Suhadolnik - Kokrska Kočna (čez Grdi graben)
Ausgangspunkt: Suhadolnik (901 m)
| Breite/Länge: | 46,3352°N 14,5102°E |
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Wegname: čez Grdi graben
Gehzeit: 4 h 45 min
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1619 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1700 m
Karte: Kamniške in Savinjkse Alpe 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 30.325
 | 3 Personen gefällt dieser Beitrag |
Anzahl der Kommentare: 24
Zugang zum Ausgangspunkt:
Von der Autobahn Ljubljana - Jesenice nehmen wir die Ausfahrt Kranj - Ost und folgen der Straße weiter in Richtung Jezersko, jedoch nur bis zum Dorf Kokra. Im genannten Dorf bemerken wir wenige Meter bevor die Straße die Brücke über die Kokra überquert eine Straße, die nach Suhadolnik führt. Die Abzweigung befindet sich, wenn wir auf der rechten Flussseite sind (linkes Ufer), das Straßenschild ist etwa 7 km. Wir folgen dieser Straße bis zum Parkplatz, der etwa 300 m vor dem Bauernhof Suhadolnik liegt.
Beschreibung der Route:
Am Anfang des Parkplatzes bemerken wir die Wanderwegweiser, die uns auf eine Straße führen, auf der wir in weniger als 5 Minuten Gehens zu einer kleineren Kreuzung bei der Farm Suhadolnik gelangen. Hier fahren wir auf der rechten Straße fort, der wir noch etwa 5 Minuten folgen, bzw. bis zur Stelle, wo die Markierungen uns auf einen ansteigenden Fahrweg leiten. Weiter steigen wir kurz auf dem Fahrweg auf, dann leiten uns die Markierungen rechts auf einen Fußweg, der mäßig durch den Wald aufwärts führt. Höher kehren wir auf den Fahrweg zurück, der uns nur wenige Meter weiter zur Forststraße bringt, der wir bis zu ihrem Ende folgen (bis hierher benötigen wir etwa eine halbe Stunde).
Am Ende der Straße teilt sich der markierte Weg in zwei Teile. Wir fahren auf dem linken Weg fort (rechts etwas leichterer "Alter Weg"), der weiter auf einer sanften Fahrweg aufsteigt. Etwas weiter leiten uns die Markierungen leicht rechts auf Wildbachschotter aus Sand, der Weg setzt sich auf der anderen Seite durch den Wald fort, wo er immer steiler aufwärts geht. Höher kommen wir zu einer kleinen Höhle, und der Weg dahinter wird technisch anspruchsvoll. Mit Hilfe von Drahtseilen steigen wir eine Stufe höher, der Weg führt dann weiter auf steilem Hang, wo uns gelegentlich ein Haken hilft. Höher biegt der Weg nach rechts ab, quert querfeldein steile und vor allem bei Nässe rutschgefährliche Hänge und bringt uns dann zu einem hervorragend gesicherten Übergang. Mit Hilfe von Holzstufen bzw. Leiter und Drahtseilunterstützung steigen wir den steilen Hang hinauf, der ohne diese Sicherungen sehr gefährlich wäre. Höher helfen uns noch einige Haken, der Weg legt sich dann und quert einen kurzen exponierten Hang, wo uns ein Notzaun hilft. Nur etwas weiter kommen wir zur nächsten Leiter, bei der es kein Drahtseil gibt, aber der Übergang ist nicht besonders anspruchsvoll. Es folgt ein kurzer Abstieg in eine kleine Mulde, die wir dann auch queren. Auf der anderen Seite der Mulde steigen wir steil auf (einige Steigeisen helfen uns), danach legt sich der Weg langsam und bringt uns in wenigen 10 Schritten weiterem Gehens zum Ort, wo sich der etwas leichtere "Alte Weg" anschließt.
Es folgt ein kurzer Queraufstieg und der Weg bringt uns zu einer größeren Ebene, wo einst die "stara koča" stand. Durch hohes Gras gehen wir auf die andere Seite der Ebene, wo wir zu einem markierten Abzweig kommen. Am Abzweig gehen wir links den Markierungen Dolci und Kokrška Kočna folgend. Der Weg beginnt dann steil auf einer schlecht getretenen Spur über grasigen Hang aufzusteigen. Bald biegen wir leicht links ab und queren steile exponierte Hänge. Der Weg beginnt dann leicht abzustiegen und quert Grdi graben. Wir steigen wieder auf steilem Hang auf und dann bringt uns der Weg zu sanften grasigen Hängen (Srednji Dolci). Von rechts schließt sich der Weg vom Kokrsko sedlo an, einige Meter später sind wir wieder am Abzweig. Wir gehen links zum Bivak und Kokrska Kočna, rechts führt der Weg zur Dolška škrbina und dann weiter zur Jezerska Kočna oder Grintovec. Der Weg quert dann links das Geröllfeld und steigt über eine kurze Mulde auf.
Etwas über der Mulde biegt links ein unmarkierter Weg zum Bivak pod Kočno ab, den wir schon sehen können und der vom markierten Weg nur wenige Gehminuten entfernt ist. Wir fahren auf dem markierten Weg rechts aufwärts fort und bald steigen wir auf dem Geröll auf. Im oberen Teil des Gerölls biegt der Weg links ab und bringt uns in einen etwas anspruchsvolleren steinigen Teil des Weges. Hier biegen wir wieder leicht rechts ab und steigen mit leichtem Klettern den Hang aufwärts. Der Weg ist hier zwar nicht gesichert, aber im Fels gibt es genügend Griffe, sodass der Aufstieg keine größeren Probleme bereitet. Im letzten Teil zum Gipfel wird der Weg noch etwas steiler und es gibt auch einige Drahtseile zur Hilfe.

Die Tour kann zu folgenden Zielen verlängert werden:
Fotos:
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Diskussion zur Tour Suhadolnik - Kokrska Kočna (čez Grdi graben)
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| NEIC00815. 08. 2008 |
Der Weg wird selten benutzt. Bei Nässe besteht Rutschgefahr auf den grasbewachsenen exponierten Abschnitten des Weges.
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| fpetel118. 07. 2009 |
Können Sie einen Vergleich zwischen diesem Weg und der Fortsetzung bis Jezerska Kočna via Weg von Ravenska koča über Kremžarjev Weg geben. Danke!
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| velkavrh19. 07. 2009 |
Wanderer wählen zu Kočne meist Kremžarjev Weg, da kürzer und gängigster Aufstieg. Bekanntlich von Jezersko zur Češka koča mit exzellentem Service, dann über Kremžarjev Weg zu beiden Kočne. Für Kočna via Grdi graben: in Kokra zu Suhadolnik-Hof abbiegen, Auto stehen lassen, über Grdi graben zum tollen Biwak auf Kočna. Zur Hütte: Rückweg am Biwak zu Ovcji čer nach Kokrsko sedlo zur Cojzova koča. Länger als von Češka koča, aber viel schöner meiner Meinung, wenig besucht. Schwierigkeit gleich. Persönlich viel lieber. Lohnt Prüfung!
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| fpetel119. 07. 2009 |
Danke für Infos. Variante von Češka koča kenne ich, bin aber Liebhaber weniger besuchter (auch unmarkierter) Wege und gehe diesen bald.
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| grahlck10. 08. 2009 |
Gibt es auf diesem Weg gefährliche Schneefelder?
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| muša10. 08. 2009 |
Am 24.7. bin ich von Jezersko zur Češka koča und dann nach Jezersko und Kokrska Kočna gegangen, dann nach Dolce abgestiegen, zum Kokrsko sedlo fortgesetzt und in Kamniška Bistrica abgestiegen. Abstieg von Kokrska Kočna ist sehr unangenehm, sehr viel Schutt, höchste Vorsicht wegen Abrutschgefahr nötig. Viel Erfolg
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| nata2410. 08. 2009 |
Überall auf dem Weg kein Schnee mehr. Lp
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| EUGEN16. 03. 2010 |
Auf dem Gipfel steht im Buch, dass dies nicht die Kokrska Kočna ist. Wie lautet der richtige Name dieses Gipfels?
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| lepenatka16. 03. 2010 |
Kokrska Kočna ist sicher die erste Nachbarin der Jezerska. Sie sind durch einen gesicherten Weg verbunden. Der Weg entlang des alten oberen Suhadolnik-Wegs ist teilweise schlecht gesichert und bröckelig, zusätzliche Haken wären gut.....zumindest vor einigen Jahren war es so. Der letzte Teil, der gesicherte Aufstieg, ist super. Wer Schuttfelder mag, freue sich, wenn die Zeit dafür kommt.
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| Gorazd G16. 03. 2010 |
>Kokrska Kočna ist sicher die erste Nachbarin der Jezerska. Sie sind durch einen gesicherten Weg verbunden. Die Jezerjani stimmen dem nicht zu. Über die Benennung von Jezerska und Kokrska Kočna habe ich in diesem Beitrag und dem nachfolgenden Kommentar etwas geschrieben: http://www.gore-ljudje.net/novosti/37568/#19700101010000
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| lepenatka19. 03. 2010 |
Danke für die Literatur, GorazdG. Ich denke, wir sollten die Überlieferung und das Wissen der Einheimischen berücksichtigen. Ich wünsche dir so viele schöne Ausflüge wie möglich G
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| kolpa9. 07. 2011 |
In Bedingungen wie am Morgen des 8.7.2011, Nebel und starker Wind, ist es praktisch unmöglich, sich im oberen Schuttkegel zu orientieren, da keine markierten Zeichen oder Markierungen vorhanden sind oder sie völlig verblasst sind. Beim Einstieg in den Fels sind die Markierungen erneuert und führen uns sicher auf den Gipfel. Auf Beschwerde in der Cojzova koča wurde mir gesagt, dass sie diesen Wegabschnitt in den "Händen" der Markierer PD Kranj haben. Dasselbe sollte mit der Verwaltung des Bivaks in Kočni sein, das nach dem letzten Schneefall ohne Blechdach blieb. Ich denke, beide genannten Sachen sollten für das Wohl und die Sicherheit der Wanderer geregelt werden. Danke.
