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Gebirge / Nördliche Kalkalpen / Kleiner Hochschwab / Seetal - Kleiner Hochschwab

Seetal - Kleiner Hochschwab

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Ausgangspunkt: Seetal (942 m)
Breite/Länge: 47,62106°N 15,25597°E
Gehzeit: 4 h 55 min
Schwierigkeit: leicht unwegsames Gelände
Höhenunterschied: 1306 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1355 m
Karte:
Empfohlene Ausrüstung (Sommer):
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Vom Grenzübergang Šentilj fahren wir auf der Autobahn Richtung Graz und weiter Richtung Linz und Salzburg. Wir verlassen bald die A9 und fahren leicht rechts Richtung Wien auf der Schnellstraße S35 weiter. In der Nähe von Bruck an der Mur erreichen wir die S16 und folgen ihr Richtung Wien. Etwas weiter hinter dem Tunnel verlassen wir die Autobahn und nehmen die Ausfahrt Kapfenberg, dann folgen wir den Beschilderungen zum genannten Ort. Bald erreichen wir die Hauptstraße 116, und vom nahen Kreuzungspunkt fahren wir leicht rechts Richtung Thörl und Mariazell. Im Ort Thörl fahren wir auf der Hauptstraße weiter Richtung Mariazell, wir fahren aber auf der Hauptstraße bis Seewiesen, wo wir links auf eine Schotterstraße abbiegen, die leicht abfällt und uns an einer größeren Kapelle vorbeiführt. Auf dieser Straße fahren wir noch etwas über 1 km, dann parken wir auf einem unmarkierten Parkplatz am Straßenrand.
Beschreibung der Route:
Am Ende des Parkplatzes teilt sich die Straße, wir wählen die rechte Straße, die mit einer Schranke gesperrt ist und neben der Schilder zu den Hütten Voisthalerhütte und Schiestlhaus sowie zum Gipfel Hochschwab stehen. Weitergehen wir auf einer sanft ansteigenden Schotterstraße, von der sich schöne Ausblicke auf die Berge eröffnen, die über dem Seetal aufragen. Nach etwa einer halben Stunde Gehzeit, bzw. wenigen Minuten mehr, biegen wir leicht links von der Straße auf einen markierten Wanderweg ab, der zunächst flach durch den Wald verläuft, wenige Minuten später mäßig ansteigt. Nach dem Überqueren des Wildbachs wird der Weg etwas steiler und führt zu einem Aussichtspunkt, von dem sich der Blick auf das Tal und die Siedlung Seewiesen öffnet. Von hier folgen noch einige Minuten Aufstieg und wir erreichen eine Lichtung am Hang, von der sich der Blick auf die nahe Hütte Florhütte öffnet, die nur noch eine Minute entfernt ist.
Die Hütte umgehen wir rechts, der Weg kehrt in den Wald zurück. Etwas weiter queren wir eine größere Lichtung, hier führt der flache Weg uns in den oberen Teil des Tales Untere Dullwitz, wo wir steiler durch einen engeren Teil des Tales aufsteigen. Mit Blick auf die nahen Wände und Gipfel erreichen wir in 1449 m Seehöhe den Sattel Höllkampl, wo rechts ein kleiner metallener Gedenkkreuz zu sehen ist.
Hier gehen wir geradewegs auf dem markierten Weg weiter (links unmarkierter Weg zum Sattel Fölzsattel), der querab zu einer nahen Vertiefung absteigt. In wenigen Minuten steigen wir ins Tal ab, dann beginnen wir zwischen Lärchen aufzusteigen, wo der Weg durch den Bereich Voisthalergasse führt, der immer steiler wird. Wenn höher die Steilheit nachlässt, erreichen wir den unteren Rand des Tales Obere Dullwitz, wo sich der Weg teilt.
Links zweigt der Weg zur nahen Hütte Voisthalerhütte ab, wir gehen geradewegs in Richtung Gipfel Hochschwab weiter. Einige Minuten später mündet links ein etwas längerer Weg, der an der genannten Hütte vorbeiführt, wir gehen jedoch geradeaus und erreichen schnell die nächste markierte Wegkreuzung, wo rechts der Jägermayrsteig abzweigt. Auch hier gehen wir geradeaus, zunächst durch ein spärlich bewachsenes Band von Krummholz, dann durch das immer malerischere Tal Obere Dullwitz.
Der relativ flache, bereits hoch-alpine Weg führt uns in 1750 m Höhe zu einer markierten Wegkreuzung, wo wir rechts Richtung Hütte Schiestlhaus und Gipfel Hochschwab weitergehen (geradeaus Sattel Trawiessattel und Tal Bodenbauer).
Der Weg wird allmählich steil und überquert stellenweise ziemlich steile Hänge, die nicht besonders exponiert sind, aber stellenweise mehr Vorsicht erfordern. Höher führt uns der Weg in mäßigem Aufstieg über mehrere kürzere Anstiege, dann erreichen wir eine Wegkreuzung, wo rechts der Weg vom Sattel Seebergsattel einmündet.
Wir gehen geradeaus zum Gipfel Hochschwab, der Weg biegt leicht links ab und verläuft meist westwärts. Weiterhin ist wegen einiger Spalten mehr Vorsicht geboten, besonders im Nebel, wir folgen dem zunehmend aussichtsreichen Weg bis zu einer Ebene nahe der Hütte Schiestlhaus, von wo sich ein schöner Blick auf Kleiner Hochschwab und Hochschwab öffnet.
Hier führt der markierte Weg geradeaus zum Hochschwab (Abzweig nicht beschildert), rechts geht es zur Hütte Schiestlhaus.
Wir gehen geradeaus, steigen für einige Dutzend Schritte leicht ab, dann gehen wir kurz über die grasbewachsene Ebene. Wenn wir wieder aufsteigen, wird der Weg steiniger und beginnt die Hänge des Gipfels Kleiner Hochschwab zu erklettern. Für einige Minuten steigen wir noch auf dem markierten Weg auf, wenn dieser rechts abbiegt, verlassen wir ihn und steigen geradewegs auf leichterem Weglosen Gelände weiter. Es folgt nur noch ein kurzer Aufstieg und wir erreichen den aussichtsreichen Gipfel, auf dem ein Steinmann steht.
Seetal - Florhütte 1:15, Florhütte - Wegkreuzung unter der Voisthalerhütte 1:20, Wegkreuzung unter der Voisthalerhütte - Nähe Schiestlhaus 2:00, Nähe Schiestlhaus - Kleiner Hochschwab 0:20.
Die Beschreibung bezieht sich auf den Zustand im Juli 2025, die Bilder stammen von September 2023 und Juli 2025.
Routenkarate - Kleiner Hochschwab
Entlang der Route: Lettanger (1042m), Florhütte (1284m), Höllkampl (1449m), Voisthalerhütte (1654m), Obere Dullwitz (1750m)
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