Sankt Ilgen (Der Bodenbauer) - Zagelkogel (über Biwak Fleischer)
Ausgangspunkt: Sankt Ilgen (Der Bodenbauer) (884 m)
| Breite/Länge: | 47,57979°N 15,11399°E |
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Wegname: über Biwak Fleischer
Gehzeit: 4 h 35 min
Schwierigkeit: schwierig markiert Weg, leicht unwegsames Gelände
Höhenunterschied: 1371 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1420 m
Karte:
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Vom Grenzübergang Šentilj fahren wir auf der Autobahn Richtung Graz / Gradec und weiter Richtung Linz und Salzburg. Bald verlassen wir die A9 und fahren leicht rechts Richtung Wien auf der Schnellstraße S35. Bei Bruck an der Mur erreichen wir die S16 und folgen ihr Richtung Wien. Etwas hinter dem Tunnel verlassen wir die Autobahn an der Ausfahrt Kapfenberg und folgen den Schildern zum genannten Ort. Bald erreichen wir die Hauptstraße 116, vom nahen Knotenpunkt fahren wir leicht rechts Richtung Thörl und Mariazzel. In Thörl links Richtung St. Ilgen, dann folgen wir der Straße zum Gasthaus Der Bodenbauer, das am Ende des Alpentals liegt. Parken auf dem großen Parkplatz kurz vor dem Gasthaus.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz laufen wir zum Gasthaus Der Bodenbauer und umgehen es rechts. Hinter dem Museum (in der Nähe gibt es auch eine kostenlose öffentliche WC), das hinter dem Gasthaus liegt, teilt sich der Weg erstmals, wir gehen geradeaus Richtung Gipfel Hochschwab und Alm Häuslalm (links Hainzleralm und Josersee) und folgen der sanften, für den öffentlichen Verkehr gesperrten Schotterstraße.
Nach wenigen Minuten teilt sich die Straße erneut, wir gehen geradeaus Richtung Hochschwab-Gipfel (links Häuslalm und Hochschwab über die genannte Alm).
Auch weiterhin gehen wir noch immer auf der sanften Schotterstraße, wenn sich die Straße nach wenigen Minuten erneut teilt, wählen wir die mittlere Straße, bei der die Markierungen weitergehen, von dort gehen wir links auf den Steig, der den Wildbach Trawiesbach kreuzt.
Wir gehen zunächst noch sanft, dann wechseln wir auf den Hang und beginnen allmählich steiler zu steigen, meist durch Wald. Es folgt ein Queranstieg unter Wänden, wo besonders nach Regen und im Frühjahr erhöhte Steinschlaggefahr besteht, danach biegt der Weg rechts ab und geht auf temporär steilere Hänge des Schottenkogels über.
Hinter dem genannten Gipfel, auf den der markierte Weg nicht führt, wird der Weg flacher, temporär leicht absteigend für einige Schritte, später kreuzen wir noch einen Wildbach, nach dem wir allmählich zur grasigen Ebene der Alm Trawiesalm gelangen.
Der Weg führt weiter im oberen Teil des Trawiestals, von wo sich immer schönere Blicke auf die umliegenden Wände öffnen, eine Zeitlang gehen wir neben dem Wildbach. Später zieht sich der Weg links vom Wildbach auf einen steilen und temporär schuttigen Hang zurück, wo besonders beim Abstieg zusätzliche Vorsicht geboten ist, damit wir nicht auf dem Schutt ausrutschen, höher setzt sich der Weg durch Latschen fort.
Höher wird der Hang steiler und der Weg teilt sich.
Wegweiser leiten hier von dem breiteren und besser getretenen Weg, der sich über dem Abgrund erhebt, links auf einen Umgehungsweg durch Latschen, wenn der Hang über dem besser getretenen Weg abflacht, vereinen sich die Wege. Es folgt noch ein kurzer Aufstieg auf ziemlich steilem Hang, wo wir auf breitem Weg steigen, höher flacht der Weg und Hang temporär ab. Hier wendet sich der Weg links und steigt auf noch ziemlich grasigem Hang zum Quell G'hacktbrunn auf, oberhalb dessen bei einem Kreuz ein markierter Abzweig liegt.
Wir gehen links Richtung Gipfel Hochschwab (rechts Sattel Trawiessattel) und steigen in einigen Serpentinen auf zusehends steinigem Gelände zum Beginn des gesicherten Wegabschnitts auf.
Hier steigen wir zuerst mit Hilfe einer Kette einige Schritte höher, dann treten wir an den Rand der Rinne, wo Metallstufen bzw. Leiter und Kette das Weitergehen erleichtern. Höher folgen einige kürzere steilere Passagen, bei denen wir uns rechts aus der Rinne herausbewegen, Sicherungen helfen weiterhin. Im Weiteren richten wir uns allmählich von der Rinne auf einen kleineren Grat, die Sicherungen am Weg sind verschiedener Form, meist anders als in slowenischen Bergen. Im letzten Teil des gesicherten Abschnitts wechseln wir auf die Hänge unter dem Gipfel G'hacktstein, wo die Schwierigkeit des Weges allmählich endet. Es folgt das Queren einer kleinen Mulde, dann steiler kurzer Anstieg auf den südöstlichen Grat des G'hacktkogels.
Hier biegt der markierte Weg rechts ab und sinkt in eine kleine Scharte ein, danach folgt Anstieg auf steilerem Hang zu einer Erhebung in der Nähe des Biwaks, das wir in einer oder zwei Minuten weiteren Gehens erreichen.
Beim Biwak links auf den Weg Richtung Alm Häuslalm (rechts Gipfel Hochschwab und Hütte Schiestlhaus) und queraufsteigend über die Hänge des G'hacktkogels, die nördlichen Hänge der genannten Spitze querend ohne wesentliche Höhenänderung. Später biegt der Weg etwas links und führt uns in die Mulde zwischen G'hacktkogel und Zagelkogel. Hier lenkt sich der Weg allmählich auf die Hänge des Zagelkogels, wo wir queraufsteigen, am höchsten Punkt des markierten Weges bzw. an der Stelle, wo das Schild den Bereich Zagelboden bezeichnet, verlassen wir den markierten Weg und gehen links auf leichteren, weglosen grasigen Untergrund, auf dem wir zum nahen Gipfel aufsteigen. Im letzten Teil des Anstiegs wird der Hang steiler und etwas steiniger. Nach etwa 15 Minuten Weglosanstieg erreichen wir den aussichtsreichen Gipfel.
Beschreibung bezieht sich auf den Zustand im Juli und September 2025, Bilder aus verschiedenen Perioden.
Ausgangspunkt – Biwak 4:00, Biwak – Gipfel 0:35.
Beschreibung bezieht sich auf den Zustand im September 2025, Bilder aus verschiedenen Perioden.

Entlang der Route: Trawiesalm (1230m), G'hacktbrunn (1785m), Fleischer-Biwak (2145m)
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Diskussion zur Tour Sankt Ilgen (Der Bodenbauer) - Zagelkogel (über Biwak Fleischer)
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