Sant'Uberto - Vallon Bianco
Ausgangspunkt: Sant'Uberto (1421 m)
| Breite/Länge: | 46,60229°N 12,1072°E |
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Gehzeit: 5 h 5 min
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1267 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1410 m
Karte: Tabacco 03 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Über den Grenzübergang Rateče fahren wir nach Trbiž / Tarvisio, wo wir auf die Autobahn in Richtung Udine fahren. Wir verlassen die Autobahn bei der Ausfahrt Tolmezzo und folgen der Straße zum genannten Ort. Von Tolmezzo fahren wir weiter in Richtung der Siedlung Ampezzo und des Bergpasses Passo della Mauria. Die Straße beginnt dann abzufahren und bringt uns in das Cadore-Tal, wo wir rechts weiterfahren (links Belluno und Cortina d'Ampezzo) in Richtung der Siedlung Auronzo. Nach wenigen weiteren km erreichen wir die nächste größere Kreuzung, wo wir rechts in Richtung Misurina abbiegen (links Bergpass Tre Croci). Von hier fahren wir abwärts auf der Straße bis zur nächsten größeren Kreuzung, wo wir links Richtung Cortina d'Ampezzo fahren (rechts Österreich). Von der genannten Kreuzung fahren wir noch etwa 10 km Richtung Cortina d'Ampezzo, dann in einer scharfen Linkskurve rechts auf die Straße zur Hütte Rifugio Ra Stua. Wir parken auf dem Parkplatz, der sich ganz am Anfang der genannten Straße befindet.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz gehen wir links auf eine Schotterstraße den Markierungen »Valle di Fanes« folgend (Weg nr. 10). Die Schotterstraße vom Parkplatz beginnt abzusteigen und bringt uns schnell zu einer markierten Wegkreuzung. An der Kreuzung gehen wir rechts auf einen Wanderweg den Markierungen »Valle di Fanes« folgend. Von der Kreuzung beginnt der Weg durch den Wald abzusteigen und bringt uns auf eine Asphaltstraße.
Wir gehen rechts weiter auf der Straße und queren eine Brücke über den Bach Rio di Fanes. Die Straße, die am Bach entlangläuft, bringt uns dann zu einer Kreuzung.
Rechts führt der anspruchsvollere Weg Sentiero dei Canyons, wir gehen links (Weg nr. 10) auf eine Straße, die kurz noch asphaltiert ist und dann schottrig wird. Weiter verläuft die Straße meist leicht ansteigend durch den Wald, gelegentlich öffnen sich Ausblicke auf nahe Gipfel.
Später zweigt links ein Wanderweg zum Sattel Posporcora ab, wir gehen weiter auf der Schotterstraße. Die Straße biegt dann etwas nach rechts ab und über eine Brücke quert sie die tiefe Schlucht Gola di Fanes. Wir gehen weiter auf der Straße und sind schnell wieder an einer Kreuzung. In der Nähe der Kreuzung gibt es auch einige Bänke und Tische.
An der Kreuzung gehen wir links weiter auf der Straße, geradeaus führt der Weg Scorciatoia (Abkürzung), der etwas steiler ist und später wieder zur Straße stößt. Von dieser Abkürzung zweigt auch der Weg Sentiero dei Canyons ab. An der Kreuzung rechts führt der Weg zur Wasserfall Cascata di Fanes, zu dem es nur wenige Minuten Gehens auf einer exponierten Galerie sind (empfohlene Selbstsicherung).
Wir gehen also links weiter und steigen weiter auf der Schotterstraße an, die auch für Mountainbiker geeignet ist. Nach einem kurzen Anstieg kommen wir zu einer weiteren Kreuzung, wo links der Weg 401 zur Scharte Forcella Posporcora abzweigt. Wir gehen rechts und steigen weiter auf der Straße durch den Wald an, von dem sich immer häufiger Ausblicke auf umliegende Gipfel öffnen. Die Straße steigt weiter mehrmals steiler an und ist stellenweise auch betoniert. Höher zweigt links noch der Weg Sentiero dei Canyons ab, der auch zur Tal Val Travenanzes führt.
Unser Weg dreht sich dann langsam nach rechts und nähert sich wieder dem Bach Rio di Fanes. Hier stößt von rechts der Weg Scorciatoia zu, kurz danach zweigt rechts noch der Weg zum letzten Wasserfall am Bach Rio di Fanes ab. Zum Wasserfall sind es nur wenige Minuten Gehens auf einem exponierten Weg. Auch hier ist Selbstsicherung empfohlen.
An der Kreuzung biegt die Straße leicht nach links ab und verläuft weiter am genannten Bach. Der Weg bringt uns bald aus dem Wald und wunderbare Ausblicke auf umliegende Gipfel öffnen sich. Der Panoramaway bringt uns dann zum See Lago di Fanes.
