Ausgangspunkt: Soča (483 m)
| Breite/Länge: | 46,34250°N 13,66930°E |
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Gehzeit: 3 h 50 min
Schwierigkeit: leicht unwegsames Gelände
Höhenunterschied: 1491 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1491 m
Karte: TNP 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer):
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 5.443
 | 3 Personen gefällt dieser Beitrag |
Zugang zum Ausgangspunkt:
Von Trenta oder Bovec fährt man ins Dorf Soča, wo man die Kirche an der Straße bemerkt. Der Beginn des Wanderwegs liegt 200-300 m von der Kirche in Richtung Trenta, wo an der Straße Wegweiser und ein kleiner Parkplatz für 2-3 Autos zu sehen sind.
Beschreibung der Route:
Von der Kirche im Dorf Soča geht man weiter entlang der Hauptstraße in Richtung Trenta. Nach etwas mehr als 200 Metern erreicht man eine kleine Kapelle, vor der rote Alpenwegtafeln zu sehen sind, die links bergan zum Bavški Grintavec weisen. Der Weg beginnt sofort steil durch den Wald anzusteigen und quert im ersten Abschnitt meist nach rechts. Höher erreicht man eine Wegkreuzung, wo man links auf dem markierten Weg weitergeht. Nur wenige Minuten später tritt man aus dem Wald auf teilweise zugewachsene Wiesen des einst malerischen, heute aber verlassenen Weilers Lemovje, der mit alten Häusern und Ruinen heute eher an eine Alm erinnert.
Hier mündet von rechts ein Weg aus dem Weiler V Klancu (Weg vorbei am Žot-Hof) zu, man geht jedoch etwas links weiter und folgt den Markierungen zum Bavški Grintavec. Auf diesem Abschnitt geht man zunächst am Rand der Wiese entlang, dann nähert man sich einer zugewachsenen Rinne mit einer kleinen Quelle, die in Trockenzeiten oft austrocknet. Der Weg biegt bald rechts ab und steigt erneut steil durch den Wald und teilweise über steile grasbewachsene Hänge an. Höher wendet sich der Weg etwas nach links, die Steigung lässt nach. Es folgt die Querung steiler, meist südlicher Hänge des Gipfels Kol (1924 m), die zur Planina nad Sočo führt, wo eine Jagdhütte steht.
Einige Meter über der Jagdhütte verlässt man den markierten Weg und geht links auf einen schwach ausgetretenen Pfad. Der Pfad führt dann durch einen kurzen Waldstreifen zur Jagdwarte, von wo aus man rechts bergan weitergeht. Hier verläuft der Weg an der rechten Seite des grasbewachsenen Hanges bergauf. Der Weg führt dann wieder in den Wald und steigt weiter nach Norden an. Der Pfad ist hier sehr schlecht erkennbar und biegt langsam leicht nach rechts ab. Etwas höher biegt der Weg nach links ab und führt aus dem Wald heraus. Von hier hat man einen schönen Blick auf den Vrh Leh (1958 m), der vollständig mit Latschen bewachsen ist. Leicht rechts vom genannten Gipfel ist der Weg (schmaler Streifen ohne Latschen) gut sichtbar, der direkt bergan führt. Dann steigt man steil auf dem genannten Weg auf. Kurz vor Erreichen des Grats mündet von rechts ein schlecht sichtbarer Weg, der den Hang unter dem Vrh Ruš (1995 m) quert. Hier geht man links weiter und quert den Hang auf einem schmalen Pfad durch die Latschen. Bald kommt man aus den Latschen auf einen grasbewachsenen Hang und beginnt den Aufstieg zu einem kleinen Sattel zwischen den Gipfeln Pri Banderi und Vrh Leh.
Am Sattel, von wo aus sich der Blick in das Bavšica-Tal öffnet, geht man links weiter entlang des grasbewachsenen Grats und erreicht bald den Gipfel Pri Banderi.
Ausgangspunkt - Lemovje 1:00, Lemovje - Planina nad Sočo 1:30, Planina nad Sočo - Pri Banderi 1:20.

Die Tour kann zu folgenden Zielen verlängert werden: ( 10 min)
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Diskussion zur Tour Soča - Pri Banderi
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| prti30. 05. 2018 |
Ab Planina nad Soča an ist es schon viel stärker zugewachsen als auf den oberen Bildern (https://ibb.co/icMQFy - leider habe ich kein besseres Bild). Auch der Weg zwischen der Planina und den Ruinen ist stark zugewachsen (oder ich habe mich verlaufen), aber mit Hilfe der obigen Beschreibung ist es nicht schwer, sich in die richtige Richtung zu orientieren. Schöne Tour.
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| djimuzl30. 05. 2018 |
Wahrscheinlich kein Schnee mehr?
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| darinka424. 07. 2025 10:44:47 |
Seit Langem hat niemand etwas über diesen Gipfel geschrieben. Wir waren gestern dort. Es gelang uns, den Rundweg zu gehen. Vom Gipfel sind wir dem Grat gefolgt und etwas abgedriftet. Obwohl wir direkt nach Navigation hätten gehen können. Aber unser Entdeckergeist ließ uns nicht ruhen. Wir landeten im Geröll. Wir suchten und erreichten tiefer eine ehemalige Route. Die einsamen Enden der Trenta überraschen immer wieder.
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