Savica - Kamin Široka polica (Ferata Kamin Široka polica)
Ausgangspunkt: Savica (508 m)
| Breite/Länge: | 46,27501°N 13,92287°E |
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Wegname: Ferata Kamin Široka polica
Gehzeit: 1 h 40 min
Schwierigkeit: extrem schwierig markiert Weg
Klettersteig: D/E
Höhenunterschied: 272 m
Höhenunterschied entlang der Route: 272 m
Karte: TNP 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 5.850
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Von der Autobahn Ljubljana - Jesenice nehmen wir die Ausfahrt Lesce und folgen der Straße Richtung Bled und Bohinjska Bistrica. In Bohinjska Bistrica fahren wir weiter Richtung Bohinjsee. Wenn wir die Siedlung Savica erreichen, nach der Bushaltestelle biegen wir rechts in eine schmale Asphaltstraße ein. Wir fahren durch das Dorf und über die Brücke queren wir die Sava Bohinjka. Sofort nach der Brücke biegen wir links ab und parken auf einem kleineren Parkplatz.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz setzen wir den Weg auf dem asphaltierten Radweg parallel zur Sava Bohinjka fort. Nach etwa 500 Metern verlassen wir den Radweg und gehen rechts auf einen Fahrweg.
Der Fahrweg führt uns schnell in den Wald, wo ein kleiner Kreuzweg ist. Links führt der Fahrweg zu einer Lichtung, wir gehen rechts weiter, wo nach wenigen Metern wieder eine Abzweigung kommt. Hier bemerken wir auch die ersten Markierungen.
Ein Pfeil am Baum weist uns links, gefolgt von einem etwas steileren Anstieg auf einem zerfurchten Fahrweg. Etwas höher biegt der Fahrweg rechts ab, der Pfeil weist uns links auf einen leicht zugewachsenen Pfad. Weiter durch den Wald, wo der Pfad meist unsichtbar ist, unterstützt durch rote Markierungen an Bäumen oder Felsen. Aus dem Wald gelangen wir auf Schutt, wo der Pfad wieder etwas besser sichtbar ist. Hier gehen wir links weiter und queren den Schutt bergauf. Der Pfad biegt dann rechts ab und führt zum Einstieg in den gesicherten Kletterweg.
Vor dem Einstieg zwingend mit Klettersteigset und Helm ausstatten. Aufgrund der etwas schmaleren Stahlseile werden Handschuhe dringend empfohlen.
Im ersten Abschnitt des gesicherten Weges klettern wir auf einem Hang mit Erde und Gras (Schwierigkeit bis C/D). Auf einfacheren Stellen sind die Seilzüge etwas länger als üblich auf gesicherten Wegen. Höher biegt der Weg leicht rechts zum Kamin ab. Hier wird das Klettern anspruchsvoller, Kletterschuhe und Band zum Ausruhen werden empfohlen.
Der Aufstieg im Kamin bzw. Spalt erreicht Schwierigkeit D/E.
Auf diesem Abschnitt mehr natürliche Griffe und Tritte nutzen, da das Stahlseil hauptsächlich zum Sichern dient.
Die Schwierigkeit lässt dann nach und der Weg mit mehr Gras und kleinen Ästen führt zum Ende des gesicherten Weges.
Abstieg auf einem schwach getretenen Pfad, markiert mit roten Punkten, der später in den Weg nach Rudnica mündet. Dem genannten Weg rechts folgen, bald erreichen wir eine große Lichtung mit markiertem Abzweig.
Rechts absteigen zum Dorf Brod. Im Dorf rechts auf dem Radweg zurück zum Ausgangspunkt.
Der beschriebene Weg hat Schwierigkeitsgrad D/E und ist nur für erfahrene Bergsteiger mit ausreichend Armkraft geeignet. Zusätzliche Probleme kann das etwas dünnere Stahlseil verursachen, das auf so anspruchsvollen Wegen unüblich ist. Die Seile sind an Bohrhaken befestigt und nicht an üblichen Seilspitzen, wie auf den meisten anderen gesicherten Wegen. Der Kletterabschnitt verläuft auf Südhängen, die im Sommer sehr heiß sind.

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Diskussion zur Tour Savica - Kamin Široka polica (Ferata Kamin Široka polica)
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| matp10. 08. 2021 22:38:32 |
Ich würde den Alpenverein bitten, den Zugang zur Via Ferrata zu regeln. Ich glaube, ich bin nicht der Einzige, der sich beim Suchen verirrt hat. Am Ende gefunden, interessant zufrieden.
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| megla11. 08. 2021 09:59:46 |
Was hat der Alpenverein damit zu tun?
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| VanSims11. 08. 2021 14:07:47 |
Ich denke, ein solcher (un)gepflegter Zugang ist nicht so falsch, oder er ist absichtlich ungepflegt. Das ist keine weitere slowenische Besonderheit, sondern tritt oft auch im Ausland auf. Besonders in besuchten Touristenorten, und Bohinj ist so einer bei uns. Der Zweck ist, dass nicht jeder unwissende Tourist oder Wanderer ihn finden kann, was den Rettern viele Einsätze erspart. Wer weiß, wofür er gekommen ist, muss sich eben ein bisschen anstrengen.
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| don kihott26. 08. 2021 00:39:54 |
Zuerst sollte die Via Ferrata richtig nach allen Standards und Vorschriften gebaut werden, und wenn sie hier nicht existieren, sollen die eifrigen Erbauer sich an fortschrittlicheren Ländern in diesem Bereich orientieren (Österreich, Schweiz, Frankreich usw.).. Auch in dieser Wand ist es nur eine Frage der Zeit, wann sich die Geschichte von der anderen Seite des Bohinjsees wiederholt
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| gams127. 08. 2021 07:38:52 |
so ähnlich: eine Via Ferrata in jedem slowenischen Dorf, ...und sie wachsen wie Pilze nach dem Regen, einige essbar, andere nicht ... 
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| DarkoLR8. 09. 2021 15:51:39 |
Gams1. Eh, nein! "Klettersteig in jedes slowenische Dorf, ...und sie wachsen wie Pilze nach dem Regen" DAS STIMMT ÜBERHAUPT NICHT. Nur ordnungsgemäß gepflegte sollten es sein. Schade, dass die Gemeinden nicht an solchen Projekten teilnehmen und die Errichtung von Klettersteigen dort unterstützen, wo möglich, mit Ausschreibungen o. Ä. Ich bin sicher, dass sich Interessenten finden würden. Ähnlich wie bei den Nachbarn. Es ist Teil des touristischen Angebots. Viele Gemeinden in der Gorenjska ignorieren Klettersteige als Teil des "grünen Tourismus". Kranjska Gora ist die Ausnahme, aber Bohinj und Bovec sind große schwarze Flecken auf den Klettersteigkarten. Also rede KEINEN Unsinn!
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