Ruski križ - Razor (via Kriška stena)
Ausgangspunkt: Ruski križ (1036 m)
| Breite/Länge: | 46,4444°N 13,7746°E |
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Wegname: via Kriška stena
Gehzeit: 7 h 30 min
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Klettersteig: C
Höhenunterschied: 1565 m
Höhenunterschied entlang der Route: 2000 m
Karte: TNP 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 30.433
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Zuerst fahren wir nach Kranjska Gora und setzen die Fahrt in Richtung Vršič-Pass fort. Kurz vor der 3. Serpentine der Russischen bzw. Vršič-Straße bemerken wir auf der rechten Seite den Ruski križ und auf der linken Seite einen kleineren Parkplatz, wo wir parken. Da der Parkplatz relativ klein ist und schnell voll wird, können wir auch etwas höher auf dem größeren Parkplatz kurz oberhalb der 4. Serpentine parken (in diesem Fall müssen wir ein Stück zu unserem Ausgangspunkt beim Ruski križ absteigen).
Den Ausgangspunkt können wir auch von der Küstenseite erreichen, nämlich über den Vršič-Pass.
Beschreibung der Route:
Kurz vor der 3. Serpentine der Russenstraße bemerken wir an der Straße die Bergwanderzeichen für die Koča v Krnici, die uns leicht nach links auf einen breiten Karrenweg führen, der sofort mäßig abfällt. Nach einigen Minuten Abstieg durch den Wald wird der Weg flach und führt uns zum Bett der Suha Pišnica. Kurz nachdem wir den genannten Bach überquert haben, biegt der Weg leicht nach links ab und führt uns aus dem Wald auf die weiten grasbewachsenen Hänge der Planina v Klinu, wo wir rechts eine einsame Hütte und links einen kleinen Gedenkpark Mali Tamar sehen. Der Weg weiter verläuft völlig flach und schließt sich dann der Forststraße an, die vom ehemaligen Hotel Erika bzw. der Brücke über die Velika Pišnica kommt. Hier gehen wir rechts und folgen der relativ steilen Forststraße bis zur Koča v Krnici, die wir nach etwa 20 Minuten weiterer Wanderung erreichen.
Von der Hütte, bei der angenehmer Schatten ist, gehen wir geradeaus in Richtung Kriška stena durch das Krnica-Tal zunächst leicht, dann immer steiler bergauf. Der Weg kommt bald aus dem Wald, wo sich ein schöner Blick auf die nahen Felswände öffnet. Weiter überqueren wir Geröll, das Unwetter aus den umliegenden Rinnen bringen. Der Weg wird weiter steiler und führt uns weiter in dieselbe Richtung. Hinter uns sind schon die letzten Bäume und wir gehen langsam auf das Schuttfeld unter den Wänden der Kriška stena über. Im oberen Teil des Schuttfeldes biegt der Weg leicht nach links zum Einstieg in die Kriška stena ab. Hier beginnt der Kletterteil des Weges, wo wir den Helm aufsetzen.
Der Weg am Anfang der Wand biegt nach links und steigt steil an. In der Wand ist der Weg größtenteils entlang natürlicher Passagen geführt, stellenweise helfen uns auch Sicherungen. Auf diesem Teil müssen wir auch darauf achten, kein Gestein loszutreten! Nach etwa einer Stunde Klettern in der Wand, die stellenweise ziemlich schwierig ist, treten wir aus ihr heraus.
Oberhalb der Wand wird der Weg flach und führt uns zu einer Kreuzung am Vrh Kriške stena, wo wir rechts in Richtung Križ weitergehen (links Vrata und Škrlatica) und der Weg, der auf einen breiten Grat übergeht, bringt uns schnell zu den Bovška vratica, von denen sich der Blick auf die Kriške pode öffnet, wo wir den höchstgelegenen slowenischen See sehen können, das Zgornje Kriško jezero, das auf 2159 Metern Höhe liegt.
Wir gehen geradeaus bergab in Richtung Pogačnikov dom (links Križ, 10 Minuten) über zerklüftetes Felsgelände. Beim Abstieg können wir rechts die Šplevta (Berg mit Indianersilhouette) beobachten, die den Ausflug bereichert. Der etwas anspruchsvolle Abstieg führt uns mit Hilfe einiger Haken zu einer kleinen Scharte zwischen Križ und Kriški rob. Der Weg umgeht diesen auf der linken Seite, wo wir steile Hänge queren (der schwierigste Teil ist gesichert). Hier können wir das Zgornje Kriško jezero noch eine Weile beobachten, dann beginnt der Weg durch die Karstlandschaft der Kriške pode abzusteigen. Nach etwa einstündigem Abstieg führt uns der Weg zu einer Kreuzung in der Nähe des Pogačnikov dom.
