Šembije - Šilentabor (via Brkinški rob)
Ausgangspunkt: Šembije (597 m)
| Breite/Länge: | 45,6039°N 14,2314°E |
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Wegname: via Brkinški rob
Gehzeit: 2 h 5 min
Schwierigkeit: leicht unmarkiert Weg
Höhenunterschied: 154 m
Höhenunterschied entlang der Route: 330 m
Karte: Snežnik 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer):
Empfohlene Ausrüstung (Winter):
Aufrufe: 6.332
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Zugang zum Ausgangspunkt:
a) Von der Autobahn Ljubljana – Koper nehmen wir die Ausfahrt Postojna und folgen der Straße weiter in Richtung Pivka, Reka und Ilirska Bistrica. Im Ort Pivka verlassen wir die Hauptstraße, die nach Ilirska Bistrica führt, und fahren weiter nach Knežak. Nur wenig hinter Knežak erreichen wir das Dorf Šembije, wo wir mitten im Dorf rechts zur nahen Kirche abbiegen. Etwas weiter von der Kirche endet das Dorf, wir fahren aber weiter auf der Schotterstraße, auf der wir sanft zu einer kleinen Kreuzung nahe der alten Bunker hinauffahren. Wir parken in der Nähe an geeigneter Stelle am Straßenrand.
b) Wir fahren nach Ilirska Bistrica und dann weiter nach Knežak. Noch bevor wir Šembije erreichen, verlassen wir die Hauptstraße und fahren links nach Podtabor. Am Anfang von Podtabor gelangen wir zu einer Kreuzung mehrerer Straßen, wir wählen die äußerste rechte (rechtestes Gehöft des nahen Hauses) und fahren dort kurz steil hinauf. Wenn die Straße eben wird, sehen wir links alte Bunker, rechts ein kleines Betonkruzifix, wenige Meter weiter liegt eine kleine Kreuzung. Wir parken irgendwo in der Nähe an geeigneter Stelle am Straßenrand.
Beschreibung der Route:
Vom Ausgangspunkt gehen wir auf eine Seiten-Schotterstraße, die sanft nach Nordwesten ansteigt, sie verwandelt sich schnell in einen breiten Fahrweg. Bereits nach wenigen 10 m teilt sich der Fahrweg in zwei Teile, wir wählen den linken, der uns rasch über den oberen Rand der steilen Felsen bringt. Vom Rand öffnet sich ein schöner Blick auf das Dorf Podtabor, das fast senkrecht unter uns liegt, und in die Ferne zu den Brkini. Während des weiteren Anstiegs können wir am Weg sogar einige alte und verblasste Markierungen entdecken, was jedoch eher eine Ausnahme als die Regel ist. Etwas höher führt der Weg durch einige seltene Streifen von Gestrüpp, dann geht er allmählich in weite grasbewachsene Hänge über. Hier biegt der Weg leicht nach rechts ab und bringt uns zu einem kleinen Sattel (Sattel zwischen den Gipfeln Bezgovica 738 m und Vrh 777 m).
Auf dem Sattel queren wir einen Weidezäun und dahinter beginnen wir sanft absteigen. Der Fahrweg wird schnell flach, wir gehen dort nur noch kurz, dann bemerken wir links mehrere kleinere Steige, die quer über den sanften grasbewachsenen Hang aufsteigen. Wir folgen einem davon und achten darauf, uns an den möglichst linken Pfaden zu halten, also denen, die dem Brkinški rob am nächsten kommen. Höher queren wir einen kurzen Waldstreifen, der Weg, der allmählich zu einem ausgeprägten Grat wird, bringt uns bei immer besseren Ausblicken rasch auf den wenig bekannten, aber recht aussichtsreichen Gipfel Gradišče.
