Rifugio Pederü - Kleine Gaisl
Ausgangspunkt: Rifugio Pederü (1548 m)
| Breite/Länge: | 46,63867°N 12,0414°E |
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Gehzeit: 4 h 45 min
Schwierigkeit: leicht unwegsames Gelände
Höhenunterschied: 1311 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1430 m
Karte: Tabacco 03 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
a) Von Kranjska Gora über das Korensko-Sattel nach Österreich, wo am ersten größeren Kreuzung links nach Podklošter / Arnoldstein und Trbiž / Tarvisio weiterfahren. Am Ende des Ortes Podklošter weisen Schilder für Šmohor / Hermagor rechts auf eine Regionalstraße, auf der wir vorbei am genannten Ort bis zum Ende des Gailtals, genauer gesagt bis Kötschach-Mauthen fahren, wo wir rechts nach Oberdrauburg abbiegen. Der Weg führt weiter über den Alpenpass Gailbergsattel (982 m), nach dem wir in den genannten Ort absteigen. Nach Überquerung der Brücke über die Drau fahren wir links nach Lienz. Im Hauptverkehrskreis in Lienz fahren wir "links" in Richtung Sillian und Italien. Weiter kreuzen wir die Grenze zwischen Österreich und Italien und folgen der Hauptstraße vorbei an Dobbiaco / Toblach, Villabassa / Niederdorf, Monguelfo - Tesido / Welsberg - Taisten, Brunico / Bruneck. Nur etwas nach dem letzten genannten Ort, vorbei an dem eine Umgehungsstraße führt, biegen wir links in das Val Badia-Tal ab. Weiter fahren wir durch das genannte Tal und in Longega biegen wir links nach San Vigilio ab. In San Vigilio dann an der Kreuzung links abbiegen den Schildern »Pederü« folgend. Nach etwa 200 Metern dann rechts abbiegen ebenfalls den Schildern »Pederü« folgend. Dieser Straße folgen wir bis zum großen Parkplatz vor der Hütte Rifugio Pederü.
b) Von Nova Gorica fahren wir nach Italien und weiter auf der Autobahn nach Venedig / Venezia. Bei Ort Portogruaro verlassen wir die Autobahn nach Venedig und fahren rechts auf der Autobahn nach Pordenone. Am nächsten Autobahnausfahrt nahe Conegliano fahren wir rechts nach Belluno. Nahe Belluno endet die Autobahn und an den nächsten Kreuzungen fahren wir in Richtung Cortina d'Ampezzo. Als wir in Cortina d'Ampezzo ankommen, folgen wir den Schildern zum Alpenpass Passo Falzarego. Am Pass Passo Falzarego (2105 m) biegen wir rechts in Richtung Pass Valparola und weiter nach Alta Badia. Im Ort La Villa biegen wir rechts nach Brunico ab. Der Straße folgen wir bis Longega wo wir rechts nach San Vigilio abbiegen. In San Vigilio dann an der Kreuzung links abbiegen den Schildern »Pederü« folgend. Nach etwa 200 Metern dann rechts abbiegen ebenfalls den Schildern »Pederü« folgend. Dieser Straße folgen wir bis zum großen Parkplatz vor der Hütte Rifugio Pederü.
Beschreibung der Route:
Vom Rifugio Pederü gehen wir links auf eine Schotterstraße, wohin uns die Schilder zur Hütte weisen. Die Straße, die für Verkehr gesperrt ist, steigt am Anfang sehr steil in Serpentinen an und es öffnen sich schöne Ausblicke auf die umliegenden Gipfel. Weiter wird die Straße etwas weniger steil und verläuft meist durch Wald. Nach gut einer halben Stunde Gehzeit vom Ausgangspunkt bringt uns die Straße zu einer markierten Abzweigung.
Geradeaus führt die Straße zur Hütte Fodara, wir gehen links den Markierungen »Rif. Sennes Hütte« folgend weiter. An der Abzweigung steigen wir leicht ab und queren einen Bach. Der Weg ist hier eine Zeit lang ziemlich flach, dann biegt er links ab und quert in Aufstieg steile Hänge nach Nordwesten. Höher biegt der Weg rechts und wir schließen bald an die Straße von der Hütte Fodara an.
Weiter gehen wir auf der Straße, die die ganze Zeit leicht ansteigt, und langsam öffnen sich immer schönere Ausblicke. Der Wald entlang der Straße wird durch Latschen ersetzt und von rechts stößt ein Fußweg von der Hütte Fodara hinzu.
