Rifugio Pederü - Cunturines-Spitze
Ausgangspunkt: Rifugio Pederü (1548 m)
| Breite/Länge: | 46,63867°N 12,0414°E |
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Gehzeit: 6 h 30 min
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1516 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1760 m
Karte: Tabacco 07 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
A) Von Kranjska Gora über das Korensko Sedlo nach Österreich, wo wir am ersten größeren Kreuzungspunkt links Richtung Podklošter / Arnoldstein und Trbiž / Tarvisio weiterfahren. Am Ende der Siedlung Podklošter weisen Schilder nach Šmohor / Hermagor uns rechts auf eine Regionalstraße, auf der wir vorbei am genannten Ort bis zum Ende des Gailtals, genauer gesagt bis zur Siedlung Kötschach-Mauthen fahren, wo wir rechts Richtung Siedlung Oberdrauburg abbiegen. Der Weg führt uns weiter über den Alpenpass Gailbergsattel (982 m), nach dem wir in die genannte Siedlung absteigen. Nach Überquerung der Brücke über die Drau fahren wir links Richtung Siedlung Lienz weiter. Am Hauptverkehrskreis in Lienz fahren wir "links" in Richtung Siedlung Sillian und Italien. Weiter kreuzen wir die Staatsgrenze zwischen Österreich und Italien und folgen der Hauptstraße vorbei an den Orten Dobbiaco / Toblach, Villabassa / Niederdorf, Monguelfo - Tesido / Welsberg - Taisten, Brunico / Bruneck. Nur wenig nach dem letzten genannten Ort, vorbei an dem eine Umgehungsstraße führt, biegen wir links in das Tal Val Badia ab. Weiter fahren wir durch das genannte Tal und in Longega biegen wir links Richtung Siedlung San Vigilio ab. In San Vigilio biegen wir dann am Kreuzungspunkt links den Beschilderungen »Pederü« folgend ab. Nach etwa 200 Metern biegen wir dann rechts ebenfalls den Beschilderungen »Pederü« folgend ab. Dieser Straße folgen wir bis zum großen Parkplatz vor der Hütte Rifugio Pederü.
B) Von Nova Gorica fahren wir nach Italien und weiter auf der Autobahn Richtung Venedig / Venezia. Bei Portogruaro verlassen wir die Autobahn Richtung Venedig und fahren rechts auf der Autobahn Richtung Pordenone weiter. Am nächsten Autobahnkreuz in der Nähe von Conegliano fahren wir rechts Richtung Belluno weiter. In der Nähe von Belluno endet die Autobahn und wir fahren an den nächsten Kreuzungen in Richtung Cortina d'Ampezzo weiter. Wenn wir in Cortina d'Ampezzo ankommen, folgen wir den Beschilderungen zum Alpenpass Passo Falzarego. Am Pass Passo Falzarego (2105 m) biegen wir rechts Richtung Pass Valparola und weiter nach Alta Badia ab. In La Villa biegen wir rechts Richtung Brunico ab. Der Straße folgen wir bis Longega, wo wir rechts Richtung San Vigilio abbiegen. In San Vigilio biegen wir dann am Kreuzungspunkt links den Beschilderungen »Pederü« folgend ab. Nach etwa 200 Metern biegen wir dann rechts ebenfalls den Beschilderungen »Pederü« folgend ab. Dieser Straße folgen wir bis zum großen Parkplatz vor der Hütte Rifugio Pederü.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz gehen wir weiter zu einer Abzweigung für die Hütte. Die Schilder weisen uns leicht rechts auf einen Wanderweg zu den Hütten Lavarela und Fanes, links führt der Weg zur Hütte Fodara Vedla. Ein sanft ansteigender Weg kreuzt zuerst einen Bach und eine Straße, dann steigt er etwas steiler durch Latschen an. Nach dem anfänglich etwas steileren Teil wird der Weg weiter flacher, auf einem kürzeren Abschnitt steigt er auch etwas ab. Der Weg schließt sich mehrmals kurz der Straße an, dann verläuft er wieder meist durch Latschen auf der rechten Seite des Tales.
Weiter biegt der Weg etwas nach rechts ab und es öffnen sich immer schönere Ausblicke auf die umliegenden Gipfel. Später stoßen wir wieder auf die Bergstraße, die entlang des Baches Rü dal Plan verläuft. Die leicht ansteigende Straße bringt uns zu einer Kreuzung.
