Sankt Ilgen (Der Bodenbauer) - Hochwart (über Biwak Fleischer)
Ausgangspunkt: Sankt Ilgen (Der Bodenbauer) (884 m)
| Breite/Länge: | 47,57979°N 15,11399°E |
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Wegname: über Biwak Fleischer
Gehzeit: 4 h 55 min
Schwierigkeit: schwierig markiert Weg, leicht unwegsames Gelände
Höhenunterschied: 1326 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1450 m
Karte:
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Vom Grenzübergang Šentilj fahren wir auf der Autobahn Richtung Graz / Graz und weiter Richtung Linz und Salzburg. Bald verlassen wir die A9 und fahren leicht rechts Richtung Wien / Wien, weiter auf der Schnellstraße S35. Bei Bruck an der Mur erreichen wir die S16 und folgen ihr Richtung Wien. Etwas weiter nach dem Tunnel verlassen wir die Autobahn an der Ausfahrt Kapfenberg und folgen dann den Beschilderungen zum genannten Ort. Bald erreichen wir die Hauptstraße 116, vom nahen Knotenpunkt fahren wir leicht rechts Richtung Thörl und Mariazell. In Thörl biegen wir links Richtung St. Ilgen ab, dann folgen wir der Straße zum Gasthaus Der Bodenbauer, das am Ende des Alpentals liegt. Wir parken auf dem großen Parkplatz kurz vor dem Gasthaus.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz gehen wir zum Gasthaus Der Bodenbauer und umgehen es rechts. Hinter dem Museum (in der Nähe gibt es auch eine kostenlose öffentliche Toilette), das hinter dem Gasthaus liegt, teilt sich der Weg erstmals; wir gehen geradeaus in Richtung Gipfel Hochschwab und Alm Häuslalm (links Hainzleralm und Josersee) und folgen der sanften Schotterstraße, die für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist.
Nach wenigen Minuten teilt sich die Straße erneut; wir gehen geradeaus zum Hochschwab-Gipfel (links Häuslalm und Hochschwab über die genannte Alm).
Weiterhin wandern wir auf der sanften Schotterstraße. Wenn sich die Straße einige Minuten später erneut teilt, wählen wir die mittlere Straße, wo die Markierungen weiterführen, und biegen bald links auf einen Wanderpfad ab, der den Wildbach Trawiesbach kreuzt.
Wir gehen zunächst flach, dann auf den Hang und steigen allmählich steiler an, meist durch Wald. Es folgt ein Queranstieg unter Felsen, wo besonders nach Regen und im Frühling erhöhtes Steinschlagrisiko besteht, dann biegt der Weg rechts ab und führt auf die steileren Hänge des Schottenkogels.
Hinter dem genannten Gipfel (der markierte Weg führt nicht auf dessen Gipfel) wird der Weg flacher, sinkt kurz leicht ab und wir queren später einen weiteren Wildbach, nach dem wir allmählich die grasige Ebene der Alm Trawiesalm erreichen.
Der weitere Weg führt durch den oberen Teil des Trawiestals, von wo aus sich immer schönere Ausblicke auf die umliegenden Wände eröffnen; eine Weile gehen wir neben dem Wildbach. Später verlässt der Weg den Bach links und führt auf einen steilen und stellenweise Schutt hang, wo beim Abstieg besonders Vorsicht geboten ist, um auf dem Geröll nicht auszurutschen; höher geht es durch Latschen.
Höher wird der Hang steiler und der Weg teilt sich.
Wegweiser leiten von dem breiteren und besser getretenen Pfad, der über dem Abgrund aufsteigt, links auf einen Umgehungsweg durch Latschen; wenn der Hang über dem besser getretenen Pfad flacht, vereinen sich die Wege wieder. Es folgen noch einige Minuten Anstieg auf ziemlich steilem Hang, aber auf breitem Pfad; höher wird der Weg und Hang vorübergehend flacher. Hier biegt der Weg links ab und steigt auf noch ziemlich grasigem Gelände zur Quelle G'hacktbrunn hinauf, oberhalb der ein markierter Abzweig mit Kreuz liegt.
Wir gehen links Richtung Hochschwab-Gipfel (rechts Sattel Trawiessattel) und steigen in einigen Serpentinen auf zunehmend steinigem Gelände zum Beginn des gesicherten Weges auf.
Hier klettern wir zuerst mit Hilfe einer Kette einige Schritte höher, dann treten wir an den Rand der Rinne, wo Metallstufen bzw. Leiter und Kette das Weiterkommen erleichtern. Höher folgen mehrere kürzere steilere Passagen, wo wir rechts aus der Rinne herauskommen; die Sicherungen helfen weiter. Im weiteren Verlauf verlassen wir die Rinne allmählich und erreichen einen kleineren Grat; die Sicherungen am Weg sind verschiedener Art, meist anders als in den slowenischen Bergen. Im letzten Teil des gesicherten Weges queren wir auf die Hänge unter dem G'hacktstein, wo die Schwierigkeit allmählich endet. Es folgt das Queren einer kleinen Mulde, dann steiler kurzer Anstieg zum südöstlichen Grat des G'hacktkogels.
Hier biegt der markierte Weg rechts ab und führt in eine kleine Scharte hinab, gefolgt von Anstieg auf steilerem Hang zu einer Anhöhe nahe dem Biwak, das wir in einer oder zwei Minuten weiteren Weges erreichen.
Beim Biwak biegen wir links auf den Weg zur Alm Häuslalm ab (rechts Gipfel Hochschwab und Hütte Schiestlhaus) und steigen quer über die Hänge des G'hacktkogels auf, die nördlichen Hänge der genannten Spitze queren wir ohne wesentliche Höhenänderung. Später biegt der Weg leicht links und führt uns in eine Mulde zwischen G'hacktkogel und Zagelkogel. Hier rückt der Weg allmählich an die Hänge des Zagelkogels heran, wo wir quer aufsteigen; höher flacht der Weg ab, dann sinkt er steiler zum Sattel Rauchtalsattel ab, der Zagelkogel und Hochwart trennt. Von hier folgen wir kurz dem markierten Weg zur Alm Häuslalm, dann vor dem steinigen Teil biegen wir rechts in geländegängiges Terrain ab, wo wir zuerst grasigen Hang hinaufsteigen und höher teilweise felsigen Grat folgen. Nach ca. 15 Minuten Anstieg ohne Pfad erreichen wir den aussichtsreichen Gipfel Hochwart mit Kreuz.
Ausgangspunkt – Biwak 4:00, Biwak – Gipfel 0:55.
Die Beschreibung bezieht sich auf den Stand September 2025, die Bilder stammen aus verschiedenen Perioden.

Entlang der Route: Trawiesalm (1230m), G'hacktbrunn (1785m), Fleischer-Biwak (2145m), Rauchtalsattel (2109m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Sankt Ilgen (Der Bodenbauer) - Hochwart (über Biwak Fleischer)
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