Ausgangspunkt: Suhadolnik (901 m)
| Breite/Länge: | 46,3352°N 14,5102°E |
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Gehzeit: 6 h 15 min
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1350 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1700 m
Karte: Kamniške in Savinjske Alpe 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Von der Autobahn Ljubljana - Jesenice nehmen wir die Ausfahrt Kranj - Ost und folgen der Straße weiter in Richtung Jezersko, aber nur bis zum Dorf Kokra. Im genannten Dorf bemerken wir wenige Meter bevor die Straße die Brücke über die Kokra quert, eine Straße, die nach Suhadolnik führt. Die Abzweigung liegt, wenn wir auf der rechten Seite des Flusses sind (linkes Ufer), das Straßenschild ist etwa 7 km. Wir folgen dieser Straße bis zum Parkplatz, der etwa 300 m vor dem Bauernhof Suhadolnik liegt.
Beschreibung der Route:
Am Anfang des Parkplatzes bemerken wir die Wegweiser, die uns auf eine Straße führen, auf der wir in weniger als 5 Minuten Gehens zum kleineren Kreuzungspunkt bei der Farm Suhadolnik gelangen. Hier fahren wir auf der rechten Straße weiter und folgen ihr noch etwa 5 Minuten, bzw. bis zum Punkt, wo die Markierungen uns auf eine ansteigende Fahrstraße leiten. Weiter steigen wir kurz auf der Fahrstraße auf, dann leiten uns die Markierungen rechts auf einen Fußweg, der mäßig durch den Wald aufsteigt. Höher kehren wir zur Fahrstraße zurück, diese bringt uns nur wenige Meter weiter zur Forststraße, der wir bis zu ihrem Ende folgen (bis hierher benötigen wir etwa eine halbe Stunde).
Am Ende der Straße teilt sich der markierte Weg in zwei Teile. Wir gehen weiter auf dem linken Weg (rechts etwas leichterer „Alter Weg“), der weiter auf einer sanften Fahrstraße aufsteigt. Etwas weiter leiten uns die Markierungen leicht rechts auf Wildbachschotter, der Weg setzt sich auf der anderen Seite durch den Wald fort, wo er immer steiler aufsteigt. Höher erreichen wir eine kleine Höhle, der Weg dahinter wird technisch anspruchsvoll. Mit Hilfe von Stahlseilen steigen wir eine Stufe höher, der Weg führt dann weiter über einen steilen Hang, wo uns gelegentlich ein Haken hilft. Höher biegt der Weg nach rechts ab, quert quer steile und vor allem bei Nässe rutschgefährliche Hänge und bringt uns zu einem hervorragend gesicherten Übergang. Mit Hilfe von Holzstufen bzw. Leiter und Stahlseil steigen wir den steilen Hang hinauf, der ohne diese Sicherungen sehr gefährlich wäre. Höher helfen uns noch einige Haken, der Weg wird dann flacher und quert einen kurzen exponierten Hang, wo uns ein Notzaun hilft. Nur etwas weiter erreichen wir die nächste Leiter, bei der kein Stahlseil ist, aber der Übergang ist nicht besonders schwierig. Es folgt ein kurzer Abstieg in eine kleine Rinne, die wir dann auch queren. Auf der anderen Seite steigen wir steil auf (mit Hilfe von einigen Skoben), danach wird der Weg langsam flacher und bringt uns nach einigen 10 Schritten weiterem Gehen zum Punkt, wo sich der etwas leichtere „Alte Weg“ anschließt.
Es folgt ein kurzer Queraufstieg und der Weg bringt uns zu einer größeren Ebene, wo einst die „stara koča“ stand. Durch hohes Gras gehen wir auf die andere Seite der Ebene, wo wir zu einem markierten Abzweig kommen.
Wir gehen geradeaus (links Kočna über Grdi graben) auf einem mäßig steilen Weg, der weiter durch einen Streifen Gebüsch aufsteigt. Höher wird der Weg quer etwas ganz flach, dann bringt er uns in das Latschengehölz, wo er steiler aufsteigt. Diesem etwas steileren Weg, von dem sich immer schönere Ausblicke öffnen, folgen wir bis zur Cojzova koča na Kokrskem sedlu.
Vom Sattel gehen wir links in Richtung Grintovec, Kočna und Skuta weiter. Der Weg steigt unmittelbar oberhalb des Sattels steil an und bringt uns etwas höher zu einem Abzweig, wo rechts der Weg zum Bivak pod Grintovcem und Skuta abzweigt (geradeaus Grintovec über Streha und Kočna). Wir gehen rechts auf diesen zunächst etwas schlecht sichtbaren Pfad, der uns in mäßigem Anstieg zum malerischen Übergang über Mala vratca führt. Hinter dem engen Durchgang Mala vratca beginnt der Weg auf einem steilen und gelegentlich etwas exponierten Hang abzustiegen. Am Ende des Abstiegs, der etwa 100 Höhenmeter beträgt, helfen uns einige Haken. Es folgt das Queren der Rinne und dann der Aufstieg im Hochgebirge bis zum Bivak pod Grintovcem.
