Zadnjica - Kanjavec (Westgipfel) (via Prehodavci)
Ausgangspunkt: Zadnjica (642 m)
| Breite/Länge: | 46,3824°N 13,7604°E |
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Wegname: via Prehodavci
Gehzeit: 6 h 15 min
Schwierigkeit: leicht markiert Weg, leicht unmarkiert Weg
Höhenunterschied: 1927 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1990 m
Karte: Triglav 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer):
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Von Kranjska Gora über den Vršič-Pass Richtung Bovec oder umgekehrt, aber nur bis zur 50. Serpentine der Vršič- bzw. Russischen Straße (in der Nähe des Dorfes Trenta). Hier biegen wir auf die Nebenstraße ab, entlang der wir nach ein paar hundert Metern auf dem Parkplatz an der Straße parken.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz weiter auf der Straße, die uns in ca. 15 Minuten an einigen Häusern (hauptsächlich Ferienhäusern) vorbei zum Ort bringt, wo sich die Straße in zwei Teile teilt (an der Kreuzung gab es früher einen Parkplatz, heute ist Parken verboten).
Weiter auf der unteren rechten Straße (die obere Straße führt zur Materialseilbahn zum Pogačnikov dom) Richtung Dolič, Luknja und Prehodavci. Zuerst der sanften Straße folgen, die über aussichtsreiche Wiesen, höher durch Wald führt, fast bis zum Ende, genauer bis zum markierten Abzweig, wo rechts ein markierter Wanderweg zu den Prehodavci abzweigt (ca. 1 Stunde bis hier).
Vom Abzweig im Gebiet Utro rechts weiter (geradeaus Luknja, Triglav und Dolič), zuerst teilweise zugewachsene Schuttkegel und einige Wildbäche queren. Nach wenigen Minuten Querung mit kurzen Auf- und Abstiegen erreichen wir den Beginn des Zadnjiški dol. Hier beginnt der Weg moderat am rechten Rand der Mulde anzusteigen. Höher biegt er noch etwas mehr rechts, führt kurz durch Wald, dann zurück ins steinigere Gelände. Der Weg führt zu einer Quelle mit kleiner Bank zum Ausruhen. Weiter steigt der Weg noch eine Weile moderat bis steil an und geht allmählich in Schutt unter dem Zadnjiški Ozebník über. Mit Blick auf nahen Wänden umliegender Gipfel steigen wir zur Sattel Čez Dol auf, wo der Weg ebener wird und sich teilt.
Am genannten Abzweig links zur Zasavska koča na Prehodavcih (geradeaus Trenta) und aufsteigen auf dem Weg, der über ziemlich steile und stellenweise exponierte Flanke führt. Diesem etwas schmaleren Weg bis zum nahen Abzweig folgen, wo wir auf die Mulattiera aus Trenta treffen.
(Falls der kurze exponierte Teil zu gefährlich scheint, können wir diesen Abzweig über etwas längeren Weg erreichen: am vorherigen Abzweig geradeaus nach Trenta und dann etwas weiter links zu Prehodavci).
Am Abzweig geradeaus weiter und auf der breiten Mulattiera aufsteigen, die steile und abgrundtiefe Flanken quert. Beim Aufstieg über die abgrundtiefe Flanke bemerken wir links eine kleine "Kapelle" (Statue Maria mit Jesus).
Weiter wird die Flanke weniger steil und aussichtsreicher. Höher führt die gut erhaltene Mulattiera über noch etwas weniger steile Flanke der Zeleni grivi, darüber wird sie wieder steiler. Es folgen einige kurze steile Passagen, dann ebnet sich Weg und Flanke. Etwas oberhalb einer undeutlichen Bruchlinie erreichen wir einen markierten Abzweig: links weiter (rechts Lepo bzw. Veliko špičje - Stanko-Kos-Weg, geradeaus Koča pri Triglavskih jezerih) zur nahen Zasavska koča na Prehodavcih. Der Weg führt über breitem, aussichtsreichem Grätchen, vorbei am Winterbiwak in Minuten zur Zasavska koča na Prehodavcih.
Von Zasavska koča zum nahen Winterbiwak zurück, dann südostwärts auf den Weg nach Hribarice, Kanjavec, Koča na Doliču und Triglav, absteigend zum Rjavo jezero in ca. 10 Minuten.
Beim Rjavo jezero (auch Rjava mlaka) teilt sich der Weg erneut; wir wählen Richtung Hribarice (rechter Weg abwärts durch Dolina Triglavskih jezer).
Der Weg führt über Schutt unter Poprovca, quer rechts aufsteigend, höher vereinigt sich mit dem Weg am Zeleno jezero bzw. von Koča pri Triglavskