Ausgangspunkt: Suhadolnik (901 m)
| Breite/Länge: | 46,3352°N 14,5102°E |
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Gehzeit: 3 h 30 min
Schwierigkeit: schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1146 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1146 m
Karte: Kamniške in Savinjske Alpe 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Von der Autobahn Ljubljana - Jesenice fahren wir zur Ausfahrt Kranj - Ost und folgen der Straße weiter in Richtung Jezersko, aber nur bis zum Dorf Kokra. Im genannten Dorf bemerken wir wenige Meter bevor die Straße die Brücke über die Kokra kreuzt, eine Straße, die nach Suhadolnik führt. Der Abzweig liegt, wenn wir auf der rechten Seite des Flusses sind (linkes Ufer), das Straßenschild ist etwa 7 km. Dieser Straße folgen wir bis zum Parkplatz, der etwa 300 m vor dem Bauernhof Suhadolnik liegt.
Beschreibung der Route:
Am Anfang des Parkplatzes bemerken wir Wanderwegweiser, die uns auf eine Straße leiten, auf der wir in weniger als 5 Minuten Gehens zum kleineren Kreuzungspunkt bei der Farm Suhadolnik gelangen. Hier fahren wir auf der rechten Straße fort, die wir noch etwa 5 Minuten folgen, bzw. bis zur Stelle, wo die Markierungen uns auf eine ansteigende Fahrstraße führen. Weiter steigen wir kurz auf der Fahrstraße auf, dann leiten uns die Markierungen rechts auf einen Fußweg, der mäßig durch den Wald ansteigt. Höher kehren wir zur Fahrstraße zurück, diese bringt uns nur wenige Meter weiter zur Forststraße, der wir bis zu ihrem Ende folgen (bis hierher benötigen wir etwa eine halbe Stunde).
Am Ende der Straße teilt sich der markierte Weg in zwei Teile. Wir setzen den linken Weg fort (rechts etwas leichterer „Alter Weg“), der weiter auf einer sanften Fahrstraße aufsteigt. Etwas weiter leiten uns die Markierungen leicht rechts auf Geröllablagerungen eines Wildbachs, der Weg setzt sich auf der anderen Seite durch den Wald fort, wo er immer steiler ansteigt. Höher gelangen wir zu einer kleinen Höhle, der Weg dahinter wird technisch anspruchsvoll. Mit Hilfe eines Stahlseils steigen wir eine Stufe höher, der Weg setzt sich dann auf einem steilen Hang fort, wo uns gelegentlich ein Haken hilft. Höher biegt der Weg nach rechts ab, steigt quer über steile und vor allem bei Nässe rutschgefährdete Hänge empor und führt uns zu einem ausgezeichnet gesicherten Übergang. Mit Hilfe von Holzstufen bzw. Leiter und Stahlseil steigen wir den steilen Hang empor, der ohne diese Sicherungen sehr gefährlich wäre. Höher helfen uns noch einige Haken, der Weg legt sich dann und quert einen kurzen exponierten Hang, wo uns ein Notzaun hilft. Nur etwas weiter gelangen wir zur nächsten Leiter, bei der es kein Stahlseil gibt, aber der Übergang ist nicht besonders anspruchsvoll. Es folgt ein kurzer Abstieg in eine kleine Rinne, die wir dann auch queren. Auf der anderen Seite der Rinne steigen wir steil auf (uns helfen einige Bügel), dann legt sich der Weg langsam und bringt uns in wenigen 10 Schritten weiteren Gehens zum Punkt, wo sich der etwas leichtere „Alte Weg“ anschließt.
Es folgt ein kurzer Queranstieg und der Weg führt uns zu einer größeren Ebene, wo einst die „stara koča“ stand. Durch hohes Gras gehen wir zur anderen Seite der Ebene, wo wir zu einem markierten Abzweig gelangen.
Wir setzen geradeaus fort (links Kočna über Grdi graben) auf einem mäßig steilen Weg, der weiter durch einen Streifen Gebüsch aufsteigt. Höher legt sich der Weg vorübergehend ganz, dann führt er uns ins Zwergkieferngebiet, wo er steiler aufsteigt. Diesem etwas steileren Weg, von dem sich immer schönere Ausblicke öffnen, folgen wir bis zur Cojzova koča na Kokrskem sedlu.
Vom Sattel setzen wir rechts auf dem markierten Weg in Richtung Kalški greben und Krvavec fort. Der Weg verläuft zunächst auf und am Grat, dann führt er uns zu einer bröckeligen Rinne, hinter der wir über einen leicht exponierten Übergang aufsteigen. Der Weg steigt weiter steiler an, dann geht er über auf die Schuttfelder der Kalška gora (hier am Anfang der Schuttfelder bemerken wir den alten Kletterweg zur Kalška gora, der seit Jahren aufgegeben ist). Es folgt das Queren der Schuttfelder (früh im Sommer mögliche Schneefelder), dann biegt der Weg links in die Wand ein, wo er sehr steil aufsteigt. Beim Aufstieg an der relativ bröckeligen Wand helfen uns Sicherungen (meist Haken) und zahlreiche Griffe. Die Wand legt sich höher etwas und der Weg bringt uns nach wenigen Minuten weiteren Gehens zu einer kleinen Scharte, wo ein Abzweig ist.
Von der Scharte, von der sich ein schöner Blick auf die Kalce öffnet, setzen wir links in Richtung Kalška gora fort (leicht rechts Krvavec, rechts Kalški greben). Der Weg geht weiter auf steile und vor allem bei Nässe rutschgefährdete grasbewachsene Hänge über. Diesem weiter relativ sanften Weg folgen wir bis zur Kalška gora, die wir nach guten 5 Minuten weiteren Gehens erreichen.
Suhadolnik - Kokrsko sedlo 2:30, Kokrsko sedlo - Kalška gora 1:00.

Entlang der Route: Cojzova koča na Kokrskem sedlu (1793m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Suhadolnik - Kalška gora
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| Gost14. 08. 2007 |
Brane V. Kurzer Aufstieg von der Cojzova koča. Vielleicht eine kleine Übung für anspruchsvollere Touren, da dazwischen Beispiele von Haken und Seilen sind. Vorsicht beim Abstieg!
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| sam-zee22. 08. 2014 |
Ist das für einen 9-Jährigen geeignet, der bisher z.B. auf Peč (leichterer Weg) und Kamniško sedlo über Okrešelj war? Mir scheint es so, aber schwer zu beurteilen aus der Ferne. Ich würde ihn auch an mich sichern. Falls nicht geeignet, welchen Berg neben Raduha empfehlen Sie für den Einstieg ins Klettern auf gesicherter Wand?
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| VanSims22. 08. 2014 |
Nur bis Kalška gora, mit diesen Erfahrungen, ja. Meiner Meinung nach leichter als die Wege, die du nennst. Weiter über den Grat nach Krvavec gibt es eine schwierigere Stelle (15 m senkrecht, sonst gesichert), die schwieriger ist als alle Wege, die du nennst.
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| sam-zee22. 08. 2014 |
OK, danke für die Info. Kalški greben ist nicht geplant, wir machen etwas anderes.
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| VanSims22. 08. 2014 |
Ups, erst jetzt gesehen, dass Peca auf leichterem Weg. Ja, dieser ist schwerer Vom Kamniško sedlo aus Okrešelj ist er zumindest etwas leichter, vor allem weniger exponiert.
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