Suhadolnik - Bivak pod Grintovcem
Ausgangspunkt: Suhadolnik (901 m)
| Breite/Länge: | 46,3352°N 14,5102°E |
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Gehzeit: 3 h 45 min
Schwierigkeit: schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1199 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1350 m
Karte: Kamniške in Savinjske Alpe 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
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Anzahl der Kommentare: 14
Zugang zum Ausgangspunkt:
Von der Autobahn Ljubljana - Jesenice nehmen wir die Ausfahrt Kranj - Ost und folgen der Straße weiter in Richtung Jezersko, aber nur bis zum Dorf Kokra. Im genannten Dorf bemerken wir wenige Meter bevor die Straße die Brücke über die Kokra überquert, eine Straße, die nach Suhadolnik führt. Die Abzweigung liegt, wenn wir auf der rechten Flussseite (linkes Ufer) sind, das Straßenschild ist etwa 7 km. Wir folgen dieser Straße bis zum Parkplatz, der etwa 300 m vor dem Bauernhof Suhadolnik liegt.
Beschreibung der Route:
Am Anfang des Parkplatzes bemerken wir Wanderwegweiser, die uns auf eine Straße leiten, auf der wir in weniger als 5 Minuten Gehens zum kleineren Kreuzungspunkt bei der Farm Suhadolnik gelangen. Hier fahren wir auf der rechten Straße fort und folgen ihr noch etwa 5 Minuten, bzw. bis zur Stelle, wo die Markierungen uns auf eine ansteigende Fahrstraße führen. Weiter steigen wir kurz auf der Fahrstraße auf, dann leiten uns die Markierungen rechts auf einen Fußweg, der mäßig durch den Wald ansteigt. Höher kehren wir zur Fahrstraße zurück, die uns nur wenige Meter weiter zur Forststraße bringt, der wir bis zu ihrem Ende folgen (bis hierher benötigen wir etwa eine halbe Stunde).
Am Ende der Straße teilt sich der markierte Weg in zwei Teile. Wir setzen den linken Weg fort (rechts etwas leichterer „Alter Weg“), der weiter auf einer sanften Fahrstraße aufsteigt. Etwas weiter leiten uns die Markierungen leicht rechts auf Wildbachschotter, und der Weg setzt auf der anderen Seite durch den Wald fort, wo er immer steiler ansteigt. Höher gelangen wir zu einer kleinen Höhle, und der Weg dahinter wird technisch anspruchsvoll. Mit Hilfe von Stahlseilen steigen wir eine Stufe höher, und der Weg führt weiter auf einem steilen Hang, wo uns gelegentlich ein Haken hilft. Höher biegt der Weg nach rechts ab, steigt quer über steile und vor allem bei Nässe rutschgefährliche Hänge empor und bringt uns zu einem hervorragend gesicherten Übergang. Mit Hilfe von Holzstufen bzw. einer Leiter und Stahlseil steigen wir den steilen Hang empor, der ohne die genannten Sicherungen sehr gefährlich wäre. Höher helfen uns noch einige Haken, der Weg legt sich dann und quert einen kurzen exponierten Hang, wo uns ein Notzaun hilft. Nur etwas weiter gelangen wir zur nächsten Leiter, bei der kein Stahlseil ist, aber der Übergang ist nicht besonders anspruchsvoll. Es folgt ein kurzer Abstieg in eine kleine Rinne, die wir dann auch queren. Auf der anderen Seite der Rinne steigen wir steil auf (uns helfen einige Stemmen), danach legt sich der Weg langsam und bringt uns in einigen 10 Schritten weiterem Gehens zum Punkt, wo sich der etwas leichtere „Alte Weg“ anschließt.
Es folgt ein kurzer Queraufstieg und der Weg bringt uns zu einer größeren Ebene, wo einst die „stara koča“ stand. Durch hohes Gras gehen wir zur anderen Seite der Ebene, wo wir zu einem markierten Abzweig gelangen.
Wir setzen geradeaus fort (links Kočna über Grdi graben) auf einem mäßig steilen Weg, der weiter durch einen Gürtel von Gebüsch aufsteigt. Höher legt sich der Weg quer für eine Weile ganz, dann bringt er uns in das Zwergkieferngebiet, wo er steiler aufsteigt. Diesem etwas steileren Weg, von dem sich immer schönere Ausblicke öffnen, folgen wir bis zur Cojzova koča na Kokrskem sedlu.
