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Gebirge / Karnischen Alpen / Hohe Warte / Rifugio Tolazzi - Hohe Warte (Weg der 26er)

Rifugio Tolazzi - Hohe Warte (Weg der 26er)

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Ausgangspunkt: Rifugio Tolazzi (1350 m)
Breite/Länge: 46,59199°N 12,8678°E
Wegname: Weg der 26er
Gehzeit: 5 h 30 min
Schwierigkeit: extrem schwierig markiert Weg
Klettersteig: D
Höhenunterschied: 1430 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1430 m
Karte: Tabacco 01
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter):
Autor: bagi
Aufrufe: 19.703
 4 Personen gefällt dieser Beitrag
Anzahl der Fotos: 34
Anzahl der Kommentare: 4
Zugang zum Ausgangspunkt:
Von Ljubljana auf der Gorenjska-Autobahn, Ausfahrt Hrušica, Weiterfahrt über den Grenzübergang Rateče nach Trbiž. Dort fahren wir auf die Autobahn, die wir bei Ausfahrt Tolmezzo verlassen. Wir fahren weiter nach Villa Santina und auf guter Straße in Richtung Ovaro, Comeglians, Rigolato bis zum Ort Forni Avoltri. Hier biegen wir rechts auf eine schmalere Straße zu den Dörfern Sigilletto, Collinetta und Colina bis zu unserem Ausgangspunkt Hütte Tolazzi. Für die gesamte Strecke von Ljubljana zum Parkplatz benötigen wir 2 Stunden und 40 Minuten.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz gehen wir links neben der Hütte Tolazzi auf der Straße weiter, die zur Käsehütte Morareet führt. Wir gehen nicht dorthin, sondern die Markierungen für Weg 144 weisen uns bald links auf eine andere Schotterstraße, von der wir nach drei Kehren auf einen Waldpfad abzweigen. Auf ihm erreichen wir die Hütte Lamberthengi, die sich wenige Minuten unter dem Passo Volaia befindet. Darüber erblicken wir den Wolayersee mit der österreichischen Hütte Eduard Pichl Hütte am gegenüberliegenden Ufer. Am rechten Ufer des Sees steigen wir leicht auf Weg 403 ab, der in Richtung einer Hochgebirgskar zum nächsten Pass Valentin Torl abbiegt. Wir müssen 270 Höhenmeter überwinden, um zum Felsgrat direkt vor dem Pass zu gelangen. Wir umgehen ihn unten rechts und schließen uns am Pass wieder dem markierten Weg an.
Von hier aus steigen wir in Kehren zur Wand der Hohe Warte empor. Nach guten 20 Minuten achten wir auf den Abzweig rechts zum Via ferrata Weg der 26er mit Markierung 427-1. Da am Hang mehrere Trampelpfade getreten sind, können wir in Nebel die Markierungen leicht übersehen. Ebenso sind hier im Frühjahr ausgedehnte Schneefelder möglich. Auf dem Pfad gelangen wir zum Einstieg in die Ferrata, gekennzeichnet mit einem Schild. Rüstet euch mit Helm, Sicherungs-Set und Kletterhandschuhen aus (zwingend).
Der Anfang der Route ist praktisch senkrecht. Die Wand ist gut strukturiert, Fels kompakt, Schutzkabel durchgehend. Tritte reichen aus, sind aber ziemlich weit voneinander entfernt, weshalb wir viel Energie zum Vorankommen brauchen. Bald blicken wir in die konkrete Tiefe unter unseren Schuhen :) Der senkrechte Teil geht in eine Querung glatter, nasser Fels ohne Ruhepausen über. Fußauflagen praktisch fehlen, bzw. sehr flache natürliche Kerben im Fels. Es hilft, wenn wir die Schlüsselstellen betrachten und merken und den Fels in einem Zug queren. Ruheplatz ist auf der anderen Seite, wo der Weg wieder senkrecht wird. Die Fortsetzung ist noch immer anspruchsvoll, doch die Schlüsselstellen liegen hinter uns. Wenn wir zur Dose mit dem Gipfelbuch kommen, biegt sich der Weg langsam zum Gratkamm um. Mit leichtem Klettern und weiten Ausblicken erreichen wir den Gipfel, wo wir uns gratulieren können :)

