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Gebirge / Julische Alpen / Pršivec / Ukanc - Pršivec (Ferata Ožarjeni kamen)

Ukanc - Pršivec (Ferata Ožarjeni kamen)

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Ausgangspunkt: Ukanc (531 m)
Breite/Länge: 46,27926°N 13,82942°E
Wegname: Ferata Ožarjeni kamen
Gehzeit: 5 h
Schwierigkeit: extrem schwierig markiert Weg
Klettersteig: D/E
Höhenunterschied: 1230 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1250 m
Karte: TNP 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 10.776
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Anzahl der Fotos: 161
Anzahl der Kommentare: 2
Zugang zum Ausgangspunkt:
Von der Autobahn Ljubljana - Jesenice fahren wir zur Ausfahrt Lesce und folgen der Straße Richtung Bled, Bohinjska Bistrica, Ribčev Laz und Ukanc. Auf der Westseite des Sees verlassen wir die Straße Richtung Koča pri Savici und biegen rechts Richtung Ukanc ab. Wir folgen dieser Straße bis zum Parkplatz in der Nähe des verlassenen Hotels Zlatorog, wo wir parken. Parken ist auch auf einigen anderen Parkplätzen auf der Westseite des Sees möglich. Die Parkplätze sind gebührenpflichtig.
Beschreibung der Route:
Der beschriebene Weg ist vorläufig GESCHLOSSEN! Stand vom 7.7.2021.

Vom Parkplatz gehen wir weiter auf der Hauptstraße zum ersten Kreuzungspunkt, wo wir auf den Wanderweg zum See abbiegen. Am See gehen wir weiter nach Norden auf dem Weg, der um den See führt. Am nordwestlichen Rand des Sees, wo ein Abzweig ist, gehen wir rechts weiter und kurz noch auf dem Weg um den See, dann weist uns das Schild für Klettergebiet Uket links auf einen schmalen Pfad.

Wir begeben uns auf den genannten Pfad, der zuerst mehrmals in Serpentinen ansteigt. Hier sind auf dem Weg auch einige umgestürzte Bäume. Schnell kommen wir zu einem Abzweig, wo eine Aufschrift am Felsen uns rechts zum Klettergebiet weist, links führt der Weg zur Savica.

Weiter ist der Weg mit roten Punkten markiert und verläuft ständig ostwärts. Der Weg ist relativ wenig begangen und steigt meist leicht an, an einigen Stellen sinkt er auch etwas. Hier öffnet sich durch den Wald gelegentlich ein schöner Blick auf den Bohinjsee und zum Vogel. Wenn wir beim Klettergebiet ankommen, bemerken wir zuerst am Felsen die Aufschrift »Uket«, hier gehen wir noch kurz weiter auf dem Pfad, der die Hänge ostwärts quert, dann bemerken wir links die Stahlseile (46.28826°N / 13.83597°E).

Vor dem Einstieg in den Kletterweg müssen wir uns zwingend mit einem Sicherungsgerät und Helm ausrüsten. Sehr empfehlenswert ist auch der Einsatz von Kletterhandschuhen. Im Nassen ist das Klettern auf dem gesicherten Weg nicht ratsam.

Der gesicherte Weg ist bereits vom Anfang an recht anspruchsvoll und steigt zuerst quer an der Wand aufwärts. Bald biegt der Weg links ab und schon stehen wir vor dem ersten anspruchsvollen fast senkrechten Anstieg. Der Weg steigt dann ständig auf einem monolithischen Grat hoch, oft ist auf dem Weg auch etwas Gras und Bäume oder Gebüsch. Der Weg bietet sonst ständig herrliche Ausblicke auf den Bohinjsee. Der Weg, der ständig sehr exponiert ist, steigt weiter öfter fast senkrecht an, auf dem Weg gibt es auch kürzere anspruchsvolle Querungen. Solch ein Weg führt dann bis zum Ende des gesicherten Weges, wo auch ein markierter Abzweig ist.

Rechts abwärts führt der Weg, der mit der Aufschrift »bivak« markiert ist und mit Seil gesichert. Der genannte Weg führt zu einer Rinne, die von überhängenden Wänden umgeben ist und so Schutz bietet.

Wir gehen am Abzweig gerade weiter bergauf und der Weg biegt bald links ab und quert dann die Hänge westwärts. Der Weg, der hier auf meist bewaldeten Hängen verläuft, steigt dann auch etwas an. Der Hang wird grasiger und der Weg biegt bald leicht rechts ab. Es folgt der letzte kurze Anstieg zum Gipfel, wo ein Gipfelbuchkasten ist.

Vom Gipfelbuchkasten links steil abwärts ist ein schneller Abstieg ins Tal möglich. Oder wir entscheiden uns für die Fortsetzung zum zweiten Teil des gesicherten Weges. In diesem Fall gehen wir am Gipfelbuchkasten weiter auf dem Grat. Weiter ist der Pfad meist nicht sichtbar, bei der Orientierung helfen uns relativ seltene und kleine rote Pfeile und Punkte. Hier steigen wir auf einem meist grasigen Grat auf, der rechts von einer tiefen Rinne verläuft. An einigen Stellen steigen wir auch etwas steiler auf und es ist etwas sehr leichtes Klettern nötig (bis 1. Grad).

