Sankt Ilgen (Der Bodenbauer) - Hochwart (vorbei an der Häuslalmhütte)
Ausgangspunkt: Sankt Ilgen (Der Bodenbauer) (884 m)
| Breite/Länge: | 47,57979°N 15,11399°E |
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Wegname: vorbei an der Häuslalmhütte
Gehzeit: 4 h 25 min
Schwierigkeit: mäßig markiert Weg, leicht unwegsames Gelände
Höhenunterschied: 1326 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1400 m
Karte:
Empfohlene Ausrüstung (Sommer):
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Von der Grenze Šentilj fahren wir weiter auf der Autobahn Richtung Graz und dann Richtung Linz und Salzburg. Wir verlassen bald die A9 und fahren leicht rechts Richtung Wien auf der Schnellstraße S35 weiter. Bei Bruck an der Mur erreichen wir die S16, der wir Richtung Wien folgen. Etwas weiter nach dem Tunnel verlassen wir die Autobahn an der Ausfahrt Kapfenberg und folgen dann den Beschilderungen zum genannten Ort. Bald erreichen wir die Hauptstraße 116, und vom nahen Kreuzungspunkt fahren wir leicht rechts Richtung Thörl und Mariazell. In Thörl biegen wir links Richtung St. Ilgen ab, dann folgen wir der Straße zum Gasthaus Der Bodenbauer, das am Ende des Alpentals liegt. Wir parken auf dem großen Parkplatz kurz vor dem Gasthaus.
Der Parkplatz ist jetzt gebührenpflichtig.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz laufen wir zur Gaststätte Der Bodenbauer und umgehen sie rechtsseitig. Hinter dem Museum, das hinter der Gaststätte liegt, teilt sich der Weg erstmals, wir gehen aber geradeaus Richtung Gipfel Hochschwab und Alm Häuslalm (links Hainzleralm und Josersee) auf einer sanften Schotterstraße, die für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist.
Nach wenigen Minuten teilt sich die Straße erneut, diesmal gehen wir leicht links den Markierungen nach Häuslalm (leicht rechts Hochschwab) bei schönen Ausblicken weiter auf der Straße. Etwas weiter leiten uns gelbe Wanderwegtafeln leicht rechts von der Straße auf einen markierten Steig, der höher noch mehrmals die Forststraße kreuzt. In etwa 1200 m Höhe kreuzen wir ein letztes Mal eine schlechte Straße, laufen noch ein Stück durch den Wald, dann lichtet sich der Wald und es öffnen sich immer schönere Ausblicke auf die umliegenden Berge und Wände. Weiter geht der Weg in eine Latschenzone über und folgt einem undeutlichen Kessel. Beim Aufstieg können wir links den Buchbergkogel und rechts die Wände des Zinken bewundern. Wenn wir höher die Alm Häuselalm erreichen, passieren wir noch zwei Hütten (hinter der ersten zweigt geradeaus ein unmarkierter Weg zum Buchbergkogel ab), nach denen wir rasch zur Hütte Häuslalmhütte aufsteigen, von der sich auch der Blick nach Westen öffnet.
Die Hütte umgehen wir rechtsseitig und folgen den Markierungen zu Hochschwab und Zinken, oberhalb der Hütte geht der Weg in Latschen. Es folgt ein kurzer Aufstieg mit schönen Ausblicken, dann flacht der Weg ab und führt in eine Reihe kleiner Mulden, wo er mit leichten Anstiegen und kurzen Abstiegen weitergeht. Später folgt ein Übergang über eine kurze exponierte Stelle, bei der in der zweiten Hälfte des kurzen Querens auch eine Drahtseilversicherung ist.
Auch weiterhin steigen wir durch eine Reihe von Mulden auf, höher erreichen wir eine Tafel, die das Gebiet Hirschgrube markiert. Es folgt noch etwas Aufstieg durch Latschen, sobald rechts die Latschen enden, teilt sich der Weg.
Leicht rechts führt ein unmarkierter Weg zum nahen Zinken, wir gehen aber geradeaus und queren aufsteigend den grasigen Hang. Höher flacht der Weg ab und bringt uns auf einen plateauförmigen Grat, der bei immer besseren Ausblicken weitergeht, zunächst mit gut sichtbarem Zinken rechts, dann entfernen wir uns allmählich davon. Weiter kehrt der Weg zu den Hängen zurück, rechts umgehen wir das hochgelegene Kesselchen bzw. Plateau Kleiner Speikoben direkt unter uns, auf dem oberen Plateau fällt der interessante Hügel Grosser Beilstein auf.
Höher folgt wieder ein kurzes Queren und wir gelangen in den Kessel unter dem Hochwart-Gipfel namens Großer Speikboden.
Hier, in der Nähe der Tafel Speikboden, verlassen wir den markierten Weg zum Hochschwab-Gipfel und zur Schiestelhaus und gehen links auf leichterem Weglosen Gelände, wo wir über grasiges Terrain zu einem undeutlichen Grat südwestlich des Hochwart-Gipfels aufsteigen. Hier gehen wir etwas rechts über den grasigen Hang zum Hauptgrat, der ebenfalls undeutlich ist. Nur noch moderater Aufstieg und wir erreichen das Kreuz und die Gipfelbuch auf dem Hochwart.
Startpunkt - Häuslalmhütte 1:55, Häuslalmhütte - Hochwart 2:30.
Beschreibung und Bilder beziehen sich auf den Zustand im Juli 2023 und September sowie November 2024.

Entlang der Route: Häuslalmhütte (1526m), Hirschgrube (1750m)
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Diskussion zur Tour Sankt Ilgen (Der Bodenbauer) - Hochwart (vorbei an der Häuslalmhütte)
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| dprapr15. 11. 2024 18:46:37 |
Schöne Rundtour, die den Weg vielleicht um eine Stunde verlängert. Am zweiten Abzweig Richtung Hochschwab, vor dem Bivak Fleischer über den interessanten Gipfel Zagelkogel oder rechts darunter nach Hochwart. Zagelkogel ist auf dem letzten Bild rechts.
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