Zadnja Trenta (Flori) - Zagorelec
Ausgangspunkt: Zadnja Trenta (Flori) (962 m)
| Breite/Länge: | 46,4043°N 13,7098°E |
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Gehzeit: 4 h 10 min
Schwierigkeit: leicht unwegsames Gelände, schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1128 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1230 m
Karte: TNP 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer):
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 3.960
 | 5 Personen gefällt dieser Beitrag |
Zugang zum Ausgangspunkt:
Von Kranjska Gora über den Bergpass Vršič fahren wir Richtung Bovec oder umgekehrt, jedoch nur bis zur 49. Haarnadelkehre der Vršič-Straße (in der Nähe des Dorfes Trenta). Hier biegen wir auf die Nebenstraße in Richtung Quelle der Soča ab. Die Straße führt nach einem kurzen Anstieg schnell zum Parkplatz vor der Hütte Koča pri izviru Soče, aber wir fahren links über die Brücke weiter und folgen der Straße bis zum Parkplatz am Straßenende (beim Parkplatz bemerken wir Wegweiser zum Bavški Grintavec, Wasserfälle des Suhega potoka und Jalovec).
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz setzen wir den Weg auf der mit einer Schranke gesperrten Straße in Richtung Bavški Grintavec fort. Wir gehen leicht links weiter auf der Straße, die entlang dem Bett des Suhega potoka verläuft, rechts führt der Weg zum Zavetišče pod Špičkom und Jalovec. Wir gehen noch eine Weile auf der genannten Straße, dann kreuzt der Pfad das genannte Bett. Beim Überqueren müssen wir etwas aufmerksamer sein, da der Pfad hier nicht sichtbar ist. Auf der anderen Seite können wir einen hölzernen Pfahl mit Schilder bemerken. Auf der anderen Seite führt ein sanfter Pfad zunächst an einigen privaten Hütten vorbei und verläuft dann eine Zeit lang durch den Wald links vom Bett. Weiter werden wir entlang des Pfades auch viele umgestürzte Bäume bemerken, die Folge von Schneelawinen sind. Etwas später bringt uns der Pfad zu einer markierten Wegkreuzung, wo links der Weg zu den Wasserfällen Zapotoški slapovi abzweigt, wir gehen aber rechts weiter in Richtung Bavški Grintavec.
Der Pfad bringt uns dann schnell zum Bett eines Wildbachs, wo sich der Pfad wieder etwas verliert. Wir gehen noch ein paar Meter entlang dem Bett, dann queren wir es leicht rechts und steuern auf das andere Bett des Wildbachs zu, das wir leicht rechts sehen. Wir beginnen den Aufstieg links entlang dieses Bettes und der Pfad wird wieder besser sichtbar. Nach einem kurzen Anstieg verlässt der Pfad das genannte Bett und biegt entschieden links ab.
Hier queren wir zunächst Hänge bewachsen mit Gebüsch und Zwergkiefern, dann bringt uns der Pfad in einen lichten Wald. Der Pfad steigt weiterhin gelegentlich etwas steiler an, auf einem kürzeren Abschnitt helfen uns auch einige Haken, mit deren Hilfe wir einen Aussichtspunkt erreichen, wo auch ein Kreuz steht. Weiter werden die Hänge, die wir queren, noch steiler und etwas Vorsicht ist geboten. Der Pfad quert hier einige kurze steile Rinnen, gelegentlich helfen uns auch Sicherungsanlagen.
Weiter verläuft der Pfad meist durch Wald, gelegentlich öffnen sich aber schöne Ausblicke auf die Gipfel über Zadnja Trenta.
Weiter steigen wir meist quer zu den steilen Hängen auf und etwas höher öffnet sich vom Pfad auch der Blick zu den Wasserfällen Zapotoški slapovi.
Der Pfad entfernt sich bald von den steilen Hängen über dem Tal und bringt uns durch den Wald zur Planina Zapotok. Auf der Alm, die schon lange nicht mehr genutzt wird, gehen wir weiter zur Hirtenhütte, links unter der Hütte bemerken wir auch einen Bach, der in der Nähe entspringt.