Die Straße wird weiter etwas ebener und wir kommen bald zu einer Kreuzung, wo rechts die Straße zu den Hütten Rifugio Ra Stua und Rifugio Biella abzweigt. An der Kreuzung gehen wir links weiter und bis zur Hütte Rifugio Sennes folgt nur noch etwas Gehen auf ebener Straße.
Von der Hütte gehen wir auf der Schotterstraße den Markierungen »Munt de Sennes, Seekofelhütte« folgend weiter. Die Straße steigt etwas steiler an und bringt uns bald zu einer markierten Abzweigung. An der Abzweigung gehen wir rechts auf den Fußweg den Markierungen »Rif. Biella, Seekofelhütte« folgend. Der Weg steigt dann noch eine Weile an und öffnet sich ein schöner Blick zum Gipfel Muntejela de Sennes und zur Berggruppe Tofana. Weiter wird der Weg ebener und verläuft auf grasigen Hängen unter dem Gipfel Croda del Beco (Seekofel). Später beginnt der Weg leicht abzustiegen und bringt uns aus dem Naturpark Fanes Sennes Prags in den Naturpark Ampezzo. Nach leichtem Abstieg kommen wir zu einer markierten Abzweigung, wo wir wieder an die Schotterstraße anknüpfen.
An der Abzweigung gehen wir links auf der Schotterstraße weiter und es folgt noch ein leichter Anstieg auf panoramareicher Straße zur Hütte.
An der Hütte gehen wir ostwärts und der Weg bringt uns schnell zu einer markierten Abzweigung. Rechts abwärts zweigt der Weg zum See Lago di Fosses und zur Hütte Rifugio Ra Stua ab, wir gehen links zur Scharte Forcela Cocodain weiter.
Der Weg von der Abzweigung verläuft ostwärts und steigt langsam zum Grat auf. Wenn wir auf den Grat kommen, öffnet sich ein schöner Blick nach Norden. Der Weg verläuft weiter auf dem Grat und steigt später auch leicht ab. Solcher Weg bringt uns dann zur Scharte Forcela Cocodain.
Der markierte Weg an der Scharte biegt links ab, wir wenden uns rechts auf einen unmarkierten Weg und steigen zum Schuttfeld unter den Hängen des Gipfels Remeda Rossa (Rote Wand) ab. Wenn wir am Schuttfeld sind, bemerken wir rechts eine etwas weniger steile Flanke, auf die wir uns begeben. Auf diesem Abschnitt ist auch eine Spur sichtbar, die mit zahlreichen Steinmännern markiert ist. Der Weg verläuft hier südwärts und bringt uns später auf den Grat, wo sich der Blick zum Gipfel Piccola Croda Rossa öffnet. Wir gehen links weiter und steigen auf weniger steilen Flanken rechts vom Grat auf. Auf diesem Abschnitt verschwindet die Spur, aber die Orientierung ist nicht allzu schwierig, da uns zahlreiche Steinmänner helfen. Es folgt noch ein kurzer Anstieg am breiten Grat und bald erreichen wir den Gipfel Remeda Rossa.
Vom Gipfel gehen wir am Grat weiter und steigen zuerst leicht zum Sattel zwischen den Gipfeln Remeda Rossa und Piccola Croda Rossa ab. Vom Sattel steigen wir dann auf den Westflanken des Gipfels Piccola Croda Rossa auf. Die felsige Flanke, auf der wir aufsteigen, ist relativ flach und bereitet keine Probleme, bei der Orientierung helfen uns zahlreiche Steinmänner. Weiter steigen wir noch immer auf der Westseite des Gipfels auf, von wo wir einen sehr schönen Blick auf einen Großteil der Dolomiten haben. Wenn wir das Kreuz auf dem Gipfel der Berg sehen, folgt nur noch ein kurzer Anstieg auf noch flacherem Gelände zum Gipfel. Auf dem Gipfel öffnet sich auch ein wundervoller Blick auf den benachbarten Gipfel Croda Rossa.

Entlang der Route: Rifugio Sennes (2126m), Rifugio Biella / Seekofel Hütte (2327m), Forcella Cocodain (2332m), Remeda Rossa / Rote Wand (2605m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Rifugio Pederü - Kleine Gaisl
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