Dolina Avpe / Val Aupa - Sernio (Normalweg)
Ausgangspunkt: Dolina Avpe / Val Aupa (720 m)
| Breite/Länge: | 46,47643°N 13,18512°E |
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Wegname: Normalweg
Gehzeit: 4 h 30 min
Schwierigkeit: schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1467 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1600 m
Karte: Tabacco 018
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Anfahrt mit dem Auto über die Gorenjska-Autobahn, Ausfahrt Jesenice-West, vorbei an Kranjska Gora nach Italien, durch Tarvisio (Trbiž) bis zum Ort Pontebba (Tablja).
In Pontebba durch das Zentrum fahren (über Via Macroni) und über die Brücke des Pontebbana-Baches. Direkt hinter der Brücke RECHTS abbiegen (auf Via Zardini) und direkt hinter dem Unterpass unter der Eisenbahn LINKS. Dann der Straße folgen und LINKS oder geradeaus halten, bald sind Markierungen für Val Aupa und das Ortsende von Pontebba zu sehen.
Von diesem Schild weitere 14,4 km auf asphaltierter Straße fahren (vorbei an Studena Alta, Pass Cereschiatis, Markierungen für Saps und bald danach Bevorchians).
Danach zweigen zwei Straßen im Abstand von wenigen Metern rechts ab. Der zweiten Straße folgen, die sich RECHTS hinter der Brücke abspaltet (Foto dieses Punktes ist dem Beschrieb beigefügt). Markierungen sind erst sichtbar, wenn man rechts auf die Straße abbiegt, und hier am Anfang der Straße ist das Schild für Rif. Grauzaria, sentiero n. 437 zu sehen (Schild in markantem Braun). Der Straße einige Kurven höher durch den Kiefernwald folgen und am geeigneten Platz parken.
Alternative 2: Im Ort Moggio Udinese (Možac) in Italien nach Val Aupa abbiegen und der Straße folgen vorbei an Dordolla, nach der sich nach ca. 1 km zwei Straßen links ins Gelände abspalten (dazwischen Brücke; s. Bilder). Der ersten Straße einige Kurven höher durch den Kiefernwald folgen und am geeigneten Platz parken.
Beschreibung der Route:
Der Aufstieg beginnt am oberen Ende des Parkplatzes, der mit einer steilen Rechtskurve endet. Hier noch einige Schritte auf der Asphaltstraße bergauf, dann nach Markierungen links auf den Wanderweg abbiegen. Der Weg teilt sich bald, in den nächsten Minuten zweimal rechts halten bis zu einer breiteren Fahrspur, der man folgt. Bald zweigt rechts unser Weg 437 ab, ein aufmerksamer Wanderer bemerkt auch die Nummer 1 auf einem Stein. Weg 437 folgen, bald neues Abzweig, wo links der Weg zum Dorf Grauzaria (paese Grauzaria) und zur Brücke Dordolla (ponte Dordolla) abzweigt. Hier weiter rechts und aufsteigen auf dem Weg, der ohne große Serpentinen westwärts führt. Der Kiefernwald wird bald vollständig durch Buchenwald ersetzt. Weiter eine kleine Quelle queren, aber da sie über schlammigen Boden fließt, ist Wasser hier nicht trinkbar. Der Aufstieg durch den Wald führt zu einem Abzweig, rechts weiter (links wieder zum Dorf Dordolla und Grauzaria) und oberhalb der verlassenen Alm Flop (it.: Malga Flop).
Panoramatafeln am Weg, Fotos von 1941, zeigen das frühere Leben auf dieser Alm, wo nun nur Ruinen der Stallwände übrig sind, Weiden werden langsam vom Wald zurückerobert.
Hinter der Alm geht der Weg erst durch Wald, dann bei schwach sichtbaren Markierungen zum Rifugio (noch 30 Min.), öffnet sich der Blick. Hier zeigt sich die mächtige Wand und der Gipfel von Cima della Sfinge (1847 m) und rechts westwärts Cima dai Gjai (1916 m). Zwischen diesen Bergen führt ein steiler markierter Weg zum Sattel Portonat. Links gleich am Waldrand zweigt der Weg zum Bivacco Feruglio ab, wir folgen dem leichten Weg westwärts. Bis zur Hütte mehrere Geröllrinnen queren. Im letzten Anstieg 30-50 m unter der Hütte und am letzten Rinnsal links Abzweig zum Sattel Portonat (1860 m). Rifugio Grauzaria im Sommer geöffnet, Übernachtung möglich. Bei der Hütte Trinkwasser.
Hinter der Hütte in den Wald und 45 Min. Weg Nr. 437 zum Sattel Foran de la Gjialine (1551 m), von wo ausgezeichneter Blick auf Sernio.
Vom Sattel abfahrend südwestwärts. In den ersten Minuten links auf markierten Weg 419 zum Sattel Forca Nuviernulis (1732 m), weitere 45 Min. Vor dem letzten Hang unmarkierter Abzweig rechts, aber linker markierter Weg folgen (rechter Weg, anfangs unmarkiert, trifft westlich von Torre Nuviernulis, 1884 m wieder bei; Abkürzung wegen stellenweise Schutt geeigneter für Abstieg, nur für Wanderer mit Erfahrung im brüchigen Gelände).
Vom Sattel Forca Nuviernulis (1732 m) absteigend, dann südseitig um Torre Nuviernulis herum, nach Abstieg bald wieder aufwärts westwärts erst steiles Gras (1,5 m hoher UIAA I- Abschnitt) dann flacher. Der Weg geht in brüchiges Gelände südlich von Torre Ivano (1874 m) über und wird schwierig. Bald zwei separate Stellen UIAA I-. Dann in eine Rinne, aus der bald rechts heraus (ca. UIAA I) auf eine Bank darüber. Abstieg hier schwieriger als Aufstieg, aber nicht exponiert, in der Nähe ein Standort für Seil. Weiter auf südliche Hänge, teils schwierig, brüchig nordwärts zum Gipfelgrat von Osten, wo sich der Klettersteig vom Nordwesthang anschließt.
Auf dem Gipfel zwei Kreuze, Gipfelglocke, Stempel im Rifugio Grauzaria.
Sernio ist der höchste Berg in diesem Teil und daher hervorragender Aussichtspunkt. Nach Osten ragt Creta Grauzaria (2065 m) heraus, dahinter Čuk (Zuc dal Bor) (2195 m) und westlicher Teil der Julischen Alpen mit Montaž (2753 m) vornweg. Etwas südlicher Kanin-Gebirge. In der Ferne westwärts höchster Berg der Karnischen Alpen, Monte Coglians / Hohe Warte, dahinter Dolomiten am Horizont. Nach Süden niedrigere Berge, u.a. Amariana (1905 m). Norden endloser Bergzug mit Hohe Tauern im Hintergrund.
Zeiten: Rifugio Grauzaria (1h 20 min); Foran de la Gjialine (2h 05 min); Forca Nuviernulis (2h 50 min); Sernio (4h 30min).
Beschreibung und Fotos aus Juni 2019.

Entlang der Route: Malga Flop (980m), Rifugio Grauzaria (1250m), Foran de la Gjialine (1551m), Forca Nuviernulis (1732m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Dolina Avpe / Val Aupa - Sernio (Normalweg)
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