Sankt Ilgen (Der Bodenbauer) - Fleischer-Biwak (vorbei an der Häuslalmhütte)
Ausgangspunkt: Sankt Ilgen (Der Bodenbauer) (884 m)
| Breite/Länge: | 47,57979°N 15,11399°E |
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Wegname: vorbei an der Häuslalmhütte
Gehzeit: 5 h 5 min
Schwierigkeit: mäßig markiert Weg
Höhenunterschied: 1261 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1400 m
Karte:
Empfohlene Ausrüstung (Sommer):
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Vom Grenzübergang Šentilj fahren wir auf der Autobahn Richtung Graz und weiter Richtung Linz und Salzburg. Die Autobahn A9 verlassen wir bald und fahren leicht rechts Richtung Wien auf der Schnellstraße S35 weiter. In der Nähe von Bruck an der Mur erreichen wir die S16 und folgen ihr Richtung Wien. Etwas weiter hinter dem Tunnel verlassen wir die Autobahn und nehmen die Ausfahrt Kapfenberg, dann folgen wir den Schildern zum genannten Ort. Bald erreichen wir die Hauptstraße 116, vom nahen Kreuzungspunkt fahren wir leicht rechts Richtung Thörl und Mariazell. In Thörl biegen wir links Richtung St. Ilgen ab, dann folgen wir der Straße zur Gastwirtschaft Der Bodenbauer, die am Ende des Alpentals liegt. Wir parken auf dem großen Parkplatz kurz vor der Gastwirtschaft.
Der Parkplatz ist jetzt gebührenpflichtig.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz gehen wir zur Gastwirtschaft Der Bodenbauer und umgehen sie rechts. Hinter dem Museum, das hinter der Gastwirtschaft liegt, teilt sich der Weg erstmals, wir gehen geradeaus in Richtung Gipfel Hochschwab und Alm Häuslalm (links Hainzleralm und Josersee) auf einer sanften Schotterstraße, die für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist.
Nach wenigen Minuten teilt sich die Straße erneut, diesmal gehen wir leicht links den Markierungen nach Häuslalm folgend (leicht rechts Hochschwab) und gehen mit schönen Ausblicken weiter auf der Straße. Etwas weiter leiten uns gelbe Wanderwegweiser leicht rechts von der Straße auf einen markierten Steig, der höher noch mehrmals die Forststraße kreuzt. In etwa 1200 m Seehöhe kreuzen wir ein letztes Mal eine schlechtere Straße, gehen noch ein Weilchen durch den Wald weiter, dann lichtet sich der Wald und es öffnen sich immer schönere Ausblicke auf die umliegenden Berge und Felswände. Im Weiteren geht der Weg in ein Zwergpinienband über und führt durch eine undeutliche Mulde. Beim Aufstieg können wir links den Buchbergkogel und rechts die Wände des Zinken bewundern. Wenn wir höher die Alm Häuselalm erreichen, passieren wir noch zwei Hütten (vor der ersten biegt geradeaus ein unmarkierter Weg zum Buchbergkogel ab), hinter denen wir schnell zur Hütte Häuslalmhütte aufsteigen, von wo sich auch der Blick nach Westen öffnet.
Die Hütte umgehen wir rechts und folgen den Markierungen zu Hochschwab und Zinken, oberhalb der Hütte geht der Weg in ein Zwergpinienband über. Es folgt ein kurzer Aufstieg mit schönen Ausblicken, dann flacht der Weg ab und geht in eine Reihe kleiner Mulden über, wo er mit leichten Anstiegen und kurzen Abstiegen weitergeht. Später folgt ein Übergang über einen kurzen exponierten Abschnitt, wo in der zweiten Hälfte des kurzen Querens auch eine Stahlseilvorrichtung ist.
Auch weiterhin steigen wir durch eine Reihe von Mulden auf, höher erreichen wir eine Tafel, die das Gebiet Hirschgrube markiert. Es folgt noch etwas Aufstieg durch ein Zwergpinienband, sobald rechts das Zwergpinienband endet, teilt sich der Weg.
Leicht rechts geht ein unmarkierter Weg zum nahen Zinken weiter, wir gehen geradeaus und steigen quer eine grasbewachsene Flanke auf. Höher flacht der Weg ab und bringt uns auf einen plateauförmigen Grat, wo er bei immer schöneren Ausblicken weitergeht, zunächst ist rechts noch gut der Zinken sichtbar, dann entfernen wir uns allmählich davon. Im Weiteren kehrt der Weg zu den Flanken zurück, rechts umgehen wir das hochgelegene Mulde oder Plateau Kleiner Speikoben direkt unter uns, auf dem oberen Plateau bemerken wir den interessanten Hügel Grosser Beilstein.
Höher folgt wieder ein kurzes Queren und wir gelangen in die Mulde unter dem Hochwart namens Großer Speikboden.
Hier wird der Weg allmählich technisch etwas anspruchsvoller, wobei uns auf einigen kurzen Stellen auch einige Sicherungen helfen. Der genannte Abschnitt ist nicht besonders anspruchsvoll, wir meistern ihn in einigen kurzen An- und Abstiegen, dann erreichen wir das Sattel zwischen Hochwart links und Zagelkogel rechts.
Es folgt ein etwas steilerer Aufstieg, erreicht man den grasbewachsenen Teil, flacht der Weg ab. Dann quer über den Gipfel Zagelkogel, etwas weiter auch über den benachbarten Gipfel, von wo wir zum Biwak Fleischer-Biwak absteigen, wo wir mit dem anspruchsvolleren gesicherten Weg zusammentreffen.
Ausgangspunkt - Häuslalmhütte 1:55, Häuslalmhütte - Rauchsattel 2:25, Rauchsattel - Fleischer-Biwak 0:45, Fleischer-Biwak - Hochschwab 0:30.
Beschreibung und Bilder beziehen sich auf den Zustand im Juli 2023 sowie September und November 2024 und Juli 2025.

Entlang der Route: Häuslalmhütte (1526m), Hirschgrube (1750m), Rauchsattel (2110m), Zagelboden (2170m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Sankt Ilgen (Der Bodenbauer) - Fleischer-Biwak (vorbei an der Häuslalmhütte)
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