Vom Gipfel setzen wir den Weg fort, der in den Wald führt, durch den er sanft absteigt. Der Weg weiter verläuft gelegentlich noch am Brkinški rob entlang, dann geht er allmählich in einen ziemlich zugewachsenen Bereich über, wo besonders im Sommer der Durchgang wegen Dornen erschwert ist. Etwas weiter biegt der Weg leicht nach rechts ab und mündet in einen breiteren Fahrweg, der uns dann in leichtem Abstieg über aussichtsreiche Hänge führt. Wir folgen weiter am Rand der Weiden, dieser bringt uns mit Blick auf Snežnik und das obere Pivška Becken zu einer Wegscheide auf dem Sattel Klanec.
Hier zweigt links abwärts der Weg zum nahen Kreuz, Narin und Ratečevo Brdo ab, wir gehen geradeaus (rechts abwärts Zagorje) und setzen den Weg auf dem relativ sanften und aussichtsreichen Fahrweg fort. Nach etwa 15 Minuten weiteren Gehens gelangen wir zu einer Kreuzung, wo links eine Schotterstraße zur nahen Kirche hl. Martin abzweigt, wir gehen geradeaus auf der Asphaltstraße, auf der wir schnell zur nächsten Kreuzung kommen.
Hier gehen wir rechts ins Dorf Šilentabor (links Narin), vorbei an einigen Häusern zum Punkt, wo rechts der markierte Weg aus Pivka ankommt.
Hier gehen wir geradeaus vorbei an der Stempelstelle und Sendern in wenigen Minuten zum aussichtsreichen Gipfel.

Entlang der Route: Gradišče (Čepan) (791m), Klanec (706m), Sveti Martin (Šilentabor) (723m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Šembije - Šilentabor (via Brkinški rob)
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| bizgo9328. 02. 2021 |
Wunderbare und ziemlich lange Rundwanderung (14 km) mit herrlichen Ausblicken und Wanderungen über Weiden und durch Kiefernwäldchen. Der steilere Anstieg ist nur zu Beginn Richtung Bezgovica, dann wandert man entlang dem Brkini-Rand mäßig ansteigend und nach dem Gipfel Gradišče (791 m) leicht abfallend zur Kirche hl. Martin. Schon entlang dem Weg selbst toller Blick auf die Brkini mit dem Tal der Reka und Čičarija im Westen sowie Snežnik mit umliegenden Hügeln und dem Lož-Becken im Osten. Vom Gipfel über dem Dorf öffnet sich der Blick noch zum Nanos, Vremščica, und in der Ferne sieht man auch Dolomiten, Julische Alpen und Trnovska planota. Für den Rückweg schlage ich vor, kreisförmig über die alte italienische Straße nach Podtabor zurückzukehren, wo man die schöne Landschaft beobachten kann, in der Flugasche und Kalkstein sich mischen, die nach dem ausgehauenen Tunnel mit der schönen Podtabor-Wand endet. Etwa 100 m weiter von den Resten der Burg Tabor in der Wand bemerkt man einen Pfad, der steil durch den Wald aufsteigt und zurück zum Ausgangspunkt in Šembije führt.
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| navdušena26. 04. 2021 20:43:12 |
Schöner Weg, aber keine Markierungen bis Šilentabor. Kein Problem, leicht nachzufolgen. Aber nicht bei Nebel dorthin!
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| ločanka23. 02. 2022 18:22:49 |
Wie von bizgo93 beschrieben, ein wundervoller Weg entlang dieses Brkinski rob, aber sicher am schönsten als Rundweg, nur dass wir ihn gestern in umgekehrter Richtung gemacht haben. Hoch auf dem alten italienischen Weg durch den Mussolini-Tunnel unter den wunderbaren Wänden aus dem Dorf Podtabor. Rückweg auf dem oben beschriebenen Pfad mit Ausblicken auf beiden Seiten, entlang dem Grat unter schönen Wacholderbüschen, später am Rand der Weiden. Dazwischen markierter Punkt für Gradišče 791 m. Wirklich prächtig!
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