Bele vode - Wischberg (Sentiero del Centenario)
Ausgangspunkt: Bele vode (980 m)
| Breite/Länge: | 46,4095°N 13,536°E |
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Wegname: Sentiero del Centenario
Gehzeit: 6 h
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Klettersteig: B/C
Höhenunterschied: 1686 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1900 m
Karte: Julijske Alpe - zahodni del 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset, Lampe
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen, Lampe
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Anzahl der Kommentare: 15
Zugang zum Ausgangspunkt:
Von Kranjska Gora über den Grenzübergang Rateče fahren wir nach Trbiž / Tarvisio. In Trbiž fahren wir links Richtung Bovec und folgen der Straße bis zum Kreuzungspunkt nahe dem Rabeljsko-jezero-See. Hier fahren wir rechts Richtung Nevejski-Pass / Sella Nevea. Dieser meist ansteigenden Straße folgen wir bis zur Brücke, wo bei der linken Kurve die Straße den Bach Bele vode / Rio Bianco kreuzt. Links der Straße bemerken wir einige kleinere Parkplätze.
Von Bovec fahren wir zum Grenzübergang Predel, von dem wir auf die italienische Seite absteigen. Nur etwas nach dem Rabeljsko-jezero-See gelangen wir zum Kreuzungspunkt, wo wir links Richtung Nevejski-Pass / Sella Nevea fahren. Weiter folgt die obere Beschreibung.
Beschreibung der Route:
Vom Wegweiser am Pfadbeginn (vor der Brücke rechts der Straße) gehen wir durch den Wald rechts des Baches Rio Bianco entlang, leicht ansteigend für längere Zeit. Nach dem Bach erhielt das Tal Bele vode (Riobianco) seinen Namen. Der Pfad biegt links und kreuzt mehrmals kleine Bäche. Später biegt er wieder etwas rechts mit kurzem Serpentinenanstieg zur verlassenen Hütte Brunner, wo durch Wald kein Blick. An der Hütte mit Abzweig geradeaus Pfad 625 zum Bivacco Gorizia. Bald aus Wald heraus, Aufstieg am Bach durch Latschen. Dann links zum Abzweig. Links zum Bivacco Gorizia, rechts zum Kerbe Bele vode (Forca di Rio Bianco). Latschen enden bald, steilerer Aufstieg. Bei leichter Abflachung Schild am Felsen links zum Bivacco (ca. 50 m), rechts direkt zur Kerbe Krniška škrbina (Forcella del Vallone).
Vom Bivacco südwärts steil auf Schotterhang zur Kerbe Alta di Rio Bianco (2150 m). An Kerbe rechts, kurz weiter auf bröckligem Schotter zu Drahtseilen, steil hoch. Härtestes Stück: senkrechter Abstieg in enge Kerbe, Selbstsicherung empfohlen. Aus Kerbe senkrechte Leiter hoch, dann flachere Hänge zum engen Grat mit Draht. Später links, kurzer Schotterabstieg und Draht zum Tunneleingang. Im Tunnel Kurven und Leitern, Lampe Pflicht. Nach Tunnel kurze Querung steilen Hanges zur Krniška-Kerbe, rechts mündet leichter Pfad vom Bivacco Gorizia. Von Kerbe Abstieg über Schutt ins Grashang bis Kreuzung. Rechts Pfad 627, links zur Hütte Corsi (ca. 15 Min.). Kurzer Anstieg zu neuer Kreuzung: links (Jof Fuart), rechts 627 zur Trbiška-Kerbe (Forcella di Riofreddo). Leicht links zum Einstieg schwierigerem Teil. Rechts hoch mit leichtem Klettern auf Fels. Dann leicht rechts zu neuem schwierigem Stück. Links hoch am Draht. Niedriger Durchgang durch Fenster, dann wieder Draht. Zu Kreuzung, rechts von exponierten Bändern Pfad Anita Goitan. Nach Anstieg neue Kreuzung: rechts, links Anita Goitan. Mäßig steil auf felsig-schotterigem Gelände. Kurz unter Gipfel rechts Nordostpfad Gola Nordest. Dann kurzer Aufstieg zum sehr aussichtsreichen Gipfel.

