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Gebirge / Hohe Tauern / Petzeck / Seichenbrunn - Petzeck

Seichenbrunn - Petzeck

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Ausgangspunkt: Seichenbrunn (1668 m)
Breite/Länge: 46,91536°N 12,77544°E
Gehzeit: 5 h 30 min
Schwierigkeit: schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1615 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1700 m
Karte:
Empfohlene Ausrüstung (Sommer):
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 25.797
 4 Personen gefällt dieser Beitrag
Anzahl der Fotos: 75
Anzahl der Kommentare: 10
Zugang zum Ausgangspunkt:
Durch den Karawankentunnel gelangen wir nach Österreich, dann fahren wir weiter Richtung Spittal und weiter nach Lienz (kurz nach Spittal endet die Autobahn). Weiter fahren wir auf einer relativ schönen und breiten Straße durch das Drautal. Kurz vor Lienz am Kreisverkehr fahren wir rechts nach Iselsberg und Winklern. Die Straße beginnt anzusteigen, dann müssen wir aufpassen, da sich bald links die Abzweigung zum Debanttal (grünes Schild) trennt. Die Straße zum Debanttal wird Schotter, später schließt sich eine etwas bessere Straße von Nußdorf-Debant an. Auf der Fahrt durch das Debanttal folgen wir den Hinweisen zu Lienzer Hütte und Wangenitzseehütte. Wir folgen der Straße bis zur Schranke, wo wir auf einem großen Parkplatz parken (Parkplatz Seichenbrunn).
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz setzen wir den Weg auf der für den Verkehr gesperrten Schotterstraße fort. Bereits nach wenigen Dutzend Metern erreichen wir eine markierte Wegkreuzung, wo wir rechts über die Brücke den Beschilderungen »Wangenitzseehütte« folgen. Geradeaus auf der Schotterstraße führt der Weg zur Linzer Hütte.
Unser Weg biegt dann rechts ab und steigt eine grasbewachsene Flanke hinauf ins Wald. Eine Weile gehen wir auf einem breiten Weg ostwärts, dann weisen Schilder links und der Weg steigt steiler an. Der Weg verläuft hier meist auf grasigen Hängen neben nachlassendem Wald. Höher queren wir den Zaun und der Weg führt zur Alm, wo im Sommer Vieh grast.
Der Weg wird hier ebener und quert grasige Hänge unter der Materialseilbahn nordwestwärts. Vom Weg haben wir hier schönen Blick hauptsächlich auf die Berge über dem Debanttal. Von der Alm biegt der Weg leicht rechts und steigt wieder steiler zu einer markierten Wegkreuzung.
Links führt der Weg zur Linzer Hütte, wir gehen rechts zur Wangenitzseehütte. Ab der Kreuzung quert der Weg etwas steilere Flanken unter dem Gipfel Feldkopf ostwärts, dann folgt ein etwas steilerer Anstieg zur Scharte Untere Seescharte.
Auf der Scharte, wo sich der Blick nach Osten öffnet, senkt sich der Weg leicht und führt vorbei an den Hochgebirgsseen Kreuzsee und Wangenitzsee zur Hütte Wangenitzseehütte.
An der Hütte setzen wir nordostwärts den Beschilderungen »Petzeck« fort. Nach kurzem Anstieg erreichen wir eine markierte Kreuzung, wo links der Weg zum Gipfel Kruckelkopf abzweigt.
Wir gehen geradeaus und queren dann etwas steilere Flanken. Auf diesem Stück ist beim Queren Vorsicht geboten, unterstützt durch eine Drahtseil. Weiter biegt der Weg links ab und steigt längere Zeit nordwärts. Höher biegt er rechts auf steilere Flanken, geradeaus durch das Tal führt ein unmarkierter Weg über die Petzeckscharte. Der unmarkierte Weg ist weniger steil, aber auch spät im Sommer können Schneefelder liegen. Der markierte Weg steigt weiter steil empor und bietet zunehmend schöne Ausblicke auf umliegende Gipfel, am Weg fällt auch ein kleiner Wasserfall auf. Höher, wo der Weg über die Petzeckscharte einmündet, biegt er rechts und steigt die felsige Flanke zur Kote 3136 m hinauf, von wo der Blick zum Gipfel Petzeck frei wird. Hier flacht der Weg ab und führt über Schneefelder nordwärts. Im Schlussabschnitt wird er wieder etwas steiler und führt zum letzten Anstieg auf den Panoramagipfel.
Routenkarate - Petzeck
Entlang der Route: Untere Seescharte (2533m), Kreuzsee (2483m), Wangenitzsee (2465m), Wangenitzseehütte (2508m)
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Fotos:
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Diskussion zur Tour Seichenbrunn - Petzeck
serznoz3. 09. 2013
Schöne Aussichtstour, unternommen Mitte August. Ich möchte nur hinzufügen, dass es deutlich weniger Schnee gab als auf den Bildern gezeigt, in der Steigung insgesamt ca. 10 Meter Gehen darauf, oben mindestens die Hälfte weniger als auf den Bildern. Offensichtlich war der Autor des Beitrags früher im Sommer oben.
zupi11. 03. 2015
Ich frage mich, ob man direkt bei Ankunft in der Wangenitzseehütte eine Übernachtung organisieren kann, oder ob eine Vorreservierung nötig ist, oder ob Übernachtung vielleicht gar nicht möglich ist? Danke für die Antwort!
viharnik11. 03. 2015
Die Wangenitzseehütte ist eine ausreichend geräumige Hütte mit genügend Matratzenlagern und Zimmern.
Im Sommer ist es natürlich gut, sich anzumelden, was zu einer besseren Übersicht der Belegung beiträgt, sowie zur besseren Verteilung bei angemeldeten größeren Gruppen.
Die Hütte ist im Sommer gut besucht, idyllisch mit schönen Zwillingshochalpenseen unten und exzellenten Touren zu den Dreitausendern der Schobergruppe. In den letzten Jahren hat freundliches Personal aus Holland die Bewirtschaftung wieder übernommen, daher werden auch unangemeldete Gäste nicht vor die Tür gesetzt.
lepenatka19. 06. 2017
Hallo, hat jemand aktuellerenasmeh Informationen zu dieser Tour?

