Ukanc - Ožarjeni kamen (Ferata Ožarjeni kamen)
Ausgangspunkt: Ukanc (531 m)
| Breite/Länge: | 46,27926°N 13,82942°E |
| |
Wegname: Ferata Ožarjeni kamen
Gehzeit: 1 h 50 min
Schwierigkeit: extrem schwierig markiert Weg
Klettersteig: D
Höhenunterschied: 429 m
Höhenunterschied entlang der Route: 460 m
Karte: TNP 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 31.630
 | 5 Personen gefällt dieser Beitrag |
Zugang zum Ausgangspunkt:
Von der Autobahn Ljubljana - Jesenice nehmen wir die Ausfahrt Lesce und folgen der Straße Richtung Bled, Bohinjska Bistrica, Ribčev Laz und Ukanc. Auf der Westseite des Sees verlassen wir die Straße Richtung Koča pri Savici und biegen rechts nach Ukanc ab. Wir folgen dieser Straße bis zum Parkplatz nahe dem verlassenen Hotel Zlatorog, wo wir parken. Parken ist auch auf anderen Parkplätzen auf der Westseite des Sees möglich. Die Parkplätze sind gebührenpflichtig.
Beschreibung der Route:
Der beschriebene Weg ist vorläufig GESCHLOSSEN! Stand vom 7.7.2021.
Vom Parkplatz gehen wir der Hauptstraße weiter bis zur ersten Kreuzung, wo wir auf den Fußweg zum See abbiegen. Am See gehen wir nach Norden weiter auf dem Weg, der um den See führt. Am nordwestlichen Rand des Sees, wo eine Abzweigung ist, gehen wir rechts weiter und laufen kurz noch auf dem Weg um den See, dann weist uns das Schild für das Klettergebiet Uket links auf einen schmalen Pfad.
Wir begeben uns auf den genannten Pfad, der zuerst mehrmals in Kehren ansteigt. Hier liegen auf dem Weg auch einige umgestürzte Bäume. Schnell erreichen wir eine Abzweigung, wo eine Aufschrift am Felsen uns rechts zum Klettergebiet weist, links führt der Weg zur Savica.
Weiter ist der Weg mit roten Punkten markiert und verläuft ständig ostwärts. Der Weg ist relativ wenig begangen und steigt meistens leicht an, an einigen Stellen sinkt er auch etwas. Hier öffnet sich durch den Wald gelegentlich ein schöner Blick auf den Bohinjsee und zum Vogel. Wenn wir beim Klettergebiet ankommen, sehen wir zuerst am Felsen die Aufschrift »Uket«, hier gehen wir noch kurz weiter auf dem Pfad, der die Hänge ostwärts quert, dann bemerken wir links die Stahlseile.
Vor dem Einstieg in den Klettersteig müssen wir uns zwingend mit einem Sicherungsgerät und Helm ausrüsten. Sehr empfehlenswert ist auch der Einsatz von Kletterhandschuhen. Bei Nässe ist das Klettern auf dem gesicherten Weg nicht ratsam.
Der gesicherte Weg ist bereits vom Anfang an ziemlich anspruchsvoll und steigt zuerst quer an der Wand aufwärts. Bald biegt der Weg links ab und wir stehen schon vor dem ersten anspruchsvollen fast senkrechten Aufstieg. Der Weg steigt dann ständig auf einem monolithen Grat auf, oft liegt auf dem Weg auch etwas Gras und Bäume oder Gebüsch. Der Weg bietet sonst immer herrliche Ausblicke auf den Bohinjsee. Der Weg, der ständig sehr exponiert ist, steigt im weiteren Verlauf noch mehrmals fast senkrecht auf, auf dem Weg gibt es auch einige kürzere anspruchsvolle Querungen. Solcher Weg führt dann bis zum Ende des gesicherten Teils, wo auch eine markierte Abzweigung ist.
Rechts abwärts führt ein Weg, der mit der Aufschrift »Biwak« gekennzeichnet ist und mit einem Seil gesichert. Der genannte Weg führt zu einer Rinne, die von überhängenden Wänden umgeben ist und so Schutz bietet.
Wir gehen an der Abzweigung gerade weiter bergauf und der Weg biegt bald links ab und quert dann die Hänge westwärts. Der Weg, der hier meist bewaldete Hänge durchquert, steigt dann auch etwas an. Der Hang wird grasiger und der Weg biegt bald leicht rechts ab. Es folgt der letzte kurze Anstieg zum Gipfel, wo eine Stempelkarte ist.
