Suhadolnik - Štruca (via Kokrsko sedlo)
Ausgangspunkt: Suhadolnik (901 m)
| Breite/Länge: | 46,3352°N 14,5102°E |
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Wegname: via Kokrsko sedlo
Gehzeit: 5 h 25 min
Schwierigkeit: schwierig markiert Weg, leicht unwegsames Gelände
Höhenunterschied: 1556 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1700 m
Karte: Kamniške in Savinjske Alpe 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Von der Autobahn Ljubljana - Jesenice nehmen wir die Ausfahrt Kranj - Ost und folgen der Straße weiter in Richtung Jezersko, aber nur bis zum Dorf Kokra. Im genannten Dorf bemerken wir nur wenige Meter bevor die Straße die Brücke über die Kokra quert, eine Straße, die nach Suhadolnik führt. Die Abzweigung liegt, wenn wir auf der rechten Flussseite sind (linkes Ufer), das Straßenschild ist etwa 7 km. Dieser Straße folgen wir bis zum Parkplatz, der etwa 300 m vor dem Bauernhof Suhadolnik liegt.
Beschreibung der Route:
Am Anfang des Parkplatzes bemerken wir die Wanderwegweiser, die uns auf eine Straße leiten, auf der wir in weniger als 5 Minuten Gehens zu einer kleineren Kreuzung bei der Farm Suhadolnik gelangen. Hier setzen wir den Weg auf der rechten Straße fort, der wir noch etwa 5 Minuten folgen, bzw. bis zur Stelle, wo die Markierungen uns auf einen ansteigenden Fahrweg führen. Weiter steigen wir kurz auf dem Fahrweg auf, dann leiten uns die Markierungen rechts auf einen Fußweg, der mäßig durch den Wald aufsteigt. Höher kehren wir auf den Fahrweg zurück, dieser führt uns nur wenige Meter weiter zur Forststraße, der wir bis zu ihrem Ende folgen (bis hierher benötigen wir etwa eine halbe Stunde).
Am Ende der Straße teilt sich der markierte Weg in zwei Teile. Wir setzen den linken Weg fort (rechts etwas leichterer „Alter Weg“), der weiter auf einer sanften Fahrweg aufsteigt. Etwas weiter leiten uns die Markierungen leicht rechts auf Geröllkegel aus Sand eines Wildbaches, der Weg setzt sich auf der anderen Seite durch den Wald fort, wo er immer steiler aufsteigt. Höher gelangen wir zu einer kleinen Höhle, hinter der der Weg technisch anspruchsvoll wird. Mit Hilfe von Stahlseilen steigen wir eine Stufe höher, der Weg führt dann weiter über einen steilen Hang, wo uns gelegentlich ein Haken hilft. Höher biegt der Weg nach rechts ab, quert querend steile und vor allem bei Nässe rutschgefährliche Hänge und bringt uns zu einem hervorragend gesicherten Übergang. Mit Hilfe von Holzstufen bzw. Leiter und Unterstützung durch Stahlseil steigen wir den steilen Hang empor, der ohne die genannten Sicherungen sehr gefährlich wäre. Höher helfen uns noch einige Haken, der Weg legt sich dann und quert einen kurzen exponierten Hang, wo uns eine Notzaun hilft. Nur etwas weiter gelangen wir zur nächsten Leiter, bei der es kein Stahlseil gibt, aber der Übergang ist nicht besonders anspruchsvoll. Es folgt ein kurzer Abstieg in eine kleine Mulde, die wir dann auch queren. Auf der anderen Seite der Mulde steigen wir steil auf (uns helfen einige Bügel), danach legt sich der Weg langsam und bringt uns in wenigen 10 Schritten weiterer Gehens zur Stelle, wo sich der etwas leichtere „Alte Weg“ anschließt.
Es folgt ein kurzer Queraufstieg und der Weg bringt uns zu einer größeren Ebene, wo einst die „stara koča“ stand. Durch hohes Gras gehen wir zur anderen Seite der Ebene, wo wir zu einer markierten Wegkreuzung gelangen.
Wir setzen gerad aus fort (links Kočna über Grdi graben) auf einem mäßig steilen Weg, der weiter durch einen Gürtel von Gestrüpp aufsteigt. Höher legt sich der Weg vorübergehend ganz, dann bringt er uns in das Zwergkieferngelände, wo er steiler aufsteigt. Diesem etwas steileren Weg, von dem sich immer schönere Ausblicke öffnen, folgen wir bis zur Cojzova koča auf dem Kokrsko sedlo.
Vom Sattel setzen wir links in Richtung Grintovec, Kočna und Skuta fort. Der Weg steigt unmittelbar oberhalb des Sattels steil an und bringt uns etwas höher zu einer Wegkreuzung, wo rechts der Weg zum Bivak pod Grintovcem und Skuta abzweigt (geradeaus Grintovec über Streha und Kočna). Wir wenden uns dieser zunächst etwas schwer erkennbaren Pfad, der uns in mäßigem Aufstieg zum malerischen Übergang über Mala vratca führt. Hinter dem engen Durchlass der Mala vratca beginnt der Weg auf einem steilen und gelegentlich etwas exponierten Hang abzusteigen. Am Ende des Abstiegs, der etwa 100 Höhenmeter kostet, helfen uns einige Haken. Es folgt das Queren der Mulde und dann der Aufstieg im Hochgebirge bis zum Bivak pod Grintovcem.
Vom Bivak setzen wir den markierten Weg fort, der uns schnell zur nächsten Wegkreuzung bringt. Wir gehen gerad aus in Richtung Skuta und Grintovec (rechts Kamniško sedlo, Rinke und Turska gora) auf einem relativ sanften Weg, der uns bald zur nächsten Kreuzung bringt. Wir gehen rechts in Richtung Skuta (geradeaus Mlinarsko sedlo) auf dem Weg, der uns über das Karstgelände der Veliki podi zum Fuß einer mäßig steilen Wand bringt. Hier richtet sich der Weg senkrecht auf und mit Hilfe natürlicher Griffe überwinden wir die kurze Wand zwischen Dolgi hrbet und Štruca (bei Nässe hohe Rutschgefahr). Oben schließt sich von links der Weg vom Dolgi hrbet an. Wir setzen rechts auf dem markierten Weg fort, den wir nur wenig weiter verlassen. An der Stelle, wo der markierte Weg abzusteigen beginnt, setzen wir rechts fort (Richtung Süd) und führen den Aufstieg auf leichterem Weglosen Gelände fort. Das Weglose Gelände ist kurz und bei gutem Wetter orientierungsmäßig unkompliziert.
Suhadolnik - Cojzova koča 2:30, Cojzova koča - bivak pod Grintovcem 1:15, bivak pod Grintovcem - Štruca 1:40.

Entlang der Route: Cojzova koča na Kokrskem sedlu (1793m), Mala vratca (1935m), Bivak pod Grintovcem (2100m)
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Diskussion zur Tour Suhadolnik - Štruca (via Kokrsko sedlo)
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