Ausgangspunkt: Sant'Uberto (1421 m)
| Breite/Länge: | 46,60229°N 12,1072°E |
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Gehzeit: 4 h 45 min
Schwierigkeit: mäßig markiert Weg
Höhenunterschied: 1373 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1470 m
Karte: Tabacco 03 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer):
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Über den Grenzübergang Rateče fahren wir nach Trbiž / Tarvisio, wo wir auf die Autobahn in Richtung Vidma / Udine abbiegen. Wir verlassen die Autobahn bei der Ausfahrt Tolmezzo und folgen der Straße bis zum genannten Ort. Von Tolmezzo fahren wir weiter in Richtung der Siedlung Ampezzo und des Bergpasses Passo della Mauria. Die Straße beginnt dann abzufallen und bringt uns ins Cadore-Tal, wo wir rechts weiterfahren (links Belluno und Cortina d'Ampezzo) in Richtung der Siedlung Auronzo. Nach einigen weiteren km erreichen wir die nächste größere Kreuzung, wo wir rechts in Richtung Misurina abbiegen (links Pass Tre Croci). Von hier fahren wir bergab zur größeren Kreuzung, wo wir links Richtung Cortina d'Ampezzo weiterfahren (rechts Österreich). Von der genannten Kreuzung fahren wir noch etwa 10 km Richtung Cortina d'Ampezzo, dann in einer scharfen Linkskurve biegen wir rechts auf die Straße zum Rifugio Ra Stua ab. Wir parken auf dem Parkplatz, der sich ganz am Anfang der genannten Straße befindet.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz gehen wir links auf eine Fahrstraße den Markierungen »Valle di Fanes« folgend (Weg Nr. 10). Die Fahrstraße beginnt vom Parkplatz abzufallen und bringt uns schnell zu einer markierten Wegkreuzung. An der Kreuzung gehen wir rechts auf einen Wanderweg den Markierungen »Valle di Fanes« folgend. Von der Kreuzung beginnt der Weg durch den Wald abzufallen und bringt uns auf eine Asphaltstraße.
Wir gehen rechts auf der Straße weiter und queren eine Brücke über den Bach Rio di Fanes. Die Straße, die am Bach entlangläuft, bringt uns dann zu einer Kreuzung.
Rechts führt der anspruchsvollere Weg Sentiero dei Canyons, wir gehen links (Weg Nr. 10) auf eine Straße, die kurz noch asphaltiert ist und dann Macadam wird. Weiter verläuft die Straße meist leicht ansteigend durch den Wald, gelegentlich öffnen sich auch Ausblicke auf nahe Gipfel.
Später zweigt links ein Wanderweg zum Sattel Posporcora ab, wir gehen weiter auf der Macadamstraße. Die Straße biegt etwas nach rechts ab und über eine Brücke quert sie die tiefe Schlucht Gola di Fanes. Wir gehen weiter auf der Straße und sind schnell wieder an einer Kreuzung. In der Nähe der Kreuzung gibt es auch einige Bänke und Tische.
An der Kreuzung gehen wir links weiter auf der Straße, geradeaus führt der Weg Scorciatoia (Abkürzung), der etwas steiler ist und später wieder zur Straße stößt. Von der genannten Abkürzung zweigt auch der Weg Sentiero dei Canyons ab. An der Kreuzung rechts führt der Weg zum Wasserfall Cascata di Fanes, der nur wenige Minuten Gehens auf einer exponierten Galerie erreichbar ist (empfohlene Verwendung von Selbstsicherung).
Wir gehen also links weiter und steigen weiter auf der Macadamstraße an, die auch für Mountainbiker geeignet ist. Nach kurzem Anstieg kommen wir zu einer weiteren Kreuzung, wo links der Weg 401 zur Scharte Forcella Posporcora abzweigt. Wir gehen rechts weiter und steigen weiter auf der Straße durch den Wald an, von dem sich immer häufiger Ausblicke auf umliegende Gipfel öffnen. Die Straße steigt weiter mehrmals steiler an und ist stellenweise auch betoniert. Höher zweigt links noch der Weg Sentiero dei Canyons ab, der auch ins Tal Val Travenanzes führt.