Etwas höher bringt uns der Weg in den Wald, die Rinne links von uns endet bald. Wir gehen weiter in derselben Richtung und steigen mehrmals etwas steiler auf. Weiter queren wir meist im Anstieg die Hänge rechts und wenn wir auf eine kleine Lichtung kommen, von der sich der Blick zum Bohinjsee öffnet, sehen wir die Stahlseile, wo der zweite Teil des gesicherten Weges beginnt (46.29189°N / 13.83411°E).

Nach kurzer Querung gehen wir links weiter und steigen dann eine Zeit lang steil am Stahlseil hoch. Auch der gesicherte Weg ist meist nicht getreten und stellenweise etwas zugewachsen. Vom Weg öffnen sich sonst wieder schöne Ausblicke zum Bohinjsee. Später biegt der Weg rechts ab und bringt uns auf einer grasigen Bank zum Grat. Wir gehen links und steigen steil den Grat hoch. Der Weg biegt dann leicht links ab und wird noch etwas anspruchsvoller. Wir gehen links auf einer senkrechten Platte hoch, die uns unter einen Überhang bringt. Hier steigen wir zuerst quer am Überhang hoch, dann folgt ein kurzer sehr schwieriger Anstieg über den Überhang (Schwierigkeit D/E). Über dem Überhang folgt eine kurze Querung rechts, dann steigen wir wieder steil am Stahlseil hoch. Wegen der langen Reichweite ist mehr Vorsicht nötig. Kurz steigen wir noch am Stahlseil hoch, dann biegt der Weg rechts ab und es folgt eine Querung exponierter Hänge.

Der Weg wird dann weniger anspruchsvoll und quert dann längere Zeit im Anstieg die Hänge rechts. Hier hilft uns meist noch das Stahlseil. Wir gehen weiter in derselben Richtung und der Weg führt uns dann am größeren Unterstand vorbei, der bei schlechtem Wetter auch Schutz bieten kann. Wenn die Stahlseile enden, kommen wir in den Wald, wo der Hang etwas weniger steil ist. Der Pfad ist hier nicht sichtbar, bei der Orientierung helfen nur einige zerschnittene Äste. Im Wald queren wir kurz noch den Hang rechts, dann gehen wir links weiter und erreichen schnell den breiten markierten Weg, der vom Vogar zum Pršivec führt (46.29439°N / 13.83699°E).

Wenn wir uns noch für den Aufstieg zum Gipfel Pršivec entscheiden, gehen wir hier links weiter. Wenn wir ins Tal absteigen wollen, gehen wir rechts zum Vogar. Eine Abstiegsmöglichkeit ist auch über Planina Viševnik und dann am Črno jezero vorbei und über Komarča ins Tal. Alle Abstiege zum Ausgangspunkt sind relativ lang. Kurzer Abstieg nur, wenn wir Transport von Planina Vogar organisiert haben.

Wir gehen links weiter und gehen zuerst auf dem breiten Weg westwärts. Wenn der Weg etwas schmaler wird, führt er uns am markierten Aussichtspunkt vorbei, von dem sich ein sehr schöner Blick zum Bohinjsee öffnet. Der Weg beginnt dann bald etwas steiler den Hang hochzusteigen, wo wir am Weg viele umgestürzte Bäume bemerken. Solch ein Weg bringt uns dann zum Abzweig, wo rechts der Weg zur Planina Viševnik abzweigt.

Wir gehen links weiter und steigen eine Zeit lang noch durch etwas lichten Wald hoch. Etwas höher biegt der Weg links ab und bringt uns auf den Grat, von dem sich herrliche Ausblicke auf die umliegenden Berge öffnen. Wir gehen rechts weiter und steigen noch eine Zeit lang relativ steil den panoramareichen Grat hoch. Im letzten Teil wird der Anstieg etwas flacher und vorbei an seltenen Bäumen erreichen wir bald den panorama Gipfel, auf dem ein Gipfelbuchkasten und ein größerer Steinmann sind.

Wir steigen auf der anderen Seite zur Planina Viševnik ab und von dort zum Črno jezero und über Komarča ins Tal.

Der beschriebene Weg ist Schwierigkeitsstufe D/E und nur für erfahrene Bergsteiger mit genügend Kraft in den Armen geeignet. Einige zusätzliche Schwierigkeiten kann auch das Stahlseil verursachen, das etwas dünner ist als üblich auf so anspruchsvollen Wegen. Die Stahlseile sind an Bohrhaken und nicht an üblichen Seilklemmen befestigt, wie man sie auf den meisten anderen gesicherten Wegen sieht. Das Stahlseil liegt so oft direkt an der Wand und erschwert das Einclippen des Sicherungsgeräts etwas.

Der Kletterteil des Weges verläuft auf den Südhängen, die im Sommer sehr heiß sind. Auf dem Weg können auch Zecken und Schlangen vorkommen.
Routenkarate - Pršivec
Entlang der Route: Bohinjsko jezero (525m), Ožarjeni kamen (960m)
Wir empfehlen: Touren vom gleichen Ausgangspunkt, ähnliche Touren, Panorama, Gipfelbuch
Fotos:
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Diskussion zur Tour Ukanc - Pršivec (Ferata Ožarjeni kamen)
janezs7327. 06. 2019
viele nützliche Infos im Forum
Tadej8. 07. 2021 07:11:49
Der beschriebene Weg ist bis auf Weiteres GESCHLOSSEN!
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