In der Nähe des Bivaks, wo ein Abzweig ist, gehen wir rechts in Richtung Sleme und Turska gora weiter, links führt der Weg zum Mlinarsko sedlo und Skuta. Der Weg quert zunächst noch teilweise grasbewachsene Hänge und bringt uns dann auf felsigeres Gelände. Der Weg ist hier gut markiert, sodass die Orientierung beim Gehen nicht anspruchsvoll ist. Der Weg führt uns dann am Gipfel Kogel vorbei, den wir rechts bemerken werden. Weiter gibt es auf dem Weg mehrere kurze etwas steilere Auf- und Abstiege, die uns unter die Hänge von Štruca und Skuta bringen. Am Weg gibt es in diesem Abschnitt auch einige Abgründe, und von rechts schließt sich ein unmarkierter Pfad an, der über Gamsov Skret führt. Wenn wir zum Wegweiser am Weg kommen, biegt der Weg entschieden links ab und beginnt steiler über das Geröll unter der Wand von Skuta aufzusteigen.
Wenn wir der Wand ganz nahekommen, biegt der Weg nach rechts ab und wird anspruchsvoller. Zuerst queren wir einen steilen Hang unter dem Felsüberhang, dann steigen wir mehrmals steil mit Stahlseil auf. Der Weg ist durchgängig gut mit Stahlseil gesichert, auf dem kürzeren Teil, wo wir die Rinne queren, mit Haken. Wir queren weiter im Aufstieg steile Hänge und der Weg bringt uns zu einem breiteren Sims. Der malerische Weg führt dann am Abgrund in der Wand entlang und bringt uns bald zu Sleme, wo der Weg wieder leicht wird.
Der Weg nach Sleme verlief früher etwas tiefer, aber aufgrund eines großen Bergsturzes im Jahr 2003 wurde der Weg geändert.
Von Sleme, wo ein Wegweiser ist, gehen wir links weiter und steigen über einen etwas steileren Hang zu Mali podi ab. Der Hang wird dann weniger steil und links zweigt bald ein unmarkierter Abkürzungspfad ab, der über Geröll führt und später dem Weg nach Skuta beitritt. Wir gehen weiter auf dem markierten Weg, wo wir gelegentlich leicht aufsteigen. Wir wandern weiter über die aussichtsreichen Hänge von Mali podi, wo am Weg auch einige Abgründe sind. Am Weg bemerken wir dann einen größeren Steinmann, wo rechts ein unmarkierter Weg vom Bivak pod Skuta ankommt. Zum Bivak sind es vom markierten Weg etwa 10 Minuten Abstieg.
Am ansonsten relativ schlecht sichtbaren Abzweig gehen wir geradeaus weiter und bald folgt ein kurzer etwas steilerer Aufstieg, bei dem uns auch einige Haken helfen. Der Weg wird dann wieder flacher und bringt uns zu einem markierten Abzweig.
Links oben zweigt der markierte Weg nach Skuta und Rinke ab, wir gehen geradeaus nach Turska gora weiter. Der aussichtsreiche Weg senkt sich dann weiter und bringt uns zum Abzweig bei Vrh Turskega žleba.
Hier stößt links der Weg durch Turski žleb an, wir gehen leicht rechts weiter und beginnen den Aufstieg zum Gipfel der Turska gora. Zuerst queren wir in leichtem Anstieg die Hänge am Grat und gelegentlich öffnet sich der Blick auch nach Norden, wo Mrzla gora hervorsticht. Der Weg weicht dann vom Grat nach rechts aus und es folgt ein etwas steilerer Aufstieg zum Gipfelgrat. Wenn wir den Grat erreichen, gehen wir rechts weiter und erreichen bald über dem aussichtsreichen Gratrand den Gipfel. Das Gehen auf dem Grat bei Trockenheit stellt keine größeren Probleme dar, im Schnee besteht auf dem Gipfelgrat große Rutschgefahr.

Entlang der Route: Cojzova koča na Kokrskem sedlu (1793m), Mala vratca (1935m), Bivak pod Grintovcem (2100m), Sleme (2140m), Vrh Turskega žleba (2136m)
Die Tour kann zu folgenden Zielen verlängert werden: (2 h),
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Diskussion zur Tour Suhadolnik - Turska gora
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