Unser Weg dreht sich dann langsam nach rechts und nähert sich wieder dem Bach Rio di Fanes. Hier stößt von rechts die Scorciatoia zu, kurz danach zweigt rechts noch der Weg zum letzten Wasserfall am Bach Rio di Fanes ab. Zum Wasserfall sind es nur wenige Minuten auf exponiertem Weg. Auch hier ist Selbstsicherung empfohlen.
An der Kreuzung biegt die Straße leicht nach links ab und verläuft weiter am genannten Bach. Der Weg bringt uns bald aus dem Wald und es öffnen sich wunderbare Ausblicke auf umliegende Gipfel. Der Panoramweg bringt uns dann zum See Lago di Fanes.
Am Ende des Sees queren wir eine Brücke und gehen weiter auf einer flachen Fahrstraße am Bach entlang. Der Weg bringt uns zu einem Zaun, wo wir den Naturpark Dolomiti d'Ampezzo verlassen und in den Naturpark Fanes-Senes-Braies eintreten. Hier verläuft auch die Grenze zwischen der Region Veneto und Südtirol (Trentino - Alto Adige). Wir gehen weiter auf der Fahrstraße, die kurz noch am Bach entlangläuft und dann etwas steiler ansteigt und uns von grasigen Hängen in den Wald bringt. Der Wald wird immer lichter und vom Weg haben wir einen schönen Blick auf die Gipfel über dem Tal Valle di Fanes. Unser Weg verläuft eine Zeit lang wieder am Bach und bringt uns zu einer Kreuzung.
Links führt die Straße zur Alm Malga Fanes Grande, hier verlassen wir die Straße und gehen rechts auf den Weg 10A, der zum Rifugio Fanes führt. Es folgt ein Anstieg über grasige Hänge bei spärlichem Zwergstrauch und dann stoßen wir wieder zur Macadamstraße. Wir gehen rechts weiter und folgen der Panoramstraße zum See Lago di Limo.
Am See verlassen wir die Macadamstraße, die zum Rifugio Fanes führt, und gehen rechts auf einen Wanderweg, wohin uns die Schilder »Col Bechei« weisen. Der Weg führt zuerst am See entlang und beginnt dann den Hang auf der Ostseite des Sees zu besteigen. Hier verläuft der Weg meist über grasigen Hang und etwas höher biegt er leicht nach rechts ab und bringt uns auf die Südhänge. Am Weg sind hier auch einige Bänke und eine Quelle mit Trinkwasser. Weiter steigen wir in einem kleinen Kessel nach Osten auf und vom Weg öffnen sich immer schönere Ausblicke vor allem nach Süden, wo die Berggruppe Tofana gut sichtbar ist. Wir steigen weiter meist über grasigen Untergrund nach Osten bis zu einem kleinen Sattel auf der Südseite des Gipfels Col Bechei, wo auch Wegweiser sind.
An der Kreuzung, wo sich ein etwas weniger begangener Ostweg anschließt, gehen wir links zum Gipfel Col Bechei weiter, wohin auch die Wegweiser weisen. Von der Kreuzung steigen wir etwas steiler über grasigen Hang an, der etwas höher in felsigen Untergrund übergeht. Der Weg biegt hier leicht nach rechts ab und verläuft auf etwas steilerem Hang. Da auf dem Weg viel Schotter liegt, ist auf diesem Abschnitt etwas Vorsicht geboten. Technisch ist der Anstieg nicht anspruchsvoll. Der Weg bringt uns dann zum Grat, von dem sich auch der Blick auf die Nordseite öffnet, und zur bereits sichtbaren Spitze folgt nur noch ein kurzer Anstieg.
Abstieg möglich auf dem Aufstiegsweg oder auf dem Ostweg, der sich vom beschriebenen Weg an der bereits genannten kleinen grasigen Sattelsonderung auf der Südseite des Gipfels abspaltet.

Entlang der Route: Lago di Fanes (1832m), Lago di Limo (2159m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Sant'Uberto - Col Bechei
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