Von der Hütte steigen wir zunächst leicht zum Bett des Baches ab, wo wir rechts weitergehen. Der Pfad bringt uns dann wieder in den Wald und beginnt aufzusteigen, bald biegt er entschieden links ab. Hier hilft uns auf einem kurzen Abschnitt auch ein Stahlseil. Weiter steigen wir durch den Wald auf, der Pfad dreht sich wieder nach rechts.
Später bringt uns der Pfad zu einer kleinen Wegkreuzung, wo links ein unmarkierter Pfad abzweigt, der zu den Wänden des Srebrnjak führt (markiert mit Steinmann), wir gehen aber rechts weiter auf dem markierten Pfad. Weiter gelangen wir in einen etwas lichteren Lärchenwald und es öffnen sich immer schönere Ausblicke auf die umliegenden Gipfel. Wenn wir uns den Hängen des Zapotoški vrh nähern und die Lärchen ziemlich selten werden, bringt uns der Pfad zu einer weiteren Wegkreuzung.
Diesmal zweigt links ein unmarkierter Pfad zum Sattel Velika Vrata ab, wir gehen aber rechts weiter auf dem markierten Pfad. Hier führt uns der Pfad eine Zeit lang am Zwergkiefernholz entlang, dann über einen teilweise grasbewachsenen Hang und am Ende erreichen wir die Schutthalden unter dem Bavški Grintavec. Hier kommen wir auch zu einer markierten Wegkreuzung, wo links der Pfad zum Bavški Grintavec abzweigt, wir gehen aber rechts weiter zum Sattel Kanja. Weiter queren wir eine Zeit lang die Schutthalden, wenn wir uns dem Sattel nähern, teilt sich der Pfad zum Sattel in zwei Äste. Wir gehen den rechten weiter und wenn die grasbewachsenen Hänge rechts von uns nicht zu steil sind, verlassen wir diesen Pfad und gehen rechts ins Gelände ohne Pfad.
Wenn wir den markierten Pfad verlassen, queren wir einen grasbewachsenen Hang, der uns zu einem zwar markierten, aber sehr schlecht sichtbaren Pfad bringt, der zum Zavetišče pod Špičkom führt. Auch diesen Pfad verlassen wir schnell und gehen weiter durch das Tal zwischen den Gipfeln Šmihelovec links und Zagorelec rechts in Richtung Sattel Čez Lužo. Hier können wir am Talboden gehen oder höher rechts, wo gelegentlich ein Pfad sichtbar ist.
Wenn wir uns dem Sattel Čez Lužo nähern, gehen wir rechts und steigen zum Grat auf, wo wir links weitergehen. Weiter steigen wir die ganze Zeit auf dem Aussichtsgrat bis zum Gipfel des Zagorelec.

Entlang der Route: Planina Zapotok (1385m), Sedlo Kanja (2030m), Čez Lužo (1986m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Zadnja Trenta (Flori) - Zagorelec
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| dprapr15. 10. 2021 21:26:23 |
Bei solchen pfadlosen Beschreibungen wäre es sinnvoll, am Anfang kurz die markierte Route nach BG bis zur Abzweigung zum Sedlo Kanja zu erwähnen.
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| darinka415. 10. 2021 21:47:43 |
Wir waren Anfang September dieses Jahres dort. Dieser unmarkierte Pfad ist nicht schwer zu finden. Die Tour ist jedoch quantitativ ziemlich anspruchsvoll. Wir brauchten 5 Stunden bis zum Gipfel. Der Gipfel ist ein schöner Aussichtspunkt. Und bei Sonne und Windstille kann man nichts mehr wünschen. An einer Stelle vor Sedlo Kanja hört der Pfad auf. Und man muss ein wenig umgehen.
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| mirank16. 10. 2021 19:01:08 |
Für Liebhaber von Pfadlosigkeiten ist der Anstieg aus Bavšica noch schöner. Der Anstieg über V Jelenk hat uns etwa dieselbe Zeit gekostet. Abstieg über Sedlo Kanja-Pri farjih
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| darinka410. 09. 2024 21:59:23 |
Wunderbarer Tag heute. Nirgends jemand. Nur Himmel und fliegende Schwärme Hühner. Am Ende, als genug Zeit war, auch zu den Zapotoški-Wasserfällen. Es sind vier. Der Pfad ist gut sichtbar. Jetzt wo genug Wasser da ist, sind sie genau richtig zum Besuchen.
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