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| mihaj4. 10. 2014 |
Hallo! Heute sind wir auf die Kokrska Kočna gestiegen. Die grasbewachsenen Mulden sind ziemlich tückisch und man muss konzentriert sein. Vom Biwak an sind wir im Nebel gewandert und die Orientierung ist schwierig. Jemand hat oben den Stempel an sich genommen. Die Sicherungen am Grat zwischen beiden Kočnas sind an einigen Stellen beschädigt, aber man kommt trotzdem problemlos durch. Von der Seenhütte bis Škrbina sind die Markierungen viel besser. Schöne Berggrüße.
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| soncyka7. 11. 2015 |
Hallo. Es ist eine Weile her, seit ich das letzte Mal oben war, und ich plane, morgen zu gehen. Da der Schnee den Berg schon weiß gemacht hat, interessiert mich, ob jemand in letzter Zeit oben war und mir die Schneeverhältnisse mitteilen kann. Aus südlicher Richtung im Tal sieht es kahl aus. Trotzdem besser aus erster Hand. Danke und Lp
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| Lisica8. 07. 2018 |
Heute habe ich den Aufstieg auf Kokrska Kočna aus Richtung Cojzova koča am Biwak vorbei gemacht, weiter zur Jezersko kočna und Abstieg nach Dolce und zurück über Grdi graben. Der nervigste Teil des Weges war der Aufstieg zur K Kočna, speziell im Graben über dem Schuttkegel ab ca. Bild 65. Riesige Schuttmengen, keine Sicherungen, du kletterst ständig und suchst Griffe und Tritte im Fels und weichst Schutt aus, und dieser Abschnitt ist gar nicht so kurz. Gleichzeitig bist du auf sehr exponiertem Gelände. Kurz gesagt, dieser Teil war für mich pure Hölle  Zurück über den so gelobten Grdi graben. Ich weiß nicht, warum er niemandem gefällt, ich habe richtig genossen. Mal runter, mal rauf, wieder runter und rauf, und ich wartete auf den furchtbaren Teil... aber er kam nicht. Grdi graben würde ich gerne wiederholen. 
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| coffee8. 07. 2018 |
Füchsin, bei Nässe/frühmorgens ist der Graben auch pure Hölle. Denn wenn es dich dort wegreißt, hältst du nicht auf den nassen steilen grasigen Hängen an. (c;
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| Lisica8. 07. 2018 |
Uff, das kann ich mir gut vorstellen. Dasselbe würde ich für den oberen Weg zur Cojzova koča sagen, der eine Weile parallel verläuft (Ovcji cer).
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| dprapr8. 07. 2018 |
Dieser Weg vom Biwak hoch zur Kokrska Kočna ist bei Trockenheit nur für den Abstieg geeignet. Da ist nix dabei!
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| Lisica12. 07. 2018 |
@dprapr Es freut mich, dass es bei dir so ist. Jeder hat seine eigene Meinung. Im Sidartin-Leitfaden Brezpotja ist dieser Weg als Abstieg beschrieben und es heißt, es sei 'einer der lästigsten Wege in den Grintovci', steil und bröckelig bis zum Schuttkegel.
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| Lisica12. 07. 2018 |
@dprapr Es freut mich, dass es bei dir so ist. Jeder hat seine eigene Meinung. Im Sidartin-Leitfaden Brezpotja ist dieser Weg als Abstieg beschrieben und es heißt, es sei 'einer der lästigsten Wege in den Grintovci', steil und bröckelig bis zum Schuttkegel.
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| J.P.10. 07. 2020 |
Außerordentlich schöner und abwechslungsreicher Weg, auch weniger besucht: Suhadolnik-Kokarska Kočna-Jezerska Kočna-Grintovec-Suhadolnik. Der Weg über Taško ist derzeit gesperrt. Geht besonders vorsichtig über den grasigen Teil, da das Abrutschen dort ziemlich groß ist. Lp
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| erikaleon26. 08. 2020 |
Suhadolnik-Kokarska kočna-Jezerska K.-Grintovec-Suhadolnik. Heute den genannten Weg gegangen. Am Anfang den Abzweig übersehen und wegen Dunkelheit der Straße gefolgt. Höher oben im Wildbachbett über Taško geirrt. Einigen verblassten Markierungen gefolgt. Nicht durch das Wildbachbett gehen, sondern rechte Seite halten. Der Weg ist schön außer dem oberen Schutt unter Kokarska Kočna, wo ohne Stöcke ich nicht weiß, wie es gehen würde. Zwei Haken nahe dem Gipfel sind herausgerissen, also Vorsicht. Lp
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| M E S A2. 06. 2022 22:08:56 |
Heute keine Besonderheiten auf dem Weg. Schnee fast keiner mehr. Die vorhandenen Sicherungen sind größtenteils in zufriedenstellendem Zustand. Besonders im oberen Teil müssten die Markierungen erneuert werden. Das Melovje bergauf erfordert viel Energie - Stöcke sind sehr hilfreich.
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