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Gebirge / Dolomiten / Tofana di Mezzo / Rifugio Dibona - Tofana di Mezzo (Via Ferrata Gianni Aglio)

Rifugio Dibona - Tofana di Mezzo (Via Ferrata Gianni Aglio)

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Ausgangspunkt: Rifugio Dibona (2083 m)
Breite/Länge: 46,5326°N 12,0703°E
Wegname: Via Ferrata Gianni Aglio
Gehzeit: 6 h 30 min
Schwierigkeit: extrem schwierig markiert Weg
Klettersteig: D
Höhenunterschied: 1161 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1300 m
Karte: Tabacco 03 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 14.235
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Anzahl der Fotos: 117
Anzahl der Kommentare: 5
Zugang zum Ausgangspunkt:
Zuerst fahren wir nach Cortina d'Ampezzo (bis hierher möglich über die Grenzübergänge Rateče oder Predel nach Trbiž / Tarvisio und dann auf der Autobahn in Richtung Udine bis zur Ausfahrt Tolmezzo. Von Tolmezzo folgen wir der Straße in Richtung des Dorfes Ampezzo und des Bergpasses Passo della Mauria. Die Straße führt dann abwärts und bringt uns zu einer Kreuzung, wo wir links abbiegen (auch rechts möglich) in Richtung Cortina d'Ampezzo. An allen folgenden Kreuzungen folgen wir den Schildern nach Cortina d'Ampezzo. Oder von der Primorska-Seite, wo wir auf der Autobahn in Richtung Triest fahren. Weiter fahren wir auf der italienischen Autobahn in Richtung Padova, aber nur bis zur Autobahnkreuzung, wo wir in Richtung Veneto und Belluno weiterfahren. In der Nähe von Belluno endet die Autobahn, und an den nächsten Kreuzungen fahren wir in Richtung Cortina d'Ampezzo und folgen dann den Schildern zum alpinen Pass Passo di Falzarego. Dieser ansteigenden Straße folgen wir bis zur Stelle, wo rechts die Straße zum Rifugio Dibona abzweigt (Abzweig auf ca. 1700 m Höhe). Die anfangs asphaltierte Straße führt uns höher zu einer Kreuzung, wo wir der linken unteren Straße folgen (rechts Hütte Duca d'Aosta) bis zum Parkplatz vor der Hütte Dibona.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz setzen wir den Weg auf einer Schotterstraße jenseits des Schlagbaums fort. Wir folgen dieser Straße bis zu einer Kreuzung mit Wegweisern, wo wir rechts auf einen breiten Mulattierweg mit den Markierungen »Rif. Camillo Giussani« abbiegen. Der breite Pfad steigt dann langsam an und bringt uns in der Linkskurve zu einem markierten Abzweig.
Vorwärts bergauf führt der Pfad zum Rifugio Camillo Giussani, wir biegen rechts zum Rifugio Pomedes ab. Der Pfad quert zunächst Schuttfelder unter steilen Wänden ostwärts und bringt uns schnell zum Beginn des gesicherten Weges Via ferrata Astaldi. Der gesicherte Weg auf Bändern quert die Südwand des Punta Anna. Der Weg ist gut mit Stahlseil gesichert und technisch nicht übermäßig anspruchsvoll. Der gesicherte Weg endet bald und von rechts stößt der einfachere Weg (Nr. 421) vom Rifugio Dibona hinzu. Es folgt ein Anstieg am Latschenhang und ein panoramisches Stück bringt uns bald zum Rifugio Pomedes.
Vom Rifugio setzen wir links mit den Markierungen »Via Ferrata Punta Anna« fort. Der Weg führt vorbei an der Bergstation der Seilbahn und steigt dann über Schuttfelder zum Einstieg in den Kletterabschnitt an.
Der Kletterpfad quert im ersten Teil bei Aufstieg die Wand etwas links und steigt dabei mehrmals steil an. Weiter wird der Pfad noch etwas anspruchsvoller und steigt fast senkrecht zum Grat auf. Es folgt ein Aufstieg auf sehr aussichtsreichem und exponiertem Grat. Die Schwierigkeit lässt nicht nach und der Pfad verläuft meist auf dem Grat, nur an wenigen Stellen weicht er auf die linke Westseite aus. Später wird der Grat etwas weniger steil und es folgt ein etwas weniger anspruchsvoller, aber ungesicherter Aufstieg zum Gipfel Punta Anna.
Vom Gipfel setzen wir auf dem Grat fort und bald stößt von links der Weg vom Rifugio Camillo Giussani hinzu. Vom Abzweig gehen wir kurz am Grat entlang, dann biegt der Pfad rechts ab und steigt quer durch eine steile Rinne an. Der Pfad bringt uns auf die östlichen weniger steilen Hänge, wo wir bald einen Abzweig erreichen. Rechts abwärts führt der Weg Giuseppe Olivieri zurück zum Rifugio Pomedes und der Weg zum Rifugio Ra Valles, wo die Zwischenstation der Gondelbahn liegt.
