Zadnja Trenta (Flori) - Šmihelovec (über Prehodec)
Ausgangspunkt: Zadnja Trenta (Flori) (962 m)
| Breite/Länge: | 46,4043°N 13,7098°E |
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Wegname: über Prehodec
Gehzeit: 6 h 50 min
Schwierigkeit: schwierig unwegsames Gelände, sehr schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1156 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1565 m
Karte: TNP 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 798
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Von Kranjska Gora fahren wir über den Vršič-Pass Richtung Bovec oder umgekehrt, jedoch nur bis zur 49. Serpentine der Vršič-Straße (in der Nähe des Dorfes Trenta). Hier biegen wir auf die Nebenstraße in Richtung Quelle der Soča ab. Die Straße führt nach kurzer Steigung schnell zum Parkplatz vor der Koča pri izviru Soče, wir fahren jedoch links über die Brücke weiter und folgen der Straße bis zum Parkplatz am Straßenende (am Parkplatz bemerken wir die Bergwanderungsmarkierungen für Bavški Grintavec, die Wasserfälle des Suhega potoka und Jalovec).
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz gehen wir rechts auf den Wanderpfad in Richtung Jalovec und Schutzhütte unter Špik (linker Pfad führt zum Bavški Grintavec). Der Pfad, von dem sich zu Beginn ein schöner Blick auf den erwähnten Bavški Grintavec öffnet, führt bald in dichten Wald, wo er steil anzusteigen beginnt. Der steile Pfad, der fast die ganze Zeit durch Wald verläuft, bringt uns nach etwa einerinhalb Stunden Gehzeit zu einer Wegkreuzung, wo wir dem linken Pfad in Richtung Schutzhütte unter Špik folgen (rechts Vršič, Jalovec, Mali kot und Jalovška škrbina, beide Wege sind markiert). Der Pfad vor uns wird für kurze Zeit etwas ebener, dann steigt er erneut steil an, diesmal durch stellenweise immer lichteren Wald. Höher wird der Wald noch lichter und vom Pfad öffnen sich schöne Ausblicke auf die umliegenden Gipfel. Kurz darauf erreichen wir eine weniger auffällige Wegkreuzung, wo links ein markierter, aber wenig begangener Pfad zum Bavški Grintavec abzweigt (Pfad über Konj).
Wir biegen links auf den genannten Pfad ab (geradeaus Schutzhütte unter Špik) und queren die Hänge Richtung Südwesten. Der Pfad verläuft hier meist über Schutt und vereinzelten Lärchen. Für kurze Zeit biegt der Pfad leicht rechts ab, wo wir einen kürzeren steilen Hang queren. Der schlecht begangene Pfad quert dann erneut die Hänge, vor uns erheben sich deutlich der Grat der Gipfel von Vršac bis Veliki Pelc. Der Pfad senkt sich leicht und führt uns zur breiten Mulde links von Vršac. Wenn wir in die genannte Mulde kommen, steigen wir erneut steiler an. Zuerst verläuft der Pfad rechtsseitig, dann folgt der Aufstieg linksseitig der mit Gras bewachsenen Mulde. Höher, wenn wir den steilen felsigen Hängen nahekommen, biegt der Pfad entschieden links ab. Es folgt der Aufstieg durch eine leicht zugewachsene Mulde, dann biegt der Pfad links ab und steigt auf steilem und exponiertem Gelände an. Der Pfad ist hier sehr schlecht begangen und mit Gras und anderem Bewuchs überzogen, sodass er besonders bei Nässe sehr rutschgefährlich ist. Der Pfad ist auch nicht gesichert, daher ist erhöhte Vorsicht geboten.
Solcher Pfad bringt uns dann zu weniger steilen grasbewachsenen Hängen östlich von Vršac. Hier ist der Pfad sehr schlecht sichtbar und beginnt bald spürbar abzustiegen. Weiter meist absteigend queren wir die grasige Lichtung Srednjica Richtung Süden. Der markierte, aber schlecht sichtbare Pfad fällt hier etwa 200 Höhenmeter ab. Von den grasigen Hängen führt uns der Pfad in einen Gürtel aus lichten Lärchenwald. Wenn wir der tiefen Abgrundmulde näherkommen, biegt der Pfad rechts ab und steigt steiler an. Der Pfad biegt bald links ab und quert das exponierte Hanggelände über einen schmalen Übergang über der Mulde namens Prehodec. Da der Pfad nicht gesichert ist, ist mehr Vorsicht erforderlich. Der Pfad führt uns dann zur nächsten grasigen Lichtung namens Za Razorcem.
Der schlecht sichtbare Pfad quert weiter grasige Hänge und senkt sich später leicht in eine Mulde, wo wir entlang des Pfades einen großen Block und eine Pfütze bemerken. Wir folgen der Mulde, wo der Pfad sehr schlecht sichtbar und stellenweise leicht zugewachsen ist. Unter den Hängen von Skutnik verlassen wir die genannte Mulde und steigen links auf einen undeutlichen grasigen Grat auf. Wir folgen dem genannten Grat, und der Pfad verlässt bald die grasigen Hänge. Hier verläuft der Pfad zuerst über Schutt, dann quert er einen etwas steileren Hang über einer breiten Mulde. Hier helfen uns auch Sicherungen. Der Pfad quert weiterhin stellenweise ziemlich steile Hänge auf der Südseite des Gipfels Zagorelca. Der Pfad bringt uns dann zu Schuttfeldern unter dem Kanjski preval und steigt erneut etwas steiler an. Vom Schutt biegt der Pfad rechts ab und führt nach kurzem Anstieg auf grasiges Gelände zwischen Zagorelcem und Šmihelovcem.
