V Koncu - Skuta (via Gamsov skret)
Ausgangspunkt: V Koncu (900 m)
Wegname: via Gamsov skret
Gehzeit: 5 h 15 min
Schwierigkeit: sehr schwierig unmarkiert Weg, schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1632 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1750 m
Karte: Kamniške in Savinjske Alpe 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 39.699
 | 4 Personen gefällt dieser Beitrag |
Anzahl der Kommentare: 15
Zugang zum Ausgangspunkt:
Wir fahren nach Kamnik und folgen der Straße weiter ins Tal der Kamniška Bistrica. Von der Hütte in Kamniška Bistrica fahren wir weiter auf der Forststraße, die uns höher zu einer Kreuzung bringt, wo wir geradeaus weiterfahren (rechts Jermanca, Ausgangspunkt für Kamniško sedlo). Die Straße führt uns dann vorbei an Žagana peč zum Parkplatz an der unteren Station der Materialseilbahn zum Kokrsko sedlo.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz an der unteren Station der Seilbahn fahren wir die Straße zum „oberen Parkplatz“ weiter. Hier bemerken wir am Parkplatz links der Straße zwei Fahrspuren. Die linke Spur, mit Schildern an einem Baum markiert, führt zum Kokrsko sedlo. Wir nehmen die rechte Spur (auch diese liegt links der Straße).
Zuerst laufen wir eine Weile auf der genannten Fahrspur, von der auch einige Nebenwege abzweigen, dann wird die Fahrspur zum Pfad. Weiterhin steigen wir längere Zeit auf einem schmalen Pfad durch den Wald auf. Der Pfad verläuft hier stets links im Tal und umgeht so den steilen Felsabbruch im unteren Talteil.
Aus dem Wald heraus quert der Pfad etwas steilere Hänge rechts und bringt uns auf grasige Hänge. Es folgt der Aufstieg über grasiges Gelände bis unter die Wände des Kogla.
Hier schwenkt ein besser getretener Pfad links zur Wand ab, wir gehen stattdessen leicht rechts auf einem schmalen Pfadchen weiter. Der Pfad ist hier ziemlich schlecht erkennbar und verläuft links des Wildbachs talaufwärts. Zur Orientierung dient der gut sichtbare Wasserfall des Bachs (meist wasserlos). Der Pfad biegt schon etwas vor dem Wasserfall links ein und führt in die Wand.
Hier wird der Weg sehr anspruchsvoll, zunächst klettern wir einige Meter fast senkrechten Hang hinauf. Dann folgt der Aufstieg auf einer schmalen gesicherten Galerie, die den Hang rechts quert und uns auf steile grasige Hänge bringt. Trotz Sicherung ist der Aufstieg fordernd. Die Sicherungen sind meist schlechter als auf markierten Wegen. Wir steigen weiter steile grasige Hänge hinauf, der Hang wird allmählich flacher und der Weg führt zu einer unerwarteten Bank mit tollem Panorama.
Wir steigen den grasigen Hang zum markierten Weg Kokrsko sedlo - Kamniško sedlo weiter hinauf.
Hier gehen wir links und folgen dem markierten Weg, der bei leichten Auf- und Abstiegen bald eine Kreuzung erreicht, wo wir rechts Richtung Grintovec und Skuta gehen (links Biwak 1 Minute) auf einem relativ sanften Pfad, der uns bald zur nächsten Kreuzung führt. Wir gehen rechts Richtung Skuta (geradeaus Mlinarsko sedlo) auf dem Pfad, der über das Karstgelände der Veliki podi zum Fuß einer mäßig steilen Wand führt. Hier wird der Pfad steil und mit natürlichen Griffen überwinden wir eine kurze Wand zwischen Dolgi hrbet und Štruca (nass hohes Abrutschrisiko). Oben stößt links der Pfad vom Dolgi hrbet hinzu. Wir gehen rechts weiter, wo wir im leichten Abstieg mit Hilfe einiger Haken links um den Gipfel der Štruca herumgehen. Der Pfad führt zu einem unscheinbaren Sattel zwischen Štruca und Skuta, von dem wir in 15 Minuten über den ungefährlichen Gipfelhang der Skuta zum Gipfel gelangen.
