Seichenbrunn - Hochschoberhütte (via Leibnitztörl)
Ausgangspunkt: Seichenbrunn (1668 m)
| Breite/Länge: | 46,91536°N 12,77544°E |
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Wegname: via Leibnitztörl
Gehzeit: 3 h 30 min
Schwierigkeit: mäßig markiert Weg
Höhenunterschied: 654 m
Höhenunterschied entlang der Route: 915 m
Karte:
Empfohlene Ausrüstung (Sommer):
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Durch den Karawankentunnel gelangen wir nach Österreich, dann fahren wir weiter Richtung Spittal und weiter nach Lienz (kurz nach Spittal endet die Autobahn). Weiter fahren wir auf einer relativ schönen und breiten Straße durch das Drautal. Kurz vor Lienz am Kreisverkehr fahren wir rechts Richtung Iselsberg und Winklern. Die Straße beginnt anzusteigen, dann müssen wir aufpassen, da sich bald links die Straße ins Debanttal (grünes Schild) abzieht. Die Straße ins Debanttal wird Schotterstraße, später trifft sie auf eine etwas bessere Straße vom Ort Nußdorf-Debant. Auf der Fahrt durch das Debanttal folgen wir den Beschilderungen zu Lienzer Hütte und Wangenitzseehütte. Wir folgen der Straße bis zum Schlagbaum, wo wir auf dem großen Parkplatz (Parkplatz Seichenbrunn) parken.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz setzen wir den Weg auf der für den Verkehr gesperrten Schotterstraße fort. Bereits nach wenigen Dutzend Metern erreichen wir eine markierte Kreuzung, wo rechts über eine Brücke der Pfad zur Hütte Wangenitzseehütte abzweigt. An der Kreuzung gehen wir geradeaus weiter auf der Schotterstraße den Markierungen »Lienzer Hütte« folgend. Bald danach zweigt rechts auch ein Lehrpfad zur Hütte Lienzer Hütte ab. Dieser Pfad ist eine halbe Stunde länger als auf der Straße. Wir setzen den Weg auf der Schotterstraße fort, die links vom Bach Debantbach verläuft. Die Straße steigt die ganze Zeit sanft an und kreuzt mehrmals einen Weidezäune. Im Sommer weidet nämlich entlang der Straße Vieh. Die Straße führt uns dann vorbei an einer kleinen Hütte bei der Alm Gaimbergalm. Im weiteren Verlauf kreuzen wir auch mehrmals kleinere Zuflüsse des genannten Baches Debantbach. Etwas höher bringt uns die Straße zu einer Kreuzung.
Rechts führt die Straße zur Alm Hofalm, die nur 100 Meter entfernt ist. An der Kreuzung gehen wir geradeaus weiter auf der Straße zur Hütte Lienzer Hütte, von der aus wir einen immer schöneren Blick auf die Gipfel über dem Debanttal haben. Kurz vor der Hütte gelangen wir zu einer weiteren markierten Kreuzung.
Diesmal zweigt links ein Fußweg zum Skigebiet Zettersfeld ab, wir setzen den Weg auf der Straße fort und erreichen bald die Hütte Lienzer Hütte, von der aus ein schöner Ausblick auf die umliegenden Gipfel besteht.
Bei der Hütte gehen wir links vorbei am Kinderspielplatz und einem Kreuz und bereits nach wenigen Dutzend Metern erreichen wir eine markierte Kreuzung. Links führt der Pfad zur Scharte Mirnitzscharte und zum Gipfel Alkuser Rotspitze, wir gehen rechts den Markierungen »Hochschober, Leibnitztörl« folgend.
Der Pfad von der Kreuzung verläuft nordwestlich bei immer selteneren Bäumen. Weiter steigt der Pfad auf Gelände mit Gras und niedrigem Buschwerk an. Bald betreten wir den zentralen Bereich des Nationalparks Hohe Tauern (Nationalpark Hohe Tauern). Der Pfad führt uns dann zu einer weiteren Kreuzung.
Rechts zunächst abwärts zweigt der Pfad zum Gipfel Glödis ab, wir gehen geradeaus zum Sattel Leibnitztörl. Von der Kreuzung verläuft der Pfad westwärts, biegt langsam leicht links ab und steigt dann etwas steiler am Bach aufwärts. Etwas höher biegt der Pfad rechts ab, kreuzt den genannten Bach und bringt uns auf etwas weniger steile Hänge. Der relativ ebene Pfad kreuzt bald wieder den Bach und führt uns vorbei an einem kleinen Teich. Der Pfad beginnt dann bald wieder etwas steiler anzusteigen und bringt uns zu einer markierten Kreuzung.
Diesmal zweigt rechts der Pfad zum Gipfel Hochschober und zum Sattel Schobertörl ab, wir gehen links zum Sattel Leibnitztörl. Von der Kreuzung quert der Pfad in sanftem Anstieg das Hangstück südwärts und bringt uns schnell zum genannten Sattel. Vom Sattel folgt nur ein kurzer Abstieg zum malerischen See Gartlsee, von dem aus ein sehr schöner Blick auf die umliegenden Gipfel besteht.
Wir setzen den Weg am See entlang fort, der Pfad verläuft über Felsplatten zum Sattel auf der Westseite des Sees und wir beginnen dann abzustiegen. Im anfänglichen Abstiegsabschnitt ist der Hang etwas steiler und auf einem kürzeren Abschnitt helfen uns auch Fixseilsicherungen. Der Pfad ist im weiteren Verlauf nicht mehr anspruchsvoll und steigt weiter westwärts ab. Tiefer wird der Hang auch etwas grasiger und der Pfad führt uns am Hochgebirgsbach entlang. Der Hang wird dann ganz eben und es folgen noch einige Gehminuten auf einem Panoramapfad zur Hütte, die wir schon längere Zeit vom Pfad aus sehen können.
Zurück können wir auf demselben Pfad oder auf dem etwas längeren Pfad 917 über die Scharte Mirnitzscharte gehen. Dieser Pfad ist etwas weniger ausgetreten.

Entlang der Route: Gaimbergalm (1753m), Lienzer Hütte (1977m), Leibnitztörl (2591m), Gartlsee (2571m)
Die Tour kann zu folgenden Zielen verlängert werden: ,
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Diskussion zur Tour Seichenbrunn - Hochschoberhütte (via Leibnitztörl)
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