Ausgangspunkt: Svino (250 m)
| Breite/Länge: | 46,24240°N 13,56900°E |
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Gehzeit: 3 h 45 min
Schwierigkeit: leicht markiert Weg
Höhenunterschied: 1392 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1392 m
Karte: Julijske Alpe - zahodni del 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer):
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Eispickel, Steigeisen
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Anzahl der Kommentare: 11
Zugang zum Ausgangspunkt:
a) Zufahrt von Tolmin: Von Tolmin aus fährt man Richtung Kobarid. Auf der neuen Umgehungsstraße, die Kobarid auf der rechten Seite umgeht, fährt man geradeaus in Richtung Stadtzentrum weiter. Kurz vor dem Zentrum von Kobarid zweigt links die Straße zum Dorf Svino ab (die Abzweigung ist mit einem Wegweiser gekennzeichnet). Dieser Straße folgt man bis zu der Stelle, an der sie zu steigen beginnt, und parkt auf einem geeigneten Parkplatz an der Straße. Man fährt nicht bis zum Dorf Svino selbst, da es dort keine geeigneten Parkplätze gibt.
b) Zufahrt von Bovec: Von Bovec aus fährt man Richtung Kobarid. Wenn man die Umgehungsstraße erreicht, verlässt man sie und biegt rechts Richtung Zentrum von Kobarid ab. Man fährt durch das Stadtzentrum, wo zuerst rechts die Straße zum ehemaligen Grenzübergang Robič abzweigt. An dieser Kreuzung fährt man geradeaus (leicht links) in Richtung Tolmin weiter, aber nur ein paar Dutzend Meter, da man dann sofort die markierte Abzweigung rechts zum Dorf Svino sieht. Man biegt auf diese Straße ein und folgt ihr bis zu der Stelle, an der sie zu steigen beginnt, dann parkt man auf einem geeigneten Parkplatz an der Straße.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz aus gehen wir weiter die Straße entlang, an der wir geparkt haben, und nach guten fünf Minuten Fußmarsch erreichen wir das Dorf Svino. Im Dorf bemerken wir Markierungen, die uns links Richtung Matajur weisen (rechts Sužid). Wir setzen den Weg links zwischen den Häusern fort, wo die Markierungen zunächst schlechter sichtbar sind. Der richtige Pfad führt etwas weiter links, führt uns bald an den letzten Häusern vorbei und überquert Weiden, nach denen wir in den Wald eintreten. Im Wald werden die Markierungen häufiger, daher ist die weitere Orientierung deutlich einfacher.
Der Weg beginnt sich dann steiler zu erheben und bringt uns nach etwa einer halben Stunde Fußmarsch zu einem breiteren Karrenweg, der aus dem Dorf Sužid kommt. Wir setzen den Aufstieg auf dem Karrenweg fort, der zwar einige Kreuzungen hat, aber der Weg ist gut markiert. Kurz vor einer verfallenen alten Militärhütte weisen uns die Markierungen für Matajur links nach oben. Hier geht der Karrenweg in einen steilen Militärmaultierpfad über, der über ein ziemlich steiles Hang ansteigt, höher wird das Gelände jedoch etwas flacher. Der Weg führt uns dann zu einer neueren Forststraße, die wir lediglich überqueren. Auf der anderen Seite der Straße steigen wir ein paar Schritte nach oben, wo wir bereits die Hirtenhütten auf der Svinska planina vor uns sehen.
Auf der Alm bemerken wir Markierungen für die Richtung links (Idrska planina) und rechts (planina Sužid). Es gibt an dieser Stelle keine Markierung für Matajur, aber der Weg weiter ist gut markiert. Wir finden den Pfad zwischen den Hütten auf der Alm, von wo er sich mäßig durch ein kleines unausgeprägtes Tälchen erhebt. Trotz der Markierungen ist der Pfad stellenweise schlechter sichtbar und teilweise etwas überwuchert. Nach etwa 15 Minuten Fußmarsch von der Alm erreichen wir einen Wasserreservoir, in dessen Nähe wir Bergwegweiser bemerken. Hier gehen wir geradeaus in Richtung Matajur auf einem noch schlechter sichtbaren, aber markierten Pfad weiter. Der Weg führt uns über eine überwucherte Wiese, oberhalb derer wir auf einen gut getretenen und ausgetretenen Weg treffen, der aus den Dörfern Avsa bzw. Livka kommt.
Wir biegen rechts auf diesen Weg ein, der sich mäßig erhebt und uns bald zu den nächsten Wegweisern bringt, wo wir links nach oben in Richtung Matajur abbiegen. Schon nach wenigen Schritten betreten wir den Grenzkamm zwischen Slowenien und Italien. Hier biegt der Weg rechts ab und steigt weiter auf einem breiten, sanften Kamm an. Diesem Weg, der immer schönere und weitere Ausblicke bietet, folgen wir bis zum Gipfel des Matajur, den wir bereits vor uns sehen.
Svino - Svinska planina 2:40, Svinska planina - Matajur 1:05.

