Ruski križ - Planja (via Kriška stena)
Ausgangspunkt: Ruski križ (1036 m)
| Breite/Länge: | 46,4444°N 13,7746°E |
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Wegname: via Kriška stena
Gehzeit: 7 h 5 min
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1417 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1850 m
Karte: TNP 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Zuerst fahren wir nach Kranjska Gora, dann setzen wir die Fahrt zum Vršič-Pass fort. Kurz vor der 3. Serpentine der Russischen bzw. Vršič-Straße werden wir auf der rechten Seite den Ruski križ bemerken, auf der linken Seite einen kleineren Parkplatz, wo wir parken. Da der Parkplatz relativ klein ist und sich schnell füllt, können wir auch etwas höher auf einem größeren Parkplatz kurz oberhalb der 4. Serpentine parken (in diesem Fall müssen wir uns etwas zu unserem Ausgangspunkt beim Ruski križ hinunterbegeben).
Den Ausgangspunkt können wir auch von der Primorska-Seite aus erreichen, und zwar über den Vršič-Pass.
Beschreibung der Route:
Kurz vor der 3. Serpentine der Russischen Straße werden wir an der Straße die Bergmarkierungen für die Koča v Krnici bemerken, die uns leicht nach links auf einen breiten Karrenweg lenken, der sofort mäßig zu sinken beginnt. Nach einigen Minuten Abstieg durch den Wald ebnet sich der Weg ein und führt uns zum Bett des Suha Pišnica. Kurz nachdem wir den erwähnten Bach überquert haben, biegt der Weg leicht nach links ab und führt uns aus dem Wald auf die weiten grasigen Hänge der Planina V Klinu, wo wir rechts eine isolierte Hütte bemerken, links einen kleineren Gedenkpark Mali Tamar. Der Weg vorne ebnet sich völlig ein, dann schließt er sich der Waldstraße an, die vom ehemaligen Hotel Erika oder der Brücke über die Velika Pišnica kommt. Hier gehen wir rechts weiter und folgen der relativ steilen Waldstraße bis zur Koča v Krnici, die wir nach etwa 20 Minuten weiterer Wanderung erreichen.
Von der Hütte, wo es angenehmen Schatten gibt, gehen wir geradeaus in Richtung Kriška stena durch das Krnica-Tal zunächst leicht, dann immer steiler bergauf. Der Weg kommt bald aus dem Wald, wo sich uns ein schöner Blick auf die nahe gelegenen Felswände öffnet. Weiter überqueren wir Schutt, den Stürme aus den umliegenden Schluchten bringen. Der Weg wird vorne steiler und führt uns weiter in dieselbe Richtung. Hinter uns sind schon die letzten Bäume und langsam gehen wir auf den Schutt unter den Wänden der Kriška stena über. Im oberen Teil des Schutts biegt der Weg leicht nach links ab bis zum Einstieg in die Kriška stena. Hier beginnt der Kletterteil des Weges, wo wir den Helm aufsetzen.
Der Weg am Anfang der Wand biegt nach links ab und steigt steil an. In der Wand ist der Weg größtenteils über natürliche Übergänge geführt, stellenweise helfen uns auch Sicherungen. Auf diesem Teil achten wir auch darauf, dass wir keine Steine lostreten! Nach etwa einer Stunde Klettern an der Wand, die stellenweise recht schwierig ist, steigen wir aus ihr aus.
Über der Wand ebnet sich der Weg ein und führt uns zu einer Wegkreuzung am Vrh Kriške stene, wo wir rechts weiter in Richtung Križ gehen (links Vrata und Škrlatica) und der Weg, der auf einen breiten Grat übergeht, uns schnell zu den Bovška vratca bringt, von denen sich der Blick auf die Kriški podi öffnet, wo wir den höchstgelegenen slowenischen See, das Zgornje Kriško jezero, sehen können, das auf 2159 Metern Seehöhe liegt.
Wir gehen geradeaus abwärts in Richtung Pogačnikov dom (links Križ, 10 Minuten) über zerklüftetes Felsgelände. Beim Abstieg können wir auf der rechten Seite die Šplevta (Berg mit der Silhouette eines Indianers) bemerken, die den Ausflug belebt. Der Abstieg, der leicht anspruchsvoll ist, bringt uns mit Hilfe einiger Haken zu einer kleinen Scharte zwischen Križ und Kriški rob. Der Weg umgeht letzteren auf der linken Seite, wo wir steile Hänge queren (der schwierigste Teil ist gesichert). Hier können wir das Zgornje Kriško jezero noch einige Zeit beobachten, dann beginnt der Weg durch die Karstlandschaft der Kriški podi abzusteigen. Nach etwa einstündigem Abstieg bringt uns der Weg zu einer Wegkreuzung in der Nähe des Pogačnikov dom.
Hier gehen wir rechts weiter in Richtung zum Gipfel des Razor (links Pogačnikov dom, 3 Minuten) entlang des Weges, der die Hänge nach Nordwesten quert. Der Weg führt uns weiter links quer über den Schutt, wo wir uns auch etwas senken, dann stoppt den Weg ein Felssprung. Wir überklettern ihn mit Hilfe von Sicherungen und am oberen Ende des Sprungs gehen wir links weiter über eine ausgesetzte Felsplatte. Auf der anderen Seite der Platte befinden wir uns wieder auf dem Schutt und setzen entlang davon weiter fort zum Sattel Planja, wo sich uns auch der Weg vom Vršič anschließt.
Wir gehen links weiter in Richtung Planja (geradeaus abwärts Vršič, rechts Razor) entlang des Weges, der in einem Queraufstieg mit Hilfe von Sicherungen zu den Gipfelhängen des Berges ansteigt. Hier lässt die Steilheit nach und der immer aussichtsreichere Weg, von dem sich schöne Blicke auf die höchsten Gipfel der Julischen Alpen öffnen, bringt uns in einigen weiteren Minuten zum weiten Gipfel.
Ausgangspunkt - Planina v Klinu 0:20, Planina v Klinu - Koča v Krnici 0:25, Koča v Krnici - Vrh Kriške stene 3:30, Vrh Kriške stene - Bovška vratca 0:15, Bovška vratca - Pogačnikov dom 1:00, Pogačnikov dom - sedlo Planja 1:05, sedlo Planja - Planja 0:30.

Entlang der Route: Mali Tamar (996m), Planina v Klinu (980m), Koča v Krnici (1113m), Pod Kriško steno (1945m), Rob Kriške stene (2300m), Bovška vratca (2378m), Pogačnikov dom na Kriških podih (2050m), Sedlo Planja (2352m)
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Diskussion zur Tour Ruski križ - Planja (via Kriška stena)
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| metod15. 08. 2012 |
Der müde Turm auf dem Weg zur Planja hat sich noch nicht verbunden. Er lehnt noch immer an der Planja .
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