Rifugio Dibona - Cima Formenton
Ausgangspunkt: Rifugio Dibona (2083 m)
| Breite/Länge: | 46,5326°N 12,0703°E |
| |
Gehzeit: 4 h
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg, leicht unmarkiert Weg
Klettersteig: B/C
Höhenunterschied: 747 m
Höhenunterschied entlang der Route: 900 m
Karte: Tabacco 03 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 2.139
 | 2 Personen gefällt dieser Beitrag |
Zugang zum Ausgangspunkt:
Zufahrt von Gorenjska: Über den Grenzübergang Rateče oder Predel nach Trbiž / Tarvisio und dann auf der Autobahn in Richtung Videm / Udine bis zur Ausfahrt Tolmezzo. Von Tolmezzo folgen wir der Straße Richtung Dorf Ampezzo und Bergpass Passo della Mauria. Die Straße senkt sich dann und führt uns zu einem Kreuzungspunkt, wo wir links weiterfahren (auch rechts möglich) Richtung Cortina d'Ampezzo. An allen folgenden Kreuzungen halten wir uns an die Schilder für Cortina d'Ampezzo.
In Cortina d'Ampezzo folgen wir dann den Schildern zum alpinen Pass Passo di Falzarego. Dieser ansteigenden Straße folgen wir bis zur Stelle, wo rechts die Straße zur Hütte rifugio Dibona abzweigt (Abzweig bei ca. 1700 m). Zuerst asphaltierte Straße führt uns höher zu einem Kreuzungspunkt, wo wir der linken unteren Straße folgen (rechts Hütte Duca d'Aosta) bis zum Parkplatz für die Hütte Dibona.
Von Primorska: Wir fahren Autobahn Richtung Venezia / Benetke. Bei Ort Portogruaro verlassen wir die Autobahn Richtung Venedig und fahren rechts weiter auf Autobahn Richtung Pordenone. Am nächsten Autobahnkreuzungspunkt nahe Conegliano fahren wir rechts Richtung Belluno. Nahe Belluno endet die Autobahn, wir fahren an den folgenden Kreuzungen Richtung Cortina d'Ampezzo weiter. Weiter folgt der oberen Beschreibung.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz bei der Hütte Dibona gehen wir rechts weiter auf den Weg 421. Der Weg kreuzt zuerst Geröllhalden und beginnt leicht anzusteigen. Der Weg führt hier ostwärts und bringt uns bald zu einer etwas breiteren Wildbachrinne. An der Rinne biegt der Weg links ab und steigt steiler neben der Rinne an. Wegen des rutschigen Sands ist auf diesem Abschnitt auch etwas Vorsicht geboten. Der Weg kreuzt dann die Rinne und steigt weiter ziemlich steil an.
Später zweigt rechts ziemlich unauffällig der direkte Weg zur Hütte Rifugio Duca d'Aosta ab, kurz darauf stößt von links der gesicherte Weg Via ferrata Astaldi hinzu. Vom Abzweig steigt der Weg noch eine Weile durch Zwergkiefern an und bringt uns bald zur Hütte Rifugio Pomedes.
Bei der Hütte gehen wir nach Norden weiter den Markierungen »Sentiero Attrezzato Giuseppe Olivieri« folgend und steigen zuerst leicht ab, dann queren wir Geröll oberhalb der Skipiste. Der Weg führt uns dann unter die Wände auf der Ostseite des Gipfels Punta Anna und steigt mehrmals mit Stahlseil an. Im Weiteren steigt der Weg quer über etwas steilere Hänge und quert auch einige exponierte Rinnen.
Später wird der Weg noch etwas anspruchsvoller und steigt über eine senkrechte Leiter sowie danach mehrmals steil mit Stahlseil an. Der Weg biegt dann etwas nach links und steigt dann auf weniger steilem Hang an. Vom Weg haben wir sonst die ganze Zeit einen sehr schönen Ausblick vor allem auf die Gipfel über Cortina d'Ampezzo, im Süden beginnen sich Ausblicke auf Monte Pelmo und Civetta zu öffnen. Im Weiteren folgt wieder ein etwas steilerer Wegabschnitt, bei dem uns erneut Leiter und einige Stahlseile helfen. Der Weg wird dann weniger anspruchsvoll und führt uns auf die Skipiste, von der sich der Blick zur Tofana di Mezzo öffnet.
Am markierten Abzweig gehen wir rechts abwärts zur Hütte Rifugio Ra Valles, links führt der Weg zu den Gipfeln Punta Anna und Tofana di Mezzo. Der Weg senkt sich im Weiteren meist leicht ab und bringt uns zur Hütte Ra Valles, wo auch die Station der Gondelbahn ist.
Von der Hütte gehen wir nach Norden, steigen leicht ab und gehen dann links unter den Wänden der Gipfel Tofana di Mezzo und Tofana di Dentro weiter. Der Weg steigt dann eine Weile quer an und betritt bald den Naturpark Parco Naturale delle Dolomiti d'Ampezzo. Der Weg führt danach noch eine Weile nordwärts und bringt uns zu einem markierten Abzweig.
Rechts führt der Weg talabwärts durch das Tal Canalon de Ra Ola, wir gehen leicht links und steigen auf Geröll unter den Wänden des Gipfels Tofana di Dentro an. Der Weg über das Geröll führt uns zu militärischen Ruinen aus dem Ersten Weltkrieg. Hier gehen wir leicht rechts weiter und der Weg führt uns durch ein Fenster auf steilere Hänge. Der Weg biegt im Weiteren etwas nach links und steigt hauptsächlich in steilen Serpentinen den steilen Hang hinauf. Der Hang ist hier ziemlich steil und gelegentlich hilft auch ein Stahlseil. Der Weg biegt dann nach rechts und folgt einem etwas exponierten Quertritt, der uns zum Sattel auf der Südseite des Gipfels Cima Formenton bringt.
Am Sattel, wo sich der Ausblick nach Westen öffnet, verlassen wir den markierten Weg zur Tofana di Dentro und steuern rechts den Gipfel Cima Formenton an. Der Weg ab dem Sattel ist nicht markiert, aber relativ einfach. Die ganze Zeit gehen wir am Grat entlang vorbei an zahlreichen militärischen Ruinen aus der Zeit des Ersten Weltkriegs. Auf solchem Weg erreichen wir bald den aussichtsreichen Gipfel.

Entlang der Route: Rifugio Pomedes (2203m), Rifugio Ra Valles (2470m)
Fotos:
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
91
92
93
94
95
96
97
98
99
100
101
102
103
104
105
106
107
108
109
Diskussion zur Tour Rifugio Dibona - Cima Formenton
Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie sich anmelden:
Falls Sie noch keinen Benutzernamen haben, müssen Sie sich zuerst
registrieren.