Sankt Ilgen (Der Bodenbauer) - Schiestelhaus (vorbei an der Häuslalmhütte)
Ausgangspunkt: Sankt Ilgen (Der Bodenbauer) (884 m)
| Breite/Länge: | 47,57979°N 15,11399°E |
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Wegname: vorbei an der Häuslalmhütte
Gehzeit: 5 h 40 min
Schwierigkeit: mäßig markiert Weg
Höhenunterschied: 1272 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1450 m
Karte:
Empfohlene Ausrüstung (Sommer):
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Vom Grenzübergang Šentilj fahren wir auf der Autobahn Richtung Graz / Graz weiter und dann Richtung Linz und Salzburg. Wir verlassen bald die A9 und fahren leicht rechts Richtung Wien / Wien weiter entlang der Schnellstraße S35. Bei Bruck an der Mur erreichen wir die S16 und folgen ihr Richtung Wien. Kurz hinter dem Tunnel verlassen wir die Autobahn an der Ausfahrt Kapfenberg und folgen dann den Schildern zum namensgenannten Ort. Bald erreichen wir die Hauptstraße 116, vom nahen Knotenpunkt fahren wir leicht rechts Richtung Thörl und Mariazell. In Thörl biegen wir links Richtung St. Ilgen ab, dann folgen wir der Straße zur Gastwirtschaft Der Bodenbauer, die am Ende des Alpentals liegt. Wir parken auf einem großen Parkplatz kurz vor der Gastwirtschaft.
Der Parkplatz ist jetzt gebührenpflichtig.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz gehen wir zur Gastwirtschaft Der Bodenbauer und umgehen sie rechtsseitig. Hinter dem Museum, das hinter der Gastwirtschaft liegt, teilt sich der Weg erstmals, wir gehen jedoch geradeaus Richtung Gipfel Hochschwab und Alm Häuslalm (links Hainzleralm und Josersee) auf einer sanft ansteigenden Schotterstraße, die für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist.
Nach wenigen Minuten teilt sich die Straße erneut, diesmal gehen wir leicht links den Markierungen nach Häuslalm folgend (leicht rechts Hochschwab) und mit schönen Ausblicken weiter auf der Straße. Etwas weiter leiten uns gelbe Wanderwegweiser leicht rechts von der Straße auf einen markierten Pfad, der höher noch mehrmals die Forststraße kreuzt. In etwa 1200 m Höhe kreuzen wir ein letztes Mal eine schlechtere Straße, gehen noch kurz durch den Wald und dann lichtet sich der Wald und es öffnen sich immer schönere Ausblicke auf die umliegenden Berge und Wände. Weiter geht der Pfad in eine Zone von Krummholz über und führt durch eine undeutliche Mulde. Beim Aufstieg können wir links den Buchbergkogel und rechts die Wände des Zinken bewundern. Wenn wir höher die Alm Häuslalm erreichen, passieren wir zwei Hütten (hinter der ersten zweigt geradeaus ein unmarkierter Pfad zum Buchbergkogel ab), hinter denen wir schnell zur Hütte Häuslalmhütte aufsteigen, von der sich auch der Blick nach Westen öffnet.
Wir umgehen die Hütte rechts und folgen den Markierungen nach Hochschwab und Zinken, oberhalb der Hütte geht der Pfad ins Krummholz. Es folgt ein kurzer Aufstieg mit schönen Ausblicken, dann flacht der Pfad ab und geht in eine Reihe kleiner Mulden über, wo er mit leichten Anstiegen und kurzen Abstiegen weitergeht. Später folgt ein Durchgang über eine kurze exponierte Stelle, bei der in der zweiten Hälfte des kurzen Querens auch ein Stahlseil ist.
Auch weiterhin steigen wir durch eine Reihe von Mulden auf, höher erreichen wir ein Schild, das das Gebiet Hirschgrube markiert. Es folgt noch etwas Aufstieg durch Krummholz, sobald das Krummholz rechts endet, teilt sich der Pfad.
Leicht rechts geht ein unmarkierter Pfad zum nahen Zinken weiter, wir gehen jedoch geradeaus und steigen quer eine grasbewachsene Flanke auf. Höher flacht der Pfad ab und bringt uns auf einen plateauförmigen Grat, wo er mit immer besseren Ausblicken weitergeht, zunächst mit Zinken gut sichtbar rechts, dann entfernen wir uns allmählich davon. Weiter kehrt der Pfad zu den Flanken zurück und wir umgehen rechtsseitig das Hochtal bzw. Plateau Kleiner Speikoben direkt unter uns, auf dem oberen Plateau bemerken wir den interessanten Hügel Grosser Beilstein.
Höher folgt wieder ein kurzes Queren und wir gelangen in die Mulde unter dem Hochwart-Gipfel namens Großer Speikboden.
Hier wird der Pfad allmählich technisch etwas schwieriger, wobei uns an einigen kurzen Stellen Drahtseilversicherungen helfen. Der genannte Abschnitt ist nicht besonders anspruchsvoll, wir meistern ihn mit einigen kurzen An- und Abstiegen und erreichen dann das Sattel zwischen Hochwart links und Zagelkogel rechts.
Es folgt ein etwas steilerer Aufstieg, erreicht man den grasbewachsenen Teil, flacht der Pfad ab. Dann queren wir den Gipfel Zagelkogel und etwas weiter den benachbarten Gipfel, von dem wir zum Fleischer-Biwak absteigen, wo wir mit dem anspruchsvolleren gesicherten Weg zusammenkommen.
Wir gehen geradeaus Richtung Gipfel Hochschwab und steigen zuerst moderat, dann etwas steiler zu einer Wegkreuzung an den Westflanken des Hochschwab auf.
Wir gehen geradeaus (rechts Hochschwab, 15 Minuten) und queren zuerst die West- dann die Nordflanken des Gipfels Hochschwab. Im letzten Teil des Querens steigen wir etwas steiler kurz ab, dann erreichen wir eine Ebene nahe der Schiestelhaus-Hütte, die wir nach wenigen Minuten leichten Anstiegs erreichen.
Ausgangspunkt - Häuslalmhütte 1:55, Häuslalmhütte - Rauchsattel 2:25, Rauchsattel - Fleischer-Biwak 0:45, Fleischer-Biwak - Schiestelhaus 0:35.
Beschreibung und Bilder beziehen sich auf den Zustand im Juli 2023 sowie September und November 2024 und Juli 2025.

Entlang der Route: Häuslalmhütte (1526m), Hirschgrube (1750m), Rauchsattel (2110m), Zagelboden (2170m), Fleischer-Biwak (2145m)
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Diskussion zur Tour Sankt Ilgen (Der Bodenbauer) - Schiestelhaus (vorbei an der Häuslalmhütte)
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