Vom Sattel setzen wir links in Richtung Grintovec, Kočna und Skuta fort. Der Weg steigt unmittelbar oberhalb des Sattels steil an und bringt uns etwas höher zu einem Abzweig, wo rechts der Weg zum Bivak pod Grintovcem und Skuta abzweigt (geradeaus Grintovec über Streha und Kočna). Wir wenden uns rechts auf diesen zunächst etwas schlecht sichtbaren Pfad, der uns in mäßigem Aufstieg zum malerischen Übergang über Mala vratca bringt. Nach dem engen Durchgang Mala vratca beginnt der Weg auf einem steilen und gelegentlich etwas exponierten Hang abzusteigen. Am Ende des Abstiegs, der etwa 100 Höhenmeter kostet, helfen uns einige Haken. Es folgt das Queren der Rinne und dann Aufstieg im Hochgebirge zum Bivak unter Grintovec.
Suhadolnik - Kokrsko sedlo 2:30, Kokrsko sedlo - Bivak pod Grintovcem 1:15.

Entlang der Route: Cojzova koča na Kokrskem sedlu (1793m), Mala vratca (1935m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Suhadolnik - Bivak pod Grintovcem
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| Gost16. 06. 2007 |
Hervorragende Tour
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| Gost16. 06. 2007 |
Ja, mir hat es auch gefallen und weiter zum Grintovec ist es die ganze Zeit schön. Aber wie ist es, wenn man am alten Frischauf-Biwak links zu den Kočni abbiegt (durch Grdi graben oder so etwas)
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| Gost11. 07. 2007 |
noch schöner  
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| Gost11. 07. 2007 |
aber gefährlicher 
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| Gost25. 07. 2007 |
Zustimmung, anspruchsvoller und exponiert! Große Abrutschgefahr!
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| velkavrh18. 06. 2011 |
Heute war mein Endziel das Biwak, da zu viel Nebel und Schnee für einen sicheren Aufstieg auf Skuta. Leider war auch das Biwak fast im Nebel versteckt, so dass ich nicht mal ein gutes Foto machen konnte. Darin waren vier Tschechen, so dass ich den schönen und nutzbaren Innenraum nicht mal auf den ersten Blick sehen konnte. Nächstes Mal vielleicht.
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| svetilka22. 07. 2013 |
Sehr schöne Tour. Im Sommer richtig idyllisch, etwas schwierigerer Abschnitt beim Querung, wie auf Bild 53 oder etwas dahinter gezeigt. Dort ca. 100-200m ziemlich gefährlich, ein Bergsteiger würde sich über zusätzliche Drahtseil freuen.
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| Nosko14. 09. 2014 |
Sind auf diesem Abschnitt schon Seilsicherungen hinzugefügt worden?
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| rodica14. 09. 2014 |
Auf diesem Abschnitt gibt es 2 oder 3 Drahtseile, jeweils ein paar Meter lang. Ich glaube, das ist schon seit ein paar Jahren so.
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| Branee14. 09. 2014 |
warum sollte das Jurjevopobočje eine Stahlseil brauchen?
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| jax14. 09. 2014 |
Nein, das ist tatsächlich ein ziemlich exponierter Übergang über Gelände mit ziemlich schlechter Bodenqualität, sodass die Frage nach irgendwelchen Sicherungen keineswegs unangebracht ist. Letztlich geht es um Kriterien bei der Installation von Sicherungen. Ich wage zu behaupten, dass an vielen Stellen in den Julischen Alpen ein solcher Übergang gesichert wäre, aber die meisten Wanderer haben bemerkt, dass die Kamnischen Alpen insgesamt etwas weniger gesichert sind. Nun, welcher Ansatz "besser" oder "geeigneter" ist, hängt natürlich vollständig von den Vorlieben des Einzelnen ab.
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| Branee14. 09. 2014 |
bald werden sie Gondeln brauchen..
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| Nosko17. 09. 2014 |
Super, muss ich mir mal anschauen 2012, als ich zum ersten Mal zum Biwak ging, gab es die noch nicht.
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