Grüße R
Uroš Kočnik2. 08. 2018
Ich empfehle die Tour von der anderen Seite vielmehr: Parkplatz Wangenizalm. Der Weg ist voller Bäche, Wasserfälle... Etwas mehr Höhenmeter, aber es lohnt sich. Die Zeit auf dem Weg ist nur um eine gute halbe Stunde länger.
zorkob8. 09. 2018
Am 28.08.2018 waren meine Frau und ich auf dem Gipfel. Start vom Parkplatz Seichenbrunn um 09:30 (wir sind direkt von zu Hause gekommen - wir wohnen nahe Bled) und am selben Tag auf den Gipfel. Unterwegs hielten wir bei der Hütte Wangenitzseehütte an, wo wir ein Zimmer für die Übernachtung reserviert hatten, um die Ankunft zu bestätigen.
Gipfel am selben Tag 28.08. ca. 14:40 erreicht. Gehzeit zum Gipfel ca. 5 Std. bei guter Kondition; es ist eine ziemlich lange und technisch anspruchslose Tour.
Phänomenale Tour mit wunderbaren Ausblicken! Es war der zweite Tag nach Schneefall, daher noch viel Schnee über 2800 m in schattigen Lagen, aber weniger als auf den Bildern in der Beschreibung.
Vor allem lobe ich die Ordnung des Parkplatzes und die Qualität der Straße + Schotterstraße im letzten Abschnitt, die zum Ausgangspunkt Seichenbrunn führt. Dazu noch kostenlos. Dolina Vrata und TNP(?) können sich das nur (bei Parkgebühr 3,50 EUR!!!??) träumen lassen!
Markierungen auf dem Weg sind hervorragend und praktisch alle 15-30 Meter... wirklich Hut ab!
In den Sommermonaten und generell ist eine Reservierung der Hütte Wangenitzseehütte empfehlenswert. Die Hütte ist schön eingerichtet und kostet 45 EUR/Person/Übernachtung - Halbpension, mit gültiger PZS-Mitgliedskarte (sie prüfen). Für Nichtmitglieder 55 EUR/Person/Übernachtung. Inbegriffen Abendessen pünktlich um 18 Uhr (Suppe, Fleisch- oder Gemüse-Menü + Dessert) und Frühstück ab 06:30 mit Müsli, Salami,... usw. Service, Komfort, Sauberkeit der Hütte... auf höchstem Niveau; unter der Voraussetzung, dass man auf 2508 m ist nasmeh . Personal ist äußerst freundlich und zuvorkommend.
Zwei Kommentare vor mir (Uroš Kočnik) beschreibt die Empfehlung der Tour von der anderen Seite (wegen Wasser?). Richtig ist, dass wir mit meiner Frau 2 Tage nach Schneefall gingen (starkes Schmelzen)... aber ich denke, auch hier gibt es viele Wasserquellen.
Als wir zum Gipfel gingen, war überall reichlich Wasser; alle Quellen voll und allein von der Hütte zum Gipfel konnte man an mindestens 6 Stellen aus kräftigen Quellen nachfüllen, die aus den Gipfeln sprudelten. Wasser im Überfluss. Bis zur Hütte unter 2500 m erwähne ich gar nicht... genug zum Export. An dem Tag, als wir hochgingen, hätte ich ruhig nur 2-max. 3 Liter für uns beide mitnehmen können und unterwegs nachfüllen. Schnee schmolz schon fast 20 Meter unter dem Gipfel, sodass man trinken konnte velik nasmeh . Weiß nicht, wie es an trockenen Tagen ist?... damit mein Kommentar niemanden täuscht! Aber ich denke, es gibt keinen wesentlichen Unterschied...
LP, Boštjan
VanSims10. 09. 2018
War am Wochenende dort. Unter dem Gipfel ist noch reichlich Schnee, der einsinken kann, aber kein Problem, wenn man den getretenen Pfad der Vorgänger folgt.