Hier verlassen wir den markierten Pfad und gehen rechts in die Mulde zwischen den genannten Gipfeln. Hier können wir am Muldenboden gehen, wo stellenweise auch ein Pfad sichtbar ist. Wenn wir dem Sattel Čez Lužo näherkommen, bemerken wir links vom Gipfel Šmihelovcem eine deutliche Mulde, die zum Grat führt. Über Schutt gehen wir zur genannten Mulde, die uns zu einer kleinen Scharte am Grat bringt. Die Mulde ist relativ steil und hat viel Schutt, sodass sie rutschig sein kann. Empfehlenswert ist der Aufstieg am linken Rand der Mulde, wo wir uns auch am Fels festhalten können.
An der Scharte, wo sich der Blick nach Westen öffnet, gehen wir rechts weiter und queren zuerst den Hang links (westlich) vom Grat. Beim Queren ist Vorsicht geboten, da der Hang leicht exponiert und rutschgefährlich ist. Auf diesem Abschnitt helfen uns auch Steinmännchen. Nach einigen Dutzend Metern Querung gehen wir rechts bergan über einen ziemlich steilen Hang, der teilweise grasbewachsen ist. Über den Hang, der weiter rutschgefährlich bleibt, steigen wir zum Grat auf. Kurz vor dem Grat lässt die Steilheit etwas nach, wir gehen aber leicht links weiter, und es bleibt nur ein kurzer Anstieg zum aussichtsreichen Gipfel.
Beim Abstieg kehren wir zuerst zum markierten Pfad zurück und folgen dann kurz dem schlecht begangenen Pfad zum Sattel Kanja. Am Abzweig gehen wir links abwärts und absteigen über dem besser begangenen Pfad vorbei an Planina Zapotok zurück zum Ausgangspunkt in der Zadnja Trenta.
Ausgangspunkt - Planina Trenta 1:30, Planina Trenta - Abzweig zu Sedlo Planja 0:50, Abzweig zu Sedlo Planja - Konj 1:05, Konj - Abzweig vom markierten Pfad 2:50, Abzweig vom markierten Pfad - Šmihelovec 0:55.

Entlang der Route: Planina Trenta (1398m), Odcep proti Sedlu Planja (1681m), Konj (1805m), Prehodec (1700m), Za Razorcem (1724m), Razor (1770m), Odcep z markirane poti (1922m), Čez Lužo (1986m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Zadnja Trenta (Flori) - Šmihelovec (über Prehodec)
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| djimuzl1. 03. 2023 14:23:25 |
Fantastischer Weg, seine Länge ist direkt proportional zur wilden Schönheit dieser Gegenden...  Für den Rückweg empfehle ich den markierten Weg Kanja - Zapotok - Fiori, für seinen Anfang muss man zwar bis Kanja hochsteigen - man kann es aber etwas kürzen und den genannten Weg auf der anderen Seite der Rinne ungefähr an der Position des Bildes 117 finden (einfache Querung). Die Fortsetzung dieses Weges ist auf Bildern 119 und 122 sichtbar.
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| darinka41. 03. 2023 15:15:28 |
Nur ergänzen möchte ich, dass ab der Abzweigung der Weg Richtung Špička schön ausgetreten ist. Ich war letztes Jahr dort beim Abstieg. Den hier beschriebenen bin ich noch nicht gegangen. Obwohl mir diese zauberhafte pfadlose Welt recht vertraut ist.
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| ljubitelj gora1. 03. 2023 16:29:56 |
Wunderbarer Weg, den ich gegangen bin, nur in umgekehrter Richtung und noch dem Hirschebrüllen gelauscht.
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| bbugari11. 03. 2023 19:22:45 |
Ja, wegen der mangelnden Benutzung und stellenweise verblasster Markierungen ist der Weg adrenalinreich und wunderschön. Vorsicht wegen Schlangen geboten!
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| capraibex1. 03. 2023 21:41:50 |
Letzten Herbst sind wir auf Šmihelovec und Zagorelec gestiegen, zurück auf dem Jagdsteig Richtung Špička. Am Anfang ist der Weg markiert und nachvollziehbar, verliert sich aber nach einer Weile komplett bzw. ist zugewachsen. So hatten wir erhebliche Mühe, in den letzten Minuten des Tages durch steile Rinnen bis zur Planina Zapotok abzusteigen.
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| bbugari12. 03. 2023 14:40:42 |
Abstieg zur pl. Zapotok von hier ist nicht markiert!
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| dprapr2. 03. 2023 15:53:44 |
Es gibt aber mindestens drei leichtere Übergänge.
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| capraibex2. 03. 2023 18:25:27 |
Wie ich über unsere Erfahrung schrieb, hatten wir reichlich Glück und Ausdauer, den Übergang zur Planina Zapotok kurz vor Einbruch der Dunkelheit zu finden, das ist aber der Charme der trentarschen Pfadlosigkeiten.
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