V Koncu - Biwak 3:15, Biwak - Skuta 2:00.

Entlang der Route: Bivak pod Grintovcem (2100m)
Fotos:
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
Diskussion zur Tour V Koncu - Skuta (via Gamsov skret)
|
| enjanez31. 07. 2008 |
Vor einigen Tagen haben mein Kollege und ich den Einstieg in den Steig verfehlt. Unter dem Schuttkegel (Bild 3) sind wir an der Jagdhütte den Spuren bergauf gefolgt. Es gab keine Spuren, die zum linken Teil des Tales führen würden, wegen dichtem Bewuchs und umgestürzter Bäume nirgends sichtbar. Ich erinnere mich, dass der Steig gut ausgetreten ist, daher muss der Einstieg woanders sein als in dieser Beschreibung.
|
|
|
|
| kopron31. 07. 2008 |
Bild 1 ist der Anfang des Weges zu den žmavčarjem. Wenn du Bild 1 anschaust, sofort links noch eine Fahrspur, das ist der Anfang des Weges zum Gamsov skret, nach ein paar hundert Metern verengt es sich und weiter ist ein Steig, der in den Schluchten weitergeht. Auch wenn du Bild 3 anschaust, kommt man höher zum Steig, wo er diesen Graben quert, aber man muss schon ein bisschen klettern.
|
|
|
|
| kopron31. 07. 2008 |
Vielleicht war ich vorher nicht präzise genug, auf Abb.1 links vom blauen Auto ist die zuvor beschriebene Fahrspur, die dann als Steig in den Gamsov skret weitergeht.
|
|
|
|
| enjanez31. 07. 2008 |
Vielen Dank. Das vom letzten Schnee umgestürzte Holz hat uns verwirrt. Aber wir haben uns dadurch Orte angesehen, wohin außer Jägern selten jemand kommt. Trotzdem war es schön.
|
|
|
|
| janez331. 07. 2008 |
Die Beschreibung der Tour (und GPS-Track auf diesen Seiten) ist am verwirrendsten, da sie zuerst nach Žmavčarje führt und dann zum Suchen von verbindenden Querspuren in Koncu zwingt. Kopron hat Recht. Vom letzten Parkplatz auf dem linken Karrenweg nach Norden. Wenn er sich teilt, den rechten Ast und dieser setzt sich als Steig über Gamsov skret fort. Oben auf den Podih, wenn der Wunsch nur Skuta zu besuchen ist, gibt es auch keinen Grund zum Biwak zu gehen. Den Markierungen folgen wir noch kurze Zeit vorbei am Ort, den Abb.16 zeigt, dann verlassen wir sie und biegen rechts in unmarkiertes Gelände ein. Dass wir auf dem richtigen Weg sind, bestätigen uns meist die Steinmännchen. Štruco haben wir rechts, voraus Dolgi hrbet. Wir gehen gerade bergauf, im letzten Teil oberhalb der Mulde biegen wir links ab und erreichen bald den markierten Weg unter D.hrbet.
|
|
|
|
| Pastirica1. 08. 2008 |
Kopron, wenn es kein Geheimnis ist, interessiert mich genau der obere Teil von "...aber man muss schon ein bisschen klettern." Vor allem der Übergang nach Trato. Gibt es etwas Schwierigeres als in der unteren Hälfte?
|
|
|
|
| kopron1. 08. 2008 |
Der Übergang in den oberen Teil erfordert etwas Klettern, und es gibt auch ein Fixseil zur Hilfe. Auch um zum Seil zu gelangen, musst du bis ans Ende des unteren Teils der Wiese rechts vom Block (bis zur Felsenbarriere) gehen. Links oben siehst du das Seil (siehe Bild 8). Dann entlang der Police, wo auch ein Seil ist.
