Ausgangspunkt: Seichenbrunn (1668 m)
| Breite/Länge: | 46,91536°N 12,77544°E |
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Gehzeit: 5 h
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Klettersteig: C
Höhenunterschied: 1538 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1580 m
Karte:
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Durch den Karawankentunnel fahren wir nach Österreich, dann weiter Richtung Spittal und Lienz (kurz hinter Spittal endet die Autobahn). Weiter fährt man auf einer relativ schönen und breiten Straße durch das Drautal. Kurz vor Lienz am Kreisverkehr rechts Richtung Iselsberg und Winklern. Die Straße beginnt anzusteigen, dann Achtung, da sich bald links die Straße ins Debanttal (grünes Schild) abzieht. Die Straße ins Debanttal wird Schotter, später trifft sie auf eine etwas bessere Straße von Nußdorf-Debant. Im Debanttal folgen wir den Schilderungen zu Lienzer Hütte und Wangenitzseehütte. Der Straße bis zur Schranke folgen, wo auf großem Parkplatz geparkt wird (Parkplatz Seichenbrunn).
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz setzen wir den Weg auf der für den Verkehr gesperrten Schotterstraße fort. Schon nach wenigen Dutzend Metern erreichen wir eine markierte Wegkreuzung, wo rechts über eine Brücke der Weg zur Hütte Wangenitzseehütte abzweigt. Wir gehen am Kreuzungspunkt geradeaus auf der Schotterstraße den Markierungen »Lienzer Hütte« folgend weiter. Bald danach zweigt rechts ein Lehrpfad zur Hütte Lienzer Hütte ab. Dieser Pfad ist eine halbe Stunde länger als die Straße. Wir gehen weiter auf der Schotterstraße, die links vom Bach Debantbach verläuft. Die Straße steigt die ganze Zeit leicht an und quert mehrmals einen Weidezäune. Im Sommer weidet dort Vieh. Die Straße führt uns dann vorbei an einer kleinen Hütte bei der Alm Gaimbergalm. Weiter queren wir mehrmals kleinere Zuflüsse des genannten Baches Debantbach. Etwas höher führt die Straße zu einer Kreuzung.
Rechts geht die Straße zur Alm Hofalm, nur 100 Meter entfernt. Am Kreuzungspunkt gehen wir geradeaus weiter auf der Straße zur Hütte Lienzer Hütte, von der der Blick auf die Gipfel über dem Debanttal immer schöner wird. Kurz vor der Hütte gelangen wir zu einer weiteren markierten Kreuzung.
Diesmal zweigt links ein Fußweg zum Skigebiet Zettersfeld ab, wir gehen auf der Straße weiter und erreichen bald die Hütte Lienzer Hütte mit schönem Ausblick auf die umliegenden Gipfel.
An der Hütte gehen wir links am Kinderspielplatz und Kreuz vorbei und nach wenigen Dutzend Metern zu einer markierten Kreuzung. Links geht der Weg zur Scharte Mirnitzscharte und zum Gipfel Alkuser Rotspitze, wir gehen rechts den Markierungen »Glödis Spitz, Hochschober« folgend weiter.
Der Weg von der Kreuzung führt nordwestlich an immer lichterem Baumbestand vorbei. Weiter steigt er über grasbewachsenes Gelände mit niedrigem Gestrüpp an. Bald betreten wir den Kernbereich des Nationalparks Hohe Tauern (Nationalpark Hohe Tauern). Der Weg führt uns zu einer weiteren Kreuzung.
Hier verlassen wir den Weg zur Hütte Hochschoberhütte und zum Gipfel Hochschober und biegen rechts den Markierungen »Glödis« folgend ab. Von der Kreuzung steigt der Weg zunächst leicht ab, dann über kleine Brückchen mehrere Bäche querend. Danach steigen wir eine Weile auf einem Pfad links vom Bach Debantbach auf. Später queren wir den Bach rechtsseits und steigen weiter nach Norden. Die Bäche am Weg verschwinden, bald führt der Weg zu einer weiteren Kreuzung.
Diesmal zweigt links ein Weg zum Sattel Kalser Törl ab, wir gehen rechts zum Gipfel Glödisspitze weiter. Von der Kreuzung gehen wir kurz ostwärts über zunehmend steiniges Gelände. Der Weg biegt dann wieder links nach Norden und steigt quer eine steile Flanke empor. Wenn die Flanke flacher wird, biegt er leicht rechts und steigt über steiniges Gelände zum südöstlichen Grat der Glödisspitze, die schon länger sichtbar ist. Am Grat mit schönen Ausblicken ostwärts gehen wir links weiter und erreichen bald den Einstieg in den gesicherten Wegabschnitt.
Der gesicherte Weg verläuft ständig auf und am südöstlichen Grat. Er steigt meist recht steil mit Stahlseil (Schwierigkeit bis B). Höher führt er zur Hängebrücke, der man auf leichterem Weg rechts am Grat ausweichen kann. Über die Brücke folgt Aufstieg über Leiter und kurzer sehr steiler seilgesicherter Abschnitt (bis C). Die Wege vereinen sich wieder, der Weg führt weiter am gut gesicherten Grat. Der gesicherte Weg ist später etwas weniger steil und anspruchsvoll (A/B). Dem nicht zu schwierigen, zunehmend aussichtsreichen Gratenweg folgen wir bis zum Gipfelkreuz.
Abstieg auf Aufstiegsweg.

Entlang der Route: Gaimbergalm (1753m), Lienzer Hütte (1977m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Seichenbrunn - Glödis
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| Trobec25. 07. 2018 |
Ist jemand in den letzten Tagen hier gewesen? Interessiert an Bedingungen, besonders ob noch Schnee.
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| pohodnik3334. 09. 2023 16:53:03 |
Tour am 2.9.2023, alles trocken schneefrei. Dieser Berg meiner Meinung am meisten besucht oder unter den Top in dieser engen Gruppe Dreitausender nördlich Lienz Richtung Großglockner und zurecht. Sehr schöner Aufstieg, ziemlich fließend. Tal herrlich, Bäche daneben auch, sehr schön. Aufstieg durchgehend leicht-anspruchsvoll, außer letzte 200 Höhenmeter 3000-3200m mit Drahtseil bis C wie Autor beschrieb. Fels mittelmäßig, mind. 2 große Griffe locker. Sicherungen einwandfrei. Aussicht wunderbar. Lp
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