Links führt die Straße zur Hütte Rifugio Fanes (5 Minuten), wir gehen rechts weiter zur Hütte Rifugio Lavarela. Die Straße führt weiter entlang des Baches und Weiden und bringt uns bald zur Hütte.
Bei der Hütte gehen wir rechts weiter und nach einem kurzen Anstieg auf einer grasbewachsenen Flanke kommen wir zu einer Abzweigung. Wir gehen links auf dem unteren Weg (Weg Nr. 12), der zur Scharte Ju dla Crusc und Forcela de Medesc führt, rechts führt der obere Weg (Weg Nr. 7), der sich später dem unteren Weg anschließt und ebenfalls zu den genannten Scharten führt.
Von der Abzweigung führt der Weg kurz noch über die grasbewachsene Flanke vorbei an einer Hirtenhütte, dann beginnt der Anstieg durch einen dünnen meistens Kiefernwald. Der Weg verläuft hier westwärts und entlang eines kleinen Baches. Später werden die Bäume immer seltener und der Weg bringt uns zu einer undeutlichen Scharte, von der sich der Blick zu den Gipfeln Sasso delle Dieci und Sasso delle Nove öffnet.
Hier beginnt der Panoramasteig leicht absteigend und führt uns vorbei am See Le Parom, der etwas links vom Weg unter den Flanken des Gipfels Lavarella liegt. Dann biegt der Weg leicht nach rechts ab und bringt uns in eine Mulde, wo von rechts der obere Weg (Weg Nr. 7) mündet.
Wir gehen links durch die grasbewachsene Mulde und sind schnell wieder an der Abzweigung. Geradeaus führt der Weg zur Scharte Ju dla Crusc und weiter zum Gipfel Sasso delle Dieci, wir halten links zur Scharte Forcela de Medesc. Der Weg ist weiter relativ flach und verläuft südostwärts. Wenn wir uns den Flanken des Gipfels Piz de Medesc nähern, steigt der Weg etwas steiler an und bringt uns zu einer Abzweigung, wo von rechts der Weg von der Scharte Ju dla Crusc kommt.
An der Abzweigung gehen wir links auf Weg 12b und auf dem leicht ansteigenden Weg erreichen wir bald die Scharte Forcela de Medesc.
An der Scharte, wo von rechts der Weg durch das Tal Val Medesc mündet, gehen wir leicht links den Markierungen La Varella folgend weiter. Der Weg über Schutt bringt uns bald zu etwas steileren Flanken des Gipfels La Varella. Weiter wird der Weg anspruchsvoller und verläuft auf den steilen Westflanken des Berges. An einigen Stellen steigt der Weg steil an, dann folgt ein Anstieg auf einer ziemlich breiten Police, auf der viel Schutt liegt. Der Weg ist nicht gesichert und erfordert große Vorsicht. Besonders beim Abstieg muss man aufpassen, da der Weg rutschgefährlich ist. Von der Police biegt der Weg etwas links ab und steigt steil auf einer Felsflanke an. Danach wird der Weg wieder weniger anspruchsvoll und bringt uns zu einer Abzweigung kurz unter dem Gipfel Lavarella.
Links führt der Weg zum östlichen Gipfel Lavarella, der nur wenige Gehminuten entfernt ist, wir gehen rechts weiter und steigen leicht zur Scharte zwischen ost und west ab. An der Scharte gehen wir links weiter und beginnen noch etwas steiler auf den Südhängen des Berges abzustiegen. Weiter gehen wir über Schutt, der uns zu einer kleineren Scharte bringt. An der Scharte gehen wir geradeaus weiter und steigen wieder an. Der Weg führt vorbei an einem kleinen See und nach einem etwas steileren Anstieg zum Einstieg in den Kletterabschnitt.
Zu Beginn des Kletterwegs steigen wir zuerst über eine steile Leiter auf, dann folgt ein etwas weniger steiler Weg mit Stahlseil. Weiter wird der Weg kurz etwas leichter, dann folgt wieder ein steiler Anstieg über eine Leiter. Später steigt der Weg noch einmal über eine Leiter auf, dann bringt uns das Stahlseil bald zum Grat.
Auf dem Grat gehen wir links weiter und auf einem etwas leichteren aber ungesicherten Weg erreichen wir bald den Panoramagipfel.

Entlang der Route: Rifugio Lavarella (2042m), Forcella de Medesc (2533m)
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