|
|
|
|
| Pastirica1. 08. 2008 |
Jetzt sprechen wir aber nicht über dasselbe. Ich habe Bild 3 im Sinn und den Übergang in die Trato UNTER dem Kogl.
|
|
|
|
| kopron1. 08. 2008 |
Um aus dieser Graben auf die Wiese zu kommen, musst du auf jeden Fall den Steig erreichen, der diesen Graben quert und weiter zum Block und Gamsov Skret führt. Dort ist auch der Abzweig zum Mali Hudi Graben. Es sind schon viele Jahre her, seit ich den Graben hochgegangen bin. Auch über Gamsov Skret war ich zuletzt vor fünf Jahren.
|
|
|
|
| Pastirica1. 08. 2008 |
Jetzt verstehe ich. Also bis zum Punkt auf Abb.8 kein Klettern, nur unten muss man richtig anfangen. DANKE!
|
|
|
|
| kopron2. 08. 2008 |
Kein Klettern außer dort bei Bild 8 und 9, da es zusammenhält. Auch beim Aufstieg brauchst du es fast nicht. Beim Abstieg brauchst du es, und die Orientierung ist beim Abstieg über Gamsov Skret ziemlich anspruchsvoll. Viel leichterer Abstieg über Žmavčarje.
|
|
|
|
| NEIC00826. 07. 2009 |
''Vor ein paar Tagen habe ich mit einem Kollegen den Einstieg in den Steig verfehlt. Unter dem Schuttkegel (Bild 3) am Jagdstand sind wir Spuren bergauf gefolgt. Spuren, die zum linken Teil des Tales führen würden, gab es nicht, wegen üppiger Vegetation und umgestürzter Bäume, nirgends zu sehen. Ich erinnere mich, dass der Steig gut ausgetreten ist, daher muss der Einstieg woanders sein als in dieser Beschreibung.'' MIR IST DAS HEUTE GLEICHE PASSIERT... WEGEN DEM DOUBLE KLETTERN, DAS ERSTE GAR NICHT ERWÄHNT (EINSTIEG IN DIE WAND AM ENDE DES SCHUTTKEGELS) UND DANN DAS OBEN BESCHREIBENE. DER WEG IST BESTIMMT NICHT GEEIGNET FÜR DEN ABSTIEG, UND AUCH ORIENTIERUNGSMÄßIG ANSPRUCHSVOLL.. MEIN RAT: WENN DU DEN WEG NICHT KENNST, WÄHLE NUR MARKIERTE..
|
|
|
|
| techouse6. 10. 2014 |
Schöne Tour. Der Weg war dieses Wochenende TOP. 
|
|
|
|
| grega_z_brega15. 11. 2015 |
Auf dem Weg im Wald gibt es an einer Stelle umgefallene Bäume, die man besser überklettert, als den unangenehmen Umweg rechts zu nehmen, der uns dann durch eine Rinne wieder auf den Weg bringt. Alles andere b.p. Die Stahlseile sind neu.
|
|
|
|
| trdi29. 08. 2017 |
Ja, die Beschreibung hier ist nicht die beste, bzw. die Bilder müssten aktualisiert werden. Jetzt habe ich den Bericht von NEIC008 gelesen. Das mit dem Schuttfeld ist mir heuer passiert, der Weg durch dieses Schuttfeld ist ganz gut ausgetreten, sodass sich wahrscheinlich viele Wanderer verirren, aber über jene Wand habe ich mich nicht getraut, weil ich nicht wusste, wohin sie führt, auf geopedija habe ich aber gesehen, dass hinter der Wand wieder Wiese ist und wahrscheinlich keine Panik...
|
|
|
Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie sich anmelden:
Falls Sie noch keinen Benutzernamen haben, müssen Sie sich zuerst
registrieren.