den Gipfeln Nuvolau und Averau bringt, und gehen bis zur Scharte zwischen beiden Gipfeln, wo die Hütte Averau steht.
Von der Hütte gehen wir rechts und folgen der Bergstraße. Schon nach wenigen Metern weist »Ferrata Averau« links bergauf. Der Weg quert zunächst Schutt auf der Ostseite des Berges und biegt bald links ab, wo wir in den Kletterabschnitt eintreten. Zu Beginn des Kletterwegs steigen wir steil am Stahlseil über eine steile Wand auf, dann kommen wir zu einer Wegteilung. Der linke etwas einfachere Weg steigt senkrecht mit Klammern durch eine Spalte auf. Der rechte Weg steigt ebenfalls fast senkrecht, aber ohne Klammern. Beachten: Der linke Weg ist oft feucht und Schnee hält sich länger. Nach dem kurzen steilen Stück vereinen sich beide Wege wieder und folgt eine Querung mit Stahlseil rechts. Der Kletterteil endet schnell und wir erreichen bald die weniger steilen Gipfelhänge. Im letzten Teil ist der Weg nicht mehr anspruchsvoll und wir erreichen bald den sehr aussichtsreichen Gipfel.
Rifugio Bai de Dones - Rifugio Cinque Torri 1:00, Rifugio Cinque Torri - Rifugio Scoiattoli 30 Minuten, Rifugio Scoiattoli - Rifugio Averau 30 Minuten, Rifugio Averau - Averau 45 Minuten.

Entlang der Route: Lago Bai de Dones (1895m), Rifugio Cinque Torri (2137m), Rifugio Scoiattoli (2255m), Rifugio Averau (2413m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Rifugio Bai de Dones - Averau (mimo Rifugio Cinque Torri)
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