Rifugio Ra Stua - Kleine Gaisl
Ausgangspunkt: Rifugio Ra Stua (1680 m)
| Breite/Länge: | 46,62501°N 12,09918°E |
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Gehzeit: 4 h
Schwierigkeit: leicht unwegsames Gelände
Höhenunterschied: 1179 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1230 m
Karte: Tabacco 03 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Über den Grenzübergang Rateče fahren wir nach Trbiž / Tarvisio, wo wir die Autobahn in Richtung Vidma / Udine nehmen. Wir verlassen die Autobahn an der Ausfahrt Tolmezzo und folgen der Straße bis zum genannten Ort. Von Tolmezzo fahren wir weiter in Richtung der Siedlung Ampezzo und des Bergpasses Passo della Mauria. Die Straße beginnt dann abzufallen und bringt uns ins Cadore-Tal, wo wir rechts weiterfahren (links Belluno und Cortina d'Ampezzo) in Richtung der Siedlung Auronzo. Nach einigen weiteren km erreichen wir das nächste größere Kreuzungspunkt, wo wir rechts in Richtung Misurina abbiegen (links Pass Tre Croci). Von hier fahren wir bergab zur größeren Kreuzung, wo wir links Richtung Cortina d'Ampezzo weiterfahren (rechts Österreich). Vom genannten Kreuzungspunkt fahren wir noch etwa 10 km Richtung Cortina d'Ampezzo, dann in einer scharfen Linkskurve biegen wir rechts auf die Straße zur Hütte Rifugio Ra Stua ab. Der schmalen Asphaltstraße folgen wir bis zum größeren Parkplatz bei der Hütte.
Beschreibung der Route:
Vom Rifugio Ra Stua setzen wir den Weg auf einer Schotterstraße fort, die für den Verkehr gesperrt ist. Schon gleich zu Beginn zweigt rechts ein Fußweg zur Scharte Forcella Lerosa und zum Tal Gotres ab. Etwas später zweigt rechts auch der Weg zum Tal Valbones und zum Bivacco Helbig Dall'Oglio ab.
Wir setzen weiter auf der sanft ansteigenden Schotterstraße fort, die noch eine Weile an Weiden entlangführt, dann uns in den Wald bringt. Weiterhin wandern wir eine Zeitlang durch den Wald entlang des Baches Boite, dann gelangen wir wieder auf grasbewachsene Hänge, wo auch eine Kreuzung ist.
Links zweigt die Straße zum Rifugio Fodara Vedla ab, wir gehen geradeaus auf der Schotterstraße zum Rifugio Sennes. Schon nach wenigen Dutzend Metern kommen wir zu einer weiteren Wegkreuzung.
Diesmal gehen wir rechts auf den Fußweg zum See Lago di Foses und zur Hütte Rifugio Biella, weiter auf der Straße führt der Weg zur Hütte Rifugio Sennes. Vom Abzweig führt uns der Weg zuerst über grasbewachsene Hänge, auf denen sich von rechts der Fußweg von der Hütte Ra Stua anschließt. Der Weg bringt uns dann in Latschen, durch die wir steiler anzusteigen beginnen. Durch die Latschen gewinnen wir rasch an Höhe und bald öffnen sich Ausblicke zur Berggruppe Tofana und zum Monte Pelmo. Später biegt der Weg etwas nach links ab und bringt uns auf etwas weniger steile Hänge. Aus den Latschen bringt uns der Weg auf grasigeres Gelände, wo sich von rechts eine etwas weniger getretene Spur anschließt, die unter den Hängen des Gipfels Monte Geralbes verläuft. Der immer aussichtsreichere Weg führt hier nach Nordwesten und vorbei an einem kleineren See Lago di Remeda Rossa. Der Weg senkt sich weiter leicht ab und öffnet sich auch der Blick zum Gipfel Croda del Becco (Seekofel). Der Weg führt dann vorbei am See Lago Piccolo und bringt uns zum größeren See Lago di Fosses.
Am See, wo die Kreuzung ist, gehen wir rechts den Markierungen »Rifugio Biella« folgend weiter. Der Weg führt uns zuerst links am See entlang und beginnt dann wieder leicht anzusteigen. Wenn der Weg nach links abbiegt, kommen wir zu einer etwas schlecht sichtbaren Kreuzung.
An der Kreuzung verlassen wir den markierten Weg und gehen rechts auf einen unmarkierten Pfad zur Scharte Forcella Cocodain. Der Weg steigt hier noch etwas steiler an und verläuft leicht rechts nach Osten.
Wenn wir uns der Scharte Forcella Cocodain nähern, verlassen wir den Weg zur Scharte und gehen rechts ins Weglose unter den Hängen des Gipfels Remeda Rossa (Rote Wand). Auf der rechten Seite bemerken wir einen etwas weniger steilen Hang, auf den wir uns begeben. Auf diesem Abschnitt ist auch eine Spur sichtbar, die mit zahlreichen Steinmännern markiert ist. Der Weg führt hier nach Süden und bringt uns später auf einen Grat, wo sich der Blick zum Gipfel Piccola Croda Rossa öffnet. Wir gehen links weiter und steigen auf weniger steilen Hängen rechts vom Grat auf. Auf diesem Abschnitt verschwindet die Spur, aber die Orientierung ist nicht allzu schwierig, da uns zahlreiche Steinmänner helfen. Es folgt ein kurzer Anstieg entlang des breiten Grats und bald erreichen wir den Gipfel Remeda Rossa.
Vom Gipfel setzen wir den Weg entlang des Grats fort und senken uns zuerst leicht zum Sattel zwischen den Gipfeln Remeda Rossa und Piccola Croda Rossa ab. Vom Sattel steigen wir dann auf den westlichen Hängen des Gipfels Piccola Croda Rossa auf. Der felsige Hang, auf dem wir aufsteigen, ist relativ flach und bereitet keine Probleme, bei der Orientierung helfen uns zahlreiche Steinmänner. Weiterhin steigen wir auf der Westseite des Gipfels auf, von wo wir einen sehr schönen Blick auf einen Großteil der Dolomiten haben. Wenn wir das Kreuz auf dem Gipfel der Berges sehen, folgt nur noch ein kurzer Anstieg auf noch flacherem Gelände zum Gipfel. Auf dem Gipfel öffnet sich auch ein wunderschöner Blick auf den benachbarten Gipfel Croda Rossa.

Entlang der Route: Lago di Remeda Rossa (2120m), Lago Piccolo (2146m), Lago di Fosses (2142m), Remeda Rossa / Rote Wand (2605m)
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