Ausgangspunkt: Tri studničky (1140 m)
| Breite/Länge: | 49,13452°N 19,96894°E |
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Gehzeit: 4 h
Schwierigkeit: mäßig markiert Weg
Höhenunterschied: 1354 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1355 m
Karte:
Empfohlene Ausrüstung (Sommer):
Empfohlene Ausrüstung (Winter):
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Die beste Route aus Slowenien führt vorbei an Graz, Wien, Bratislava, Nitra und Banska Bystrica über den Pass Donovaly nach Ružomberok und dann Richtung Poprad (E50), verlässt jedoch bereits bald an der Ausfahrt Liptovski Hradok die Autobahn und fährt auf der "Freiheitsstraße" (537) durch das Dorf Pribylina, bei dem auch eine wichtige ethnologische Siedlung liegt, zum Parkplatz Tri studničky, wo wir auf einem gebührenpflichtigen Parkplatz parken.
Beschreibung der Route:
Am östlichen Rand des Parkplatzes biegen wir links ab und steigen auf einer anfangs noch asphaltierten Straße (nebenan befinden sich zusätzliche Parkplätze) etwa 150 Meter bergauf. An den Schildern, auf denen steht, dass zum Gipfel Kriváň 4 Stunden sind, biegen wir links ab und setzen den Weg auf dem Pfad fort, der neben der Straße verläuft, auf der wir zum Parkplatz gekommen sind, leicht bergab. Nach etwa 600 Metern erreichen wir ein altes Forsthaus. Hierher können wir vom Parkplatz auch zurück auf der Straße in der Richtung, aus der wir gekommen sind, und kurz vor der ersten Kurve rechts auf den gerade beschriebenen Pfad abbiegen. Beim Forsthaus gibt es bei den Wegweisern einige Bänke für (zu frühe) Rast und Wasser. Beim Blick auf die Wegweiser stellen wir überrascht fest, dass wir dem Ziel bereits eine halbe Stunde näher sind, da auf den Markierungen steht, dass zum Gipfel nur noch 3 Stunden und 30 Minuten sind. Wir biegen rechts auf den grün markierten Pfad nach Nordwesten ab. Der Pfad wird steiler und führt in Serpentinen am Partisanen-Bunker vorbei unter Grúnik (1576 m) hinauf. Aus dem Wald gelangen wir auf mit Krüppelkiefern bewachsene Hänge, zwischen denen sich der Pfad weiter in Serpentinen aufwärts windet. Wenn wir diesen Streifen Krüppelkiefern verlassen, eröffnet sich vor uns der Blick auf Kriváň. Rechts vom Gipfel erblicken wir eine Wegkreuzung zum "Krivánskom žľabe", aber dorthin ist es noch ein gehöriger Stück Wegs. Über dem Pfad liegt Vyšná priehyba (1982 m), wir steigen quer unter dem Graten zum Graben empor, der unter Mali Kriváň (2334 m) ins Tal abfällt. An der Kreuzung gibt es auch einen Wegweiser, auf dem zu lesen ist, dass uns zum Gipfel nur noch 1 Stunde und 15 Minuten trennen. Vom grün markierten Pfad wechseln wir auf den blauen Pfad, der sich zuerst links wendet, dann rechts in den Graben und durch den Graben noch etwas weiter rechts auf eine feste felsige Flanke. Der alte Pfad folgte dem Graben, wurde aber wegen instabiler Felsen nach rechts umgeleitet, viele Besucher steigen jedoch noch immer durch den Graben zum Sattel zwischen Mali Kriváň und Kriváň auf. Die Schwierigkeit des Pfades steigt in diesem soliden und sicheren Felsgelände leicht an. Bald betreten wir den südlichen Grat und steigen zuerst auf Mali Kriváň (2334 m) hinauf. Vom Gipfel steigen wir zum Daxner-Sattel ab, auf den auch der inoffizielle alte Pfad durch den Graben führt. Wir gehen geradeaus weiter und steigen noch eine Weile auf dem Grat auf, dann verlassen wir den Grat, biegen leicht links ab und klettern mit Hilfe leichten Grifels am felsigen Hang zum Gipfel empor. Da es eine Art slowakisches "Triglav" ist, gibt es in der Sommersaison viele Wanderer auf diesem Gipfel. Deshalb ist es ratsam, früh aufzubrechen. Der Parkplatz am Ausgangspunkt ist oft schon vor 5 Uhr morgens ausgebucht.

Entlang der Route: Grúnik (1576m), Vyšná priehyba (1982m), Razpotje v Krivánskom žľabe (2120m), Malý Kriváň (2334m), Daxnerovo sedlo (2325m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Tri studničky - Kriváň
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