Hier gehen wir rechts in Richtung zum Gipfel des Razor (links Pogačnikov dom, 3 Minuten) auf dem Weg, der die Hänge nach Nordwesten quert. Der weitere Weg führt uns links quer über das Schuttfeld, wo wir auch etwas absteigen, dann stoppt ein Felsabsatz den Weg. Wir überklettern ihn mit Hilfe von Sicherungen und am oberen Ende des Absatzes gehen wir links weiter entlang einer ausgesetzten Felsplatte. Auf der anderen Seite der Platte befinden wir uns wieder auf dem Schutt und setzen den Weg fort in Richtung Sattel Planja, wo sich der Weg vom Vršič anschließt.
Vom Sattel Planja gehen wir scharf rechts (links Planja, geradeaus Vršič) auf dem Weg, der zunächst entlang natürlicher Passagen ansteigt, wo der Weg gelegentlich nur wenig ausgesetzt ist. Etwas weiter führt uns der Weg an einer Höhle vorbei, in der sich fast das ganze Jahr Eis und Schnee halten. Von der Höhle an steigen wir zur Scharte auf, wo wir aufpassen müssen, kein Gestein loszutreten. Noch etwas weiter kommen wir zu der Stelle, an der sich der neue Weg vom alten trennt. Der alte Weg ist wegen eines Felssturzes im Jahr 2013 dauerhaft gesperrt, daher wenden wir uns rechts auf den schön markierten neuen Weg, auf dem wir schnell zu einem kurzen, aber sehr anspruchsvollen Aufstieg kommen, bei dem laut PZS-Empfehlungen die Verwendung eines Selbstsicherungssets obligatorisch ist. Mit Hilfe eines Stahlseils und Tritte steigen wir den senkrechten oder auf kurzer Strecke sogar überhängenden Kamin hinauf, der wegen des Gesteins oberhalb des Kamins auch stark der Steinschlaggefahr ausgesetzt ist. Wenn der gesicherte Teil endet, trennt uns nur noch der Aufstieg entlang des aussichtsreichen Grates zum Gipfel des Razor.
Ausgangspunkt - Planina v Klinu 0:20, Planina v Klinu - Koča v Krnici 0:25, Koča v Krnici - Vrh Kriške stene 3:30, Vrh Kriške stene - Bovška vratca 0:15, Bovška vratca - Pogačnikov dom 1:00, Pogačnikov dom - sedlo Planja 1:05, sedlo Planja - Razor 0:55.

Entlang der Route: Mali Tamar (996m), Planina v Klinu (980m), Koča v Krnici (1113m), Pod Kriško steno (1945m), Rob Kriške stene (2300m), Bovška vratca (2378m), Pogačnikov dom na Kriških podih (2050m), Sedlo Planja (2352m)
Die Tour kann zu folgenden Zielen verlängert werden: (4 h 50 min)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Ruski križ - Razor (via Kriška stena)
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| sonce28. 07. 2008 |
Mich interessiert der Weg Razor - Pogačnikov dom - Križ - Aljažev dom v Vratih? Besonders der Weg Pogačnikov dom - Križ. Ist er technisch anspruchsvoll?
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| lubnikar28. 07. 2008 |
Der Weg Pogačnikov dom-Križ ist nicht technisch anspruchsvoll. Nur ein bisschen Drahtseil. Nach Stenar dasselbe.
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| Cyro9. 08. 2010 |
Den Weg würde ich eher für den Abstieg empfehlen, Pogačnik - über Križ - vorbei am Bivak IV zum Aljažev dom, ca. 4 Std.
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| nightclimb17. 09. 2013 |
Video Razor über Kriška stena
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| Primozz_9415. 08. 2021 08:05:42 |
War vielleicht jemand kürzlich dort und weiß, wie der aktuelle Zustand des Weges ist und ob es noch irgendwo Schneefelder gibt? 
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| 3Mark315. 08. 2021 16:02:42 |
Heute habe ich die Kriška stena hoch und runter gemacht. Der Weg ist ohne Besonderheiten, nirgends Schnee zu sehen, auch nicht Richtung Razor. Ansonsten Vorsicht, denn von allen Wänden über Krnica fallen Steine, auch in der Kriška stena hat es den ganzen Tag geknallt. Ich habe einen auf die Schulter bekommen, aber nichts Schlimmes.
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| Primozz_9415. 08. 2021 22:09:26 |
Danke für die Informationen 3Mark3 
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