Wir setzen links auf den Weg Ferrata Gianni Aglio fort, wohin uns die Aufschrift »cima« weist. Es folgt ein weniger anspruchsvoller Anstieg zum Grat. Am Grat setzen wir rechts fort und der Pfad wird wieder etwas anspruchsvoller. Mehrmals steigen wir senkrecht auf und helfen uns mit Haken und Leitern. Der Pfad weicht dann vom Grat auf die linke Seite aus und bringt uns zur Scharte unter dem Turm Torre Aglio. Aus der Scharte folgt ein anspruchsvoller senkrechter Aufstieg und dann ein kurzes exponiertes Querüber Tritte, das uns zu einem Abzweig bringt.
Am Abzweig gehen wir geradeaus mit den Markierungen Tofana weiter, links steil bergauf führt der Weg zum Torre Aglio, der nur wenige Minuten steilen Aufstiegs mit Seil entfernt ist.
Der Pfad bringt uns dann zu einer extrem exponierten Querung der Wand des Turms Torre Aglio. Bei der Querung der senkrechten Wand helfen uns Seil und einige Haken. Nach der Querung gelangen wir zur Nordseite des Turms und steigen ziemlich steil am Seil ab. Nach dem Abstieg erreichen wir einen Abzweig, wo rechts abwärts der Weg zum Fenster Bus de Tofana abzweigt (zum Fenster nur wenige Minuten). Wir setzen am Abzweig leicht links fort und queren Schuttfelder. Weiter steigt der Pfad wieder etwas steiler an und führt vorbei an Lawinenbarrieren. Auf diesem Abschnitt ist der Pfad etwas schwach gesichert. Es folgen wieder steile Aufstiege am Seil und auf schwierigeren Stellen hilft eine Leiter. Solcher Pfad bringt uns dann zum Grat, auf dem wir bald den Gipfel erreichen.
Der beschriebene Weg ist extrem anspruchsvoll und nur für erfahrene Bergsteiger mit ausreichend Kraft in den Armen und viel Kondition geeignet. Der Weg ist sehr lang, daher ist für den Abstieg die Nutzung der Gondelbahn empfehlenswert.
Routenkarate - Tofana di Mezzo
Entlang der Route: Rifugio Pomedes (2203m), Punta Anna (2731m)
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Fotos:
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Diskussion zur Tour Rifugio Dibona - Tofana di Mezzo (Via Ferrata Gianni Aglio)
jedriličar31. 08. 2011
Vor 2 Wochen habe ich diese Via Ferrata gemacht, wir starteten um 8 vom Rifugio Dibona und waren um 15 oben, es dauerte 7 Stunden. Es war Sonntag und voll, wir mussten in der Schlange warten, aber trotzdem ist der erste Teil der Ferrata extrem anstrengend (bis zum Gipfel Punta Ane), da konstanter senkrechter Aufstieg, kein Gehen, nur Klettern, bis man den Grat Punta Ane erreicht. Der nächste Abschnitt zum Gipfel Tofana di Mezzo ist weniger anspruchsvoll, mehr Gehen, aber eine technisch schwierige und luftige Querung am Ende der Ferrata. Danach noch ca. 300 m Höhenmeter ohne Ferrata zum Gipfel. Für den Abstieg empfehle ich die Bahn zum Rif. Ra Valles, dann Olivieri-Steig zum Rif. Pomedes und zurück zum Rif. Dibona. Ca. zusätzliche 3 Stunden Gehzeit. Insgesamt eine echte Dolomiten-Ferrata zum Empfehlen, aber wie der Autor schrieb, nur für Leute mit Kondition, Erfahrung und ohne Höhenangst.
zihr korak12. 08. 2013
Gestern haben wir den Weg gemacht, er ist anspruchsvoll sowohl kletter- als auch konditionell. Für den Abstieg ist auch ein Geröllhalde in der Nähe der Lawinenbarrieren möglich, dort geht man durch ein natürliches Fenster und erreicht die Straße etwas unterhalb der Dibona-Hütte, also keine Notwendigkeit für die Gondel nasmeh
mirank31. 07. 2016
Der Aufstieg zur Via Ferrata ist einfacher und der Autor der obigen Beschreibung erwähnt ihn tatsächlich als leichteren Weg (Bild 17). Dieser Aufstieg ist deutlich kürzer und dauert nicht mehr als 45 Min, beginnt direkt ostwärts vom Parkplatz bei Rifugio Dibona. Ich bin überzeugt, dass morgens das Ziel aller ist, so schnell wie möglich zum Einstieg der Ferrata zu kommen, um die meisten zu überholen, die mit der Gondel zum Rifugio Pomedes fahren. Der Schritt oben beschreibt jedoch falsch den Abstieg vom Fenster Bus de Tofana, da dieser unterhalb der Rifugio Giussani und HÖHER als Rifugio Dibona endet.
zihr korak27. 07. 2017
Ja, ich bin vom Rifugio Dibona gestartet, deswegen habe ich auch geschrieben, dass es besser ist, dort über das Schuttfeld abzusteigen, wenn du dein Auto dort geparkt hast!!!
pohodnik3336. 09. 2023 20:58:04
Der anspruchsvollste Teil meiner Meinung nach, bzw. zwei Teile sind bei Torre Aglio.

Ansonsten gibt es mehrere anspruchsvollere Abschnitte (sie ist lang, maratonartig) und Kraft und Ausdauer sind nötig. Vor dem Gipfel etwas Klettern ohne Eisen.
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