Abstieg:
Am einfachsten zurück auf der Route des üblichen Anstiegs zur Hohe Warte, nämlich auf dem Südweg 143. Wir steigen auf schuttigem Gelände ab, wo Vorsicht wegen Abrutschens und Steinschlag nötig ist. Der Weg verläuft ja in Kehren und ist dementsprechend beansprucht, da die meisten Anstiege zur Hohe Warte hier verlaufen. Helm gehört auch hier auf den Kopf und nicht in den Rucksack :) Tiefer unten erreichen wir eine Kreuzung, wo wir den oberen Weg 145 wählen. Dieser führt über den grasbewachsenen Gipfel Pic Chiadin zur Hütte Marinelli mit schönem Blick. Wir setzen den Weg 143 in Richtung Käsehütte Morareet fort und vorbei daran zum Ausgangspunkt Hütte Tolazzi.
Routenkarate - Hohe Warte
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Fotos:
Rifugio Tolazzi - Hohe Warte1
Rifugio Tolazzi - Hohe Warte2
Rifugio Tolazzi - Hohe Warte3
Rifugio Tolazzi - Hohe Warte4
Rifugio Tolazzi - Hohe Warte5
Rifugio Tolazzi - Hohe Warte6
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Rifugio Tolazzi - Hohe Warte8
Rifugio Tolazzi - Hohe Warte9
Rifugio Tolazzi - Hohe Warte10
Rifugio Tolazzi - Hohe Warte11
Rifugio Tolazzi - Hohe Warte12
Rifugio Tolazzi - Hohe Warte13
Rifugio Tolazzi - Hohe Warte14
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Rifugio Tolazzi - Hohe Warte19
Rifugio Tolazzi - Hohe Warte20
Rifugio Tolazzi - Hohe Warte21
Rifugio Tolazzi - Hohe Warte22
Rifugio Tolazzi - Hohe Warte23
Rifugio Tolazzi - Hohe Warte24
Rifugio Tolazzi - Hohe Warte25
Rifugio Tolazzi - Hohe Warte26
Rifugio Tolazzi - Hohe Warte27
Rifugio Tolazzi - Hohe Warte28
Rifugio Tolazzi - Hohe Warte29
Rifugio Tolazzi - Hohe Warte30
Rifugio Tolazzi - Hohe Warte31
Rifugio Tolazzi - Hohe Warte32
Rifugio Tolazzi - Hohe Warte33
Rifugio Tolazzi - Hohe Warte34
Diskussion zur Tour Rifugio Tolazzi - Hohe Warte (Weg der 26er)
ljubitelj gora20. 06. 2012
Diese Ferrata habe ich letzte Woche mit jemandem durchklettert, wir starteten auf österreichischer Seite, der Weg ist ohne Winterausrüstung begehbar, noch etwas Schnee, der erste Teil des Weges ist wirklich schwierig, nämlich nasse Felsen, glatter Fels, wenige Schritte später wird der Weg leichter, Sicherungen sind in Ordnung, Abstieg über die Südseite, vorsichtig wegen Steinschlag.
Darxta4. 10. 2013
N46.591867
E12.867576
Kannst du auf Google Maps nachschauen, es gibt sogar Street View bis zur Hütte.
Viel Erfolg! nasmeh

L.G., Dare
darinka423. 05. 2015
Diese Klettersteig Monte Coglians haben wir vor ein paar Jahren gemacht. Im Gedächtnis geblieben ist mir die anfängliche senkrechte Wand, es war Sommer, wir waren zu viert, schöne Via ferrata. Rückkehr über die Südseite. Aufstieg anspruchsvoll, man muss gut vorbereitet sein.
B.Smart10. 07. 2017
Am Samstag haben wir diese Klettersteig bezwungen. Gleich zu Beginn gibt es noch ein kleines Schneefeld, das mit einer ziemlich breiten Felsspalte endet, sodass der Einstieg in die Wand noch etwas schwieriger ist. Dazu sind nasse Schuhe beim Überwinden des Anfangspfeilers nicht gerade hilfreich. Der Klettersteig ist ansonsten interessant, schön angelegt und voller Herausforderungen. Die Seile sind stellenweise straffer, stellenweise weniger gespannt, mit einigen Stufen und Felsverhauungen zur Hilfe. In diesem Klettersteig ist wirklich eine korrekte Klettersteig-Technik und Kraft in den Armen wichtig. Ich empfehle, zusätzlich zum Sicherungs-Set auch eine Klettersteig-Set zu haben, da es besonders im ersten Teil Erholung für die Hände ermöglicht. Der Weg ist geeignet für Leute mit guter psychophysischer Kondition, da steile Wände und ein kleiner Ausrutscher schnell die Nerven strapazieren.
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