Entlang der Route: Rifugio Brunner (1432m), Bivak Gorizia (1950m), Alta di Rio Bianco (2150m), Krniška škrbina/Forcella del Vallone (2180m)
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Diskussion zur Tour Bele vode - Wischberg (Sentiero del Centenario)
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| barjus17. 07. 2011 |
Der Weg vom Biwak ist sehr schlecht markiert, bzw. an manchen Stellen gar nicht. Vom Biwak machst du nach der oberen Beschreibung einen ziemlich großen Umweg, da der Weg schon ziemlich lang ist. Es ist wahr, dass hier wenigstens etwas passiert, aber eine Lampe ist notwendig, sonst kannst du nur umkehren. Wenn du über die Rifugio Corsi kommst, ist es wieder eine Lotterie, den richtigen Weg zu treffen, besonders wenn du nicht weißt, welcher Gipfel der richtige ist. Es ist wahr, dass wir eine Zunge haben und fragen, wie wir es gemacht haben und nach einem ziemlich langen Gipfelteil den Gipfel erreicht haben. Den Sicherungsausbaus haben wir aber wirklich gar nicht gebraucht.
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| toneh218. 09. 2012 |
Jahrhundertweg - der Weg vom Biwak zur Scharte Alta di Rio Bianco (2150m) ist überhaupt nicht markiert. Sogar die Steinmännchen fehlen (!), nur gelegentliche Schuhabdrücke bestätigen, dass er begangen wird. An der Scharte sieht man die erste Markierung auf festem Fels, von da an läuft alles - Markierungen und Sicherungen.
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| mary20. 09. 2012 |
Hallo! Interessiert mich die Zeitplanung für Weg zu Viš über Krniška škrbina zur Rif. Corsi Hütte, dann zu Trbiška Škrbinica auf Anita-Goitan-Weg zum Gipfel. Abstieg zur Škrbina zadnje Špranje bei Koštrunovi Spitz, zur Škrbina prednje Špranje (wo A.G.-Weg endet) dann weiter zur Rif. Corsi und Abstieg Aufstiegsweg über Krniška škrbina oder zu Viška Planina dann Straße zurück nach Bele vode Start. Machbar an einem Tag flotten Tempos ? Danke an alle Kenner! Lp, Mary
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| IgorZlodej20. 09. 2012 |
Machbar, aber wirklich sehr, sehr flotter Tempo und trocken. Von Krniška škrbina nicht bis Corsija runter, Querung etwas höher unter Wänden möglich. Rückkehr über Krniška škrbina, hm, lieber von Prednje špranje direkt zur Viška planina, klar wenn Auto unten Parkplatz, sonst von Prednje Špranje unter Kapna stena zur Corsi und Weg durch Gräben bei Viška glavica zum Start am Ausfluss Beleg potok, Straßendifferenz läppische 500m.
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| MarkoKomar3. 08. 2013 |
Hallo, Hat jemand neuere Infos zum beschriebenen Weg. Welche Erfahrungen mit Übernachtung in Hütte Corsi oder Bivacco Gorizia im August (von Sonntag auf Montag). Danke für Antwort. Gruß, Marko
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| sabina.76. 08. 2013 |
Wir zwei waren im Bivacco Gorizia von Samstag bis Montag. Bivak in Ordnung, niemand da außer uns. Tagsüber kommt ab und zu jemand vorbei, sonst hatten wir Gesellschaft von Gamsen, Steinböcken und Murmeltieren. Es gibt auch etwas Schnee, sodass man bei Wassermangel welchen schmelzen kann. Tags warm, abends kalt. Lp S
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| VanSims11. 08. 2014 |
Vom Bivacco Gorizia geht man einfach weiter vorbei am großen Felsen zur Scharte, wo rechts die Tafel den Einstieg in den Sentiero Centenario markiert. Der Weg ist direkt und man kann sich nirgends verlaufen. Es stimmt, dass es keine Markierungen gibt und man sich auf dem Fels selbst zurechtfinden muss. Beim Corsi gibt es auch keine Lotterie wie oben jemand schrieb. Alles ist schön markiert und wie oben beschrieben muss man nur etwas auf die Zeichen achten.
