Ausgangspunkt: Svino (250 m)
| Breite/Länge: | 46,2424°N 13,569°E |
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Gehzeit: 3 h 45 min
Schwierigkeit: leicht markiert Weg
Höhenunterschied: 1392 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1392 m
Karte: Julijske Alpe - zahodni del 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer):
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 29.018
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Anzahl der Kommentare: 11
Zugang zum Ausgangspunkt:
a) Anfahrt von Tolmin: Von Tolmin fahren wir Richtung Kobarid und auf der neu gebauten Umgehungsstraße, die Kobarid rechtsseitig umgeht, fahren wir geradeaus zum Zentrum. Kurz vor dem Zentrum von Kobarid zweigt links die Straße zum Dorf Svino ab. Die Abzweigung ist ausgeschildert! Dieser Straße folgen wir bis zur Stelle, wo sie anzusteigen beginnt. Wir parken auf dem Parkplatz neben der Straße. Wenn wir weiter bis zum Dorf Svino fahren, gewinnen wir nichts, da dort kein Parken möglich ist.
b) Anfahrt von Bovec: Von Bovec fahren wir Richtung Kobarid und wenn wir zur Umgehungsstraße bei Kobarid kommen, biegen wir rechts ins Zentrum von Kobarid ein. Im Zentrum von Kobarid zweigt rechts die Straße zum Grenzübergang Robič ab. Hier fahren wir geradeaus (leicht links) Richtung Tolmin, aber nur wenige Dutzend Meter bis zur Stelle, wo rechts die Straße zum Dorf Svino abzweigt. Weiter folgt die obige Beschreibung.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz setzen wir den Weg auf der Straße fort, neben der wir geparkt haben. Nach gut fünf Minuten Gehen erreichen wir das Dorf Svino, wo wir Schilder für Matajur links und Sužid rechts bemerken. Hier gehen wir links zwischen den Häusern mit unauffälligen Markierungen für Matajur weiter. Wenn wir uns nicht sicher sind, welcher Weg richtig ist, ist es besser, jemanden zu fragen, falls möglich. Der richtige Weg geht etwas weiter links und führt bald jenseits der Häuser über Weiden, nach denen der Weg in den Wald geht. Weiter sind die Markierungen häufiger und die Orientierung einfacher.
Der Weg steigt dann steiler an und nach etwa einer halben Stunde bringt er uns auf einen breiteren Fahrweg, der aus dem Dorf Sužid kommt. Weiter steigen wir eine Weile auf dem Fahrweg auf, der einige Abzweigungen hat, aber gut markiert ist. Vor einer verfallenen alten Militärhütte weist uns der Weg nach Matajur links bergauf. Hier verwandelt sich der Fahrweg in eine steile Militärmulatierre, die uns auf ziemlich steilem Hang zu weniger steilen Hängen bringt. Der Weg führt uns dann zu einer neu gebauten Forststraße, die wir nur queren. Auf der anderen Seite steigen wir ein paar Schritte hoch und vor uns erblicken wir die Hirtenhütten auf der Svinska planina.
Auf der Planina bemerken wir Schilder links Planina Idrsko, rechts Planina Sužid. Es gibt kein Schild für Matajur, aber der Weg nach Matajur ist markiert.
Wir suchen den Weg zwischen den Hütten auf der Planina und er verläuft weiter durch ein kleines unauffälliges Tal mäßig bergauf. Obwohl markiert, ist er stellenweise schlecht sichtbar und teilweise zugewachsen. Nach etwa 15 Minuten Gehen von der Planina erreichen wir einen Wassertank und in seiner Nähe bemerken wir Bergweiser. Hier gehen wir geradeaus in Richtung Matajur auf immer noch schlecht sichtbarem, aber markiertem Pfad. Der Weg führt dann über eine zugewachsene Wiese, nach der wir auf einen schön getretenen Weg stoßen, der aus dem Dorf Avsa oder Livek kommt.
Wir gehen rechts weiter und der mäßig ansteigende Weg bringt uns bald zu den nächsten Weiser, wo wir links bergauf in Richtung Matajur weitergehen. Nur wenige Schritte später erreichen wir den Grenzkamm zwischen Slowenien und Italien. Hier biegt der Weg rechts ab und steigt weiter auf einem breiten sanften Graten auf. Diesem Weg, der uns mit immer schöneren Ausblicken führt, folgen wir bis zum Gipfel des Matajur, den wir schon vor uns sehen.
Svino - Svinska planina 2:40, Svinska planina - Matajur 1:05.