Wir steigen links steil den Hang ab, der mit Stahlseil und Seil gesichert ist. Nach dem steilen Abstieg folgt eine Querung, die uns zu den Schrofen bringt. Wir gehen links abwärts über langes Schrofengelände, das schnellen Abstieg ermöglicht. Am Ende der Schrofen gelangen wir in den Wald und gehen leicht links und abwärts, wo wir uns dem mit roten Punkten markierten Weg anschließen. Wir gehen rechts abwärts zum See und dann zurück zum Ausgangspunkt.
Der beschriebene Weg hat Schwierigkeit D und ist nur für erfahrene Bergsteiger mit genügend Kraft in den Armen geeignet. Einige zusätzliche Schwierigkeiten kann auch das Stahlseil verursachen, das etwas dünner ist als üblich auf so anspruchsvollen Wegen. Die Stahlseile sind an Bohrhaken befestigt und nicht an größere Haken, wie man sie auf den meisten anderen gesicherten Wegen sieht. Das Stahlseil liegt so oft direkt an der Wand und erschwert das Einclippen des Sicherungsgeräts etwas.
Der Kletterteil des Wegs hat 300 Höhenmeter, für das Klettern benötigen wir etwa eine Stunde.

Entlang der Route: Bohinjsko jezero (525m)
Die Tour kann zu folgenden Zielen verlängert werden: (3 h 10 min)
Fotos:
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
91
92
93
Diskussion zur Tour Ukanc - Ožarjeni kamen (Ferata Ožarjeni kamen)
|
| Michel3. 05. 2019 |
Ausgezeichnete Klettersteig, ziemlich alpin meiner Meinung nach. Dazwischen gibt es auch gebohrte Standplätze, tolle Tour zum Üben von Seiltechnik und Bewegungen im Seilteam. Einige Stellen sind anspruchsvoller. Empfehle Annäherungsschuhe. Ausblicke sind fantastisch! Koordinaten des Klettersteig-Anfangs: 46.2882609, 13.8359730
|
|
|
|
| janezs733. 05. 2019 |
Der oben beschriebene Teil ist nur die untere Hälfte des Klettersteigs, der schwierigere Teil ist oben. Auf diesem Forum haben wir bereits zusätzliche Beschreibungen und zahlreiche Meinungen. forum ozarjeni kamen
|
|
|
|
| Parkeljc23. 05. 2019 |
Der Zustieg zur Klettersteig ist zwar hervorragend markiert und beschrieben, aber nur bis zur Abzweigung zum Klettergarten. Vom Steinmann, der die Abzweigung zum Klettergarten markiert, geht es jedoch immer steiler noch einige Minuten bis zum Einstieg in den Klettersteig, der "Weg" verschwindet praktisch. Und er steigt sehr steil an. Bis zum Einstieg brauchte ich ca. 30 Min. Wie bei allen Klettersteigen ist auch dieser bei feucht oder nass nicht zum Aufstieg geeignet. Ich gebe zu, anfangs habe ich ihn leicht unterschätzt, ab dem Start war die Psyche leicht auf Probe gestellt, vielleicht weil ich allein war, Schwierigkeit,.. Der Abstieg ist ebenfalls "frei nach Prešeren" überlassen. Besonders nach Verlassen des Stahlseils suchen wir die besten Stellen auf den Schutthalden zum Abstieg und gelegentlich muss man vorsichtiger sein. Der Spaß beim Abstieg (aber nicht für die in schweren Stiefeln ) beginnt erst etwas tiefer. Es ist zu erwähnen, dass auf dem Schuttfeld keine Orientierungspunkte gibt. Wir folgen nur dem tiefsten Punkt des Schuttfelds. Ohne Kletterhandschuhe nicht in den Klettersteig wagen, das Stahlseil ist dünner und der Griff muss entsprechend fester sein, aber es rutscht trotzdem (Blasen ).
|
|
|
|
| don kihott29. 05. 2019 |
Bohrklinken statt Dehnklinken!!!
|
|
|
|
| Tadej8. 07. 2021 07:11:24 |
Der beschriebene Weg ist bis auf Weiteres GESCHLOSSEN!
|
|
|
|
| LISAC20. 08. 2025 19:57:55 |
Hallo. Ist der Weg noch immer gesperrt? Weiß jemand, was in Zukunft damit passiert? Danke und Gruß.
|
|
|
Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie sich anmelden:
Falls Sie noch keinen Benutzernamen haben, müssen Sie sich zuerst
registrieren.