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| Shime26. 05. 2015 |
Hallo; im Sommer planen wir, den Weg wie oben beschrieben zu gehen, daher interessieren mich Eindrücke aus Rof. Corsi, da wir dort schlafen wollen. Ist Kenntnis des Italienischen für die Kommunikation nötig oder kann man Englisch/Slowenisch/Kroatisch sprechen? Auch interessiert, ob das Wasser aus der Quelle bei der Hütte trinkbar ist? Auf den Seiten der Hütte steht, dass es eine Quelle gibt, es wäre gut zu wissen, ob die Quelle gut ist (falls nötig). Danke für die Infos! LP
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| klm26. 05. 2015 |
Shime, man kann Italienisch, Englisch oder Deutsch sprechen (Kroatisch und Slowenisch nicht, da sie keine Weltsprachen sind aber Serbisch geht auch ) In der Umgebung des Hauses gibt es viele Quellen, und das Wasser ist trinkbar. Wenn weitere Fragen, einfach stellen. Schönen Gruß
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| Shime28. 05. 2015 |
Danke, das macht mir alles viel leichter, vom Bestellen von Bier bis zur Buchung der Unterkunft (wenn ich recht hätte, würde ich Serbisch lernen ). Ich habe noch eine Frage: Wird in Italien der Rabatt für Mitglieder des Kroatischen Alpenvereins anerkannt, oder zahlt man den vollen Preis? Nochmals danke für die Infos! 
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| jedriličar28. 05. 2015 |
Rabatt auf HPS-Mitgliedskarten wird nur in Hütten anerkannt, die unter der Verwaltung des CAI (club alpino italiano) stehen, während in privaten Hütten dieser Rabatt nicht anerkannt wird (außer man hat z.B. eine OEAV- oder AAC-Karte und die Hütte hat ein Schild für Rabattanerkennung). Als ich das letzte Mal im Corsio übernachtet habe (vor 6 oder 7 Jahren, nicht sicher) haben sie den Rabatt anerkannt, und wie ich auf den Seiten des Corsio sehe http://www.rifugiocorsi.it/ ist die Hütte immer noch unter CAI-Verwaltung ... Wenn du noch etwas brauchst, frag ... lp 
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| Robie16. 07. 2016 |
Ausgezeichneter Weg, außergewöhnliche Ausblicke und Genuss - kein Wunder, dass viele Bergsteiger für diesen Teil das Wort BERGSTEIGERPARADIES verwenden. Klettersteig kurz aber schön und mustergültig gepflegt - Sicherungen wirken neu, etwas Vorsicht im Tunnel nötig - rutschig. Empfehle den Weg vorbei an Koča Brunner (Wasser im Überfluss dann zur Pot stoletnice und Rückweg vorbei an Koča Corsi zur Sächsischen Königsweg, der gekürzt werden kann und gefährlichen Teil überspringen.
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| lazo122. 07. 2016 |
Bitte, weiß jemand, wie viel das Übernachten im Rifugio Corsi mit Mitgliedskarte kostet? Vielen Dank
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| smatjaz22. 08. 2022 15:43:50 |
WARNUNG: Ich warne, dass am Parkplatz des Ausgangspunktes zum Bivak Brunner (es handelt sich um einen Kiesparkplatz, links der Straßenbrücke) und auch für Jerebica in Autos eingebrochen wird. Seid vorsichtig, damit nicht noch jemand eine so schlechte Erfahrung macht wie wir gestern nach der Rückkehr vom Viš.
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