Entlang der Route: Svinska planina (1214m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Svino - Matajur
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| pier14. 01. 2010 |
Am Sonntag plane ich den Ausflug auf diesem Weg, bitte um Info zu Schneeverhältnissen und ggf. Orientierungsschwierigkeiten. Vielen Dank
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| mojcej'723. 08. 2010 |
Gestern 2.8.2010 habe ich diese Variante des Aufstiegs auf Matajur gewählt, als einen der Punkte der SLOVENISCHEN Alpenquerung. Oben aber entsetzt festgestellt, dass es nur ein ITALIENISCHES Gipfelbuch gibt, und das in einer Holzkiste in der Kirche, gefüllt mit Einträgen bis zum Anschlag und sogar auf den Umschlägen. Vom Stempel weder drin noch draußen am Panoramapunkt aus Stein, nichts, auch das Blechkästchen war leer. Ist PD Gorica im Urlaub?, oder wissen wir nicht mehr wem Matajur gehört - slowenisch oder italienisch. Und wo ist das slowenische Gipfelbuch? Auf der anderen Seite im Dom pod Matajurjem (Pelizzo-Pass) haben sie zwar einen Stempel in der Hütte - dreieckig - aber ich weiß nicht ob der für unsere Querung zählt. Dazu steht drauf MONTE NERO, was Črni vrh bedeutet. Das ist aber der nächste Gipfel nach Westen, wenn man italienische Verbindungs-Touren macht. Auf Karten ist Črni vrh allerdings unter der italienischen Version MONTE FUSCO eingetragen. Wäre schön, wenn Gipfel, Stempel und Karten in Grenzgebieten abgestimmt wären. Na ja, der Tag war trotzdem schön.
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| mojcej'723. 08. 2010 |
Gestern 2.8.2010 habe ich die Variante vom Dorf Svino auf Matajur gewählt. Auf dem Gipfel Matajur als Punkt der SLOVENISCHEN Transversale aber entsetzt festgestellt, dass es nur ein ITALIENISCHES Buch gibt (in Holzkiste in der Kirche) und das gefüllt bis zum Rand und sogar auf den Umschlägen. Vom Stempel weder drin noch draußen am Steinpanoramapunkt, nichts, auch Blechkasten leer. Ist PD Gorica im Urlaub?, oder wissen wir nicht mehr wem Matajur gehört - slowenisch oder italienisch. Und wo ist das slowenische? Auf der anderen Seite im Dom pod Matajurjem (Pelizzo-Pass) haben sie einen Stempel - den einzigen - dreieckig und drauf steht MONTE NERO (Črni vrh), Rifuggio Pelizzo. Nun weiß ich nicht wer verwirrter ist, wir oder sie. Črni vrh liegt nämlich noch weiter westlich und ist auf slowenischen Karten als Črni vrh mit Übersetzung Monte Nero, auf italienischen als Monte Fusco und unten mit slowenischer Übersetzung Črni vrh markiert. Wäre gut, Gipfel mit Stempeln (PZS) und Karten in Grenzgebieten auch mit Geodäten abzustimmen. Na ja, der Tag war trotzdem schön.
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| mojcej'723. 08. 2010 |
Na dann haben sie es geklaut, was weiß ich, jetzt war es nicht da.
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| klm7. 02. 2013 |
Das Stempel ist bereits am 3. 7. 2012 von einem Raben mitgenommen worden. Ansonsten nur eine Anmerkung zur obigen Beschreibung: entlang des Weges umgehen wir keine "zerfallenden alten Militärhütten" schon gar nicht militärische, sondern ein zerfallendes Heuschuppen, wie sie um Matajur verstreut sind und es handelt sich um einen typischen architektonischen Gebäudetyp, der zum Lagern von Heu auf Heuwiesen diente. Diese waren am meisten im Einsatz zwischen den 50ern und späten 70ern des vorigen Jahrhunderts, danach begannen sie allmählich zu verwildern.
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| Skovik8. 10. 2014 |
Gibt es nun einen Stempel oben oder nicht?
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| slavkoo8. 10. 2014 |
Es GIBT einen Stempel oben. Der "Eisenbahner", du brauchst dein eigenes Kissen. Nahe dem Aussichtspunkt Stein, gut hinschauen, auf einem Rohr...
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| Skovik9. 10. 2014 |
Super, danke für die Antwort 
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| Sarak1. 08. 2025 13:14:06 |
Und wer schlägt eine Rundtour vor, z.B. wenn nach dem ersten Tag im Rifugio Peluzzo übernachten. Ist es von Svino bis (über Matajur-Gipfel) Rifugio Peluzza zu weit? Ich habe Kondition, aber bisher war ich maximal auf Touren mit insgesamt 5 Stunden Gehzeit (rauf und runter...)
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| mirank1. 08. 2025 13:26:36 |
Vom Gipfel zur Hütte Pelizzo sind es höchstens eine halbe Stunde Gehzeit, ob die Hütte geöffnet ist und Übernachtungsplätze hat, keine Ahnung.
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