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Diskussion zur Tour Svino - Matajur
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| pier14. 01. 2010 |
Am Sonntag plane ich den Ausflug auf diesem Weg, bitte um Info zu Schneeverhältnissen und ggf. Orientierungsschwierigkeiten. Vielen Dank
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| mojcej'723. 08. 2010 |
Gestern 2.8.2010 habe ich diese Variante des Aufstiegs auf Matajur gewählt, als einen der Punkte der SLOVENISCHEN Alpenquerung. Oben aber entsetzt festgestellt, dass es nur ein ITALIENISCHES Gipfelbuch gibt, und das in einer Holzkiste in der Kirche, gefüllt mit Einträgen bis zum Anschlag und sogar auf den Umschlägen. Vom Stempel weder drin noch draußen am Panoramapunkt aus Stein, nichts, auch das Blechkästchen war leer. Ist PD Gorica im Urlaub?, oder wissen wir nicht mehr wem Matajur gehört - slowenisch oder italienisch. Und wo ist das slowenische Gipfelbuch? Auf der anderen Seite im Dom pod Matajurjem (Pelizzo-Pass) haben sie zwar einen Stempel in der Hütte - dreieckig - aber ich weiß nicht ob der für unsere Querung zählt. Dazu steht drauf MONTE NERO, was Črni vrh bedeutet. Das ist aber der nächste Gipfel nach Westen, wenn man italienische Verbindungs-Touren macht. Auf Karten ist Črni vrh allerdings unter der italienischen Version MONTE FUSCO eingetragen. Wäre schön, wenn Gipfel, Stempel und Karten in Grenzgebieten abgestimmt wären. Na ja, der Tag war trotzdem schön.
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| mojcej'723. 08. 2010 |
Gestern 2.8.2010 habe ich die Variante vom Dorf Svino auf Matajur gewählt. Auf dem Gipfel Matajur als Punkt der SLOVENISCHEN Transversale aber entsetzt festgestellt, dass es nur ein ITALIENISCHES Buch gibt (in Holzkiste in der Kirche) und das gefüllt bis zum Rand und sogar auf den Umschlägen. Vom Stempel weder drin noch draußen am Steinpanoramapunkt, nichts, auch Blechkasten leer. Ist PD Gorica im Urlaub?, oder wissen wir nicht mehr wem Matajur gehört - slowenisch oder italienisch. Und wo ist das slowenische? Auf der anderen Seite im Dom pod Matajurjem (Pelizzo-Pass) haben sie einen Stempel - den einzigen - dreieckig und drauf steht MONTE NERO (Črni vrh), Rifuggio Pelizzo. Nun weiß ich nicht wer verwirrter ist, wir oder sie. Črni vrh liegt nämlich noch weiter westlich und ist auf slowenischen Karten als Črni vrh mit Übersetzung Monte Nero, auf italienischen als Monte Fusco und unten mit slowenischer Übersetzung Črni vrh markiert. Wäre gut, Gipfel mit Stempeln (PZS) und Karten in Grenzgebieten auch mit Geodäten abzustimmen. Na ja, der Tag war trotzdem schön.
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| mojcej'723. 08. 2010 |
Na dann haben sie es geklaut, was weiß ich, jetzt war es nicht da.
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| klm7. 02. 2013 |
Das Stempel ist bereits am 3. 7. 2012 von einem Raben mitgenommen worden. Ansonsten nur eine Anmerkung zur obigen Beschreibung: entlang des Weges umgehen wir keine "zerfallenden alten Militärhütten" schon gar nicht militärische, sondern ein zerfallendes Heuschuppen, wie sie um Matajur verstreut sind und es handelt sich um einen typischen architektonischen Gebäudetyp, der zum Lagern von Heu auf Heuwiesen diente. Diese waren am meisten im Einsatz zwischen den 50ern und späten 70ern des vorigen Jahrhunderts, danach begannen sie allmählich zu verwildern.
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| Skovik8. 10. 2014 |
Gibt es nun einen Stempel oben oder nicht?
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| slavkoo8. 10. 2014 |
Es GIBT einen Stempel oben. Der "Eisenbahner", du brauchst dein eigenes Kissen. Nahe dem Aussichtspunkt Stein, gut hinschauen, auf einem Rohr...
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| Skovik9. 10. 2014 |
Super, danke für die Antwort 
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| Sarak1. 08. 2025 13:14:06 |
Und wer schlägt eine Rundtour vor, z.B. wenn nach dem ersten Tag im Rifugio Peluzzo übernachten. Ist es von Svino bis (über Matajur-Gipfel) Rifugio Peluzza zu weit? Ich habe Kondition, aber bisher war ich maximal auf Touren mit insgesamt 5 Stunden Gehzeit (rauf und runter...)
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| mirank1. 08. 2025 13:26:36 |
Vom Gipfel zur Hütte Pelizzo sind es höchstens eine halbe Stunde Gehzeit, ob die Hütte geöffnet ist und Übernachtungsplätze hat, keine Ahnung.
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