Am Ende des Sees queren wir eine Brücke und gehen weiter auf einer flachen Schotterstraße am Bach entlang. Der Weg bringt uns zu einem Zaun, wo wir den Naturpark Dolomiti d'Ampezzo verlassen und in den Naturpark Fanes-Senes-Braies eintreten. Hier verläuft auch die Grenze zwischen der Region Veneto und Südtirol (Trentino - Alto Adige). Wir gehen weiter auf der Schotterstraße, die kurz noch am Bach entlangläuft und dann etwas steiler ansteigt und uns von grasigen Hängen in den Wald bringt. Der Wald wird immer lichter und vom Weg haben wir einen schönen Blick auf die Gipfel über dem Tal Valle di Fanes. Unser Weg verläuft für einige Zeit wieder am Bach und bringt uns zu einer Kreuzung.
Rechts führt der Weg 10A zum Rifugio Fanes, wir gehen links weiter auf der Straße zur Alm Malga Fanes Grande. Weiter verläuft die Straße in leichtem Anstieg nach Südwesten. Später beginnt die Straße leicht abzustiegen und von rechts stößt die Straße vom Rifugio Fanes zu. Es folgt nur ein kurzer Abstieg auf einer Panoramstraße zur Hütte Ütia de Gran Fanes.
Von der Hütte gehen wir weiter auf der Straße, die uns durch eine Panoramawiese führt und wir steigen leicht ab. Die Straße quert dann ein Brückchen und bringt uns bald zu einer markierten Kreuzung.
An der Kreuzung gehen wir links auf den Weg nr. 17 oder Friedensweg (Fridensweg / Via della pace). Der Weg von der Kreuzung verläuft zuerst auf einem grasigen Hang und bringt uns dann in einen Streifen sehr lichten Lärchen- und Kiefernwalds. Der Weg ist weiter mit nr. 17 und Markierungen VB und FR gekennzeichnet, was die Gipfel Vallon Bianco und Furcia Rossa bezeichnet. Der Weg steigt weiter leicht an und verläuft auf einer alten Militärmulatierstraße nach Südosten. Der Weg biegt langsam noch etwas mehr nach links ab und es öffnet sich auch der Blick nach Osten ins Tal Valle di Fanes. Die Mulatierstraße bringt uns hier auf felsigeres Gelände, auf dem wir bald eine Kreuzung erreichen.
Rechts führt der Weg 17 zum Monte Castello bzw. Bivacco della Pace, wir gehen links weiter auf dem Weg zu den Gipfeln Furcia Rossa und Vallon Bianco. Von der Kreuzung quert der Weg dann eine ganze Weile die Hänge etwas östlicher und bringt uns zu etwas steileren Hängen. Es folgt ein Anstieg meist in Serpentinen am steilen Hang und der Weg bringt uns zur nächsten Kreuzung.
Rechts zweigt ein gesicherter Klettersteig zur Gipfel Furcia Rossa III und weiter zum Bivacco della Pace ab. An der Kreuzung gehen wir links weiter und steigen noch eine Weile auf einem Panoramaway an. Der Weg biegt dann etwas nach rechts ab und über eine breite Galerie und dann am oberen Rand des Schutts bringt er uns wieder zu einer Kreuzung, wo rechts der Weg zum Gipfel Furcia Rossa II abzweigt, bei dem auch ein kleiner Bivacco Baccon Barborka liegt. Zum genannten Bivacco sind es sonst etwa 10 Gehminuten.
An der Kreuzung gehen wir links weiter zum Gipfel Vallon Bianco und nach kurzem Queren bringt uns der Weg auf die Nordhänge des Berges. Weiter queren wir die Hänge nach Osten und der Weg wird auch etwas exponiert, zu Hilfe gibt es einige Drahtseile. Hier betreten wir auch den Naturpark Parco Naturale delle Dolomiti d'Ampezzo. Der Weg biegt dann nach rechts ab, quert ein kurzes Brückchen und bringt uns bald zu einem Sattel, an dem wir viele Ruinen aus dem Ersten Weltkrieg bemerken werden.
Auf dem Sattel gehen wir links weiter und die gut gepflegte Militärstraße, die in den steilen Hang gehauen ist, steigt dann in einigen Serpentinen an. Der Weg quert dann noch etwas exponiertere Hänge nach Osten und quert dann eine interessante enge Brücke. Weiter quert der Weg meist in leichtem Anstieg exponierte Hänge nach Osten, am Weg begleiten uns die ganze Zeit zahlreiche Ruinen aus dem Ersten Weltkrieg. Kurz unter dem Gipfel bringt uns der Weg zu einer kleinen Kreuzung, wo wir scharf rechts abbiegen und steiler mit Hilfe einiger Haken ansteigen. Zum Gipfel folgt nur noch ein kurzer Anstieg am Panoramagipfelhang des Berges. Vom Gipfel, an dem eine Kiste für das Gipfelbuch und einige kleine Bänke sind, hat man einen außergewöhnlichen Blick auf einen großen Teil der Dolomiten. Besonders schön ist der Blick auf die nahen Tofane.
Wir steigen auf dem Aufstiegsweg ab.

Entlang der Route: Lago di Fanes (1832m), Ütia de Gran Fanes (2102m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Sant'Uberto - Vallon Bianco
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