Senaru - Aiq Kalak (Mt. Rinjani's hot springs) (Tropical approach)
Ausgangspunkt: Senaru (590 m)
Wegname: Tropical approach
Gehzeit: 9 h
Schwierigkeit: schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1390 m
Höhenunterschied entlang der Route: 2050 m
Karte:
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Lampe
Empfohlene Ausrüstung (Winter):
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Das Dorf Senaru liegt im nördlichen Teil der Insel Lombok in Indonesien (östliche Insel von Bali). Der Pfad beginnt am Ende der Straße im Dorf Senaru.
Beschreibung der Route:
Der Pfad aus dem Dorf Senaru ist als tropischer Aufstieg bekannt. Das Trekking-Abenteuer beginnt normalerweise spätvormittags beim Rinjani-Trek-Zentrum am oberen Ende der Straße im Dorf Senaru auf ca. 600 m Höhe. Beim Eintritt in den Nationalpark muss man sich eintragen und die Gebühr zahlen (ca. 10 Euro pro Person/Tag). Aufgrund unserer späten Abfahrt war die erste Stunde des Aufstiegs wirklich mörderisch, mit Hitze und 100% Luftfeuchtigkeit. Der Pfad erreicht nach einer Stunde den Versorgungspunkt POS I auf 934 m ü. NN. In diesem Anfangsteil habe ich mir aus dem Dschungel einen Stock geholt, der mir die nächsten 3 Tage sehr nützlich war. Der Pfad steigt dann etwas steiler an und erreicht nach 2 Stunden POS II auf 1500 m, wo Gruppen üblicherweise für eine Mahlzeit und kurze Pause haltmachen. Die Temperatur ist hier erträglicher. Im Wald lungern zahlreiche Makakenaffen herum, die auf Essensreste lauern. Von hier an lichtet sich der Wald kaum merklich, aber es ist noch recht dunkel, da sich zu dieser Stunde auf dieser Höhe dichte Wolken sammeln. Bei Regen nicht die Baumstämme (und anderes Gestrüpp) anfassen, da ich auf einem Trek 85 km entfernt beim Aufstieg auf Gunung Agung auf Bali so eine Blutegel abbekommen habe. Jedenfalls endet nach 2 Stunden ab POS II der Wald plötzlich, ohne Übergang zu Nadelbäumen. Hohes Gras und hin und wieder ein Busch dominieren die Landschaft. Nach weiteren 5 Minuten erreicht man POS III etwas über 2000 m. Der Pfad ist zunächst relativ flach, dann immer steiler, bis man den Kraterrand bei ca. 2640 m erreicht, wo man in Zelten übernachtet. Das Gebiet heißt Pelawangan I. Der Pfad zum Krater erinnert stark an den Weg zum Stol aus Breginj, da der ferne Grat über eine Stunde sichtbar bleibt. Der Besuch des Kraterrands am selben Tag ist Pflicht, obwohl die Luft viel nebliger ist als morgens. Vom Rand öffnet sich der Blick in den gewaltigen Krater von 6 km x 8,5 km, der 600 m tief zum riesigen türkisfarbenen See Segara Anak abfällt, was „Kind des Meeres“ bedeutet – wegen seiner meerähnlichen Farbe. Die Nacht auf dieser Höhe ist kalt. Jemand aus unserer Gruppe ließ Essen vor dem Zelt, das eine Tier nachts aufsuchte und dabei seltsame Geräusche machte. Am nächsten Tag spekulierten wir, ob es Hund, Affe oder Wild war. Während das im Zelt passierende normalerweise kein Geheimnis bleibt, blieb das draußen ungeklärt. Hmm. Okay. Der nächste Tag begann vor Sonnenaufgang mit Eile zum Kratergrat. Die Luft ist morgens klar, daher ist die Sicht morgens und vormittags am besten.
Nach Frühstück und Packen geht es 2 Stunden bergab zum See. Der Pfad ist stellenweise steiler und erfordert leichtes Klettern, daher technisch als schwierig eingestuft. Doch die Träger meistern ihn mühelos, in Flip-Flops mit 30-kg-Lasten auf einem Stock über einer Schulter. Auf dieser Hangseite beginnen bald Kiefern, tiefer unten wird das Gras höher. Der See bietet tolle Ausblicke, aber Müll drumherum störte uns. Die Parkverwaltung soll jedoch die Reinigung angeordnet haben, geplant für die nächsten Tage. Der Pfad folgt 20 Minuten dem Seeufer zum Campingplatz, von dem links der Weg zu den heißen Quellen abzweigt (10 Minuten). Die heißen Quellen münden in zwei parallele Wasserfälle von wenigen Metern in zwei verbundene Becken mit 45°C warmem Wasser. Kleine Fische darin sind zunächst scheu, bei Ruhe des Baders knabbern sie aber schnell abgestorbene Haut von den Füßen.

Entlang der Route: POS I (934m), POS II (1500m), POS III (2027m), Pelawangan I (2641m), Danau Segara Anak (2009m)
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