Rifugio Dibona - Torre Aglio (Via Ferrata Gianni Aglio)
Ausgangspunkt: Rifugio Dibona (2083 m)
| Breite/Länge: | 46,5326°N 12,0703°E |
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Wegname: Via Ferrata Gianni Aglio
Gehzeit: 4 h 15 min
Schwierigkeit: extrem schwierig markiert Weg
Klettersteig: D
Höhenunterschied: 897 m
Höhenunterschied entlang der Route: 930 m
Karte: Tabacco 03 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Zuerst fahren wir nach Cortina d'Ampezzo (dorthin möglich über den Grenzübergang Rateče oder Predel nach Tarvisio und dann auf der Autobahn Richtung Udine bis zur Ausfahrt Tolmezzo. Von Tolmezzo folgen wir der Straße Richtung Dorf Ampezzo und Bergpass Passo della Mauria. Die Straße senkt sich dann und führt uns zu einer Kreuzung, wo wir links weiterfahren (auch rechts möglich) Richtung Cortina d'Ampezzo. An allen folgenden Kreuzungen halten wir uns an die Schilder nach Cortina d'Ampezzo. Oder von der Primorska-Seite, wo wir auf der Autobahn Richtung Triest fahren. Weiter auf der italienischen Autobahn Richtung Padua, aber nur bis zum Autobahnkreuz, wo wir Richtung Veneto und Belluno fahren. In der Nähe von Belluno endet die Autobahn, und an den nächsten Kreuzungen fahren wir Richtung Cortina d'Ampezzo und folgen dann den Hinweisen zum alpinen Pass Passo di Falzarego. Dieser ansteigenden Straße folgen wir bis zum Ort, wo rechts die Straße zur Hütte Rifugio Dibona abzweigt (Abzweig auf ca. 1700 m Höhe). Zuerst asphaltierte Straße führt uns höher zu einer Kreuzung, wo wir der linken unteren Straße folgen (rechts Hütte Duca d'Aosta) und sie bis zum Parkplatz hinter der Hütte Dibona verfolgen.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz setzen wir den Weg auf Schotterstraße jenseits des Schlagbaums fort. Dieser Straße folgen wir bis zur Kreuzung mit Wegweisern, wo wir rechts auf breiten Mulattierweg mit Schildern »Rif. Camillo Giussani« abbiegen. Der breite Pfad steigt dann langsam an und bringt uns in der Linkskurve zu einem markierten Abzweig.
Vorwärts bergauf führt der Pfad zum Rifugio Camillo Giussani, wir biegen rechts zum Rifugio Pomedes ab. Der Pfad quert zunächst Schuttfelder unter steilen Wänden ostwärts und bringt uns rasch zum Beginn des gesicherten Weges Via ferrata Astaldi. Der gesicherte Weg auf Bändern quert die Südwand des Gipfels Punta Anna. Der Weg ist gut mit Stahlseil gesichert und technisch nicht übermäßig anspruchsvoll. Der gesicherte Weg endet bald und von rechts stößt der einfachere Weg (Nr. 421) vom Rifugio Dibona hinzu. Es folgt ein Anstieg durch Latschen und ein Aussichtsweg bringt uns bald zum Rifugio Pomedes.
Vom Rifugio setzen wir links mit Schildern »Via Ferrata Punta Anna« fort. Der Pfad führt vorbei an der oberen Station der Seilbahn und steigt dann auf dem Schuttfeld zum Einstieg in den Kletterabschnitt an.
Der Kletterpfad quert im ersten Teil bei Aufstieg die Wand etwas links und steigt dabei mehrmals steil an. Weiter wird der Pfad etwas anspruchsvoller und steigt fast senkrecht zum Grat hinauf. Es folgt ein Aufstieg auf sehr aussichtsreichem und exponiertem Grat. Die Schwierigkeit lässt nicht nach und der Pfad verläuft meist auf dem Grat, nur an wenigen Stellen weicht er auf die linke Westseite aus. Später wird der Grat etwas weniger steil und es folgt ein etwas weniger anspruchsvoller, aber ungesicherter Aufstieg zum Gipfel Punta Anna.
Vom Gipfel setzen wir auf dem Grat fort und bald stößt von links der Pfad vom Rifugio Camillo Giussani hinzu. Vom Abzweig gehen wir kurz am Grat entlang, dann biegt der Pfad rechts ab und steigt quer durch eine steile Rinne an. Der Pfad bringt uns dann auf die östlichen weniger steilen Hänge, wo wir bald zu einem Abzweig kommen. Rechts abwärts führt der Pfad Giuseppe Olivieri zurück zum Rifugio Pomedes und der Pfad zum Rifugio Ra Valles, wo die Zwischenstation der Gondelbahn ist.
Wir setzen links auf den Pfad Ferrata Gianni Aglio fort, wohin uns die Aufschrift »cima« weist. Es folgt ein weniger anspruchsvoller Anstieg zum Grat. Am Grat gehen wir rechts weiter und der Pfad wird wieder etwas anspruchsvoller. Mehrmals steigen wir senkrecht auf, unterstützt durch einige Haken und Leitern. Der Pfad weicht dann vom Grat auf die linke Seite aus und bringt uns zur Scharte unter dem Turm Torre Aglio. Aus der Scharte folgt ein anspruchsvoller senkrechter Anstieg und dann ein kurzes exponiertes Querüber auf Haken, das uns zum Abzweig bringt.
Geradeaus führt der Pfad zur Tofana di Mezzo, wir setzen links am Stahlseil steil bergauf fort. Der steile Anstieg am Seil ist nicht zu lang und bringt uns in wenigen Minuten auf den sehr aussichtsreichen Gipfel.
Der beschriebene Weg ist außergewöhnlich anspruchsvoll und nur für erfahrene Bergsteiger mit ausreichender Kondition geeignet mit obligatorischer Selbstsicherung.
Vom Gipfel können wir absteigen, indem wir etwas zurückkehren und auf dem Pfad Giuseppe Olivieri zum Rifugio Pomedes absteigen. Zweite Option ist der Weiterweg zur Tofana di Mezzo und Abstieg von dort mit Hilfe der Gondelbahn.

Entlang der Route: Rifugio Pomedes (2203m), Punta Anna (2731m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Rifugio Dibona - Torre Aglio (Via Ferrata Gianni Aglio)
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| zvehar23. 08. 2021 20:57:47 |
Vor ein paar Tagen war ich zufällig oben - interessanter Gipfel, der aber etwas anspruchsvolleren Zugang hat. Kann hier verlängert werden, wenn man zum Tofano di Mezzo geht, muss aber bedacht werden, dass der Aufstieg (und Abstieg auf demselben Stahlseil) etwas Kraft nimmt, die man weiter braucht 
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