Mit dem Zeitplan des Vorgängers stimme ich überein. Der Schnee oben hat mich etwas aufgehalten, sodass ich ohne Pausen und bei moderatem Tempo nach ca. 5h30 oben war. Nebel war ziemlich vorhanden, nicht viele Ausblicke.

Bestätige auch, dass die Straße als Schotterstraße gut gepflegt ist.
Victorinox3. 07. 2022 00:39:45
Hallo, mich interessiert, wie realistisch die Angabe von 5:30h für diesen Weg ist oder die Vergleichbarkeit mit den Tafeln in unseren Bergen, da ich mich entscheiden muss, ob ich nachschauen soll, ob in der Hütte noch Plätze im August/September verfügbar sind oder ob wir mit einer Tageswanderung rechnen sollen. @zorkob hat geschrieben, dass der Weg jemandem in guter Kondition 5h dauert. Mir als bei weitem langsamstem Mitglied des Teams (dem Einzigen, der im ganzen Jahr vielleicht nur 10 Cardio-Aktivitäten macht), nehmen bei uns Wege mit 5:30 bergauf ca. 2:30-3h, bergab entsprechend weniger, hier möchte ich mich aber vergewissern, dass es für mich nicht tatsächlich 5+ Stunden bedeutet.
felix3. 07. 2022 07:46:55
Die Tafeln in Österreich sind, soweit ich selbst gewandert bin, realistisch. Wenn du die Höhenunterschiede anschaust - über 1600 m, ist die Zeit auch bei diesem Gipfel realistisch, ein durchschnittlicher Wanderer schafft 300 m Höhenmeter pro Stunde. Und angesichts des langen Anstiegs kommst du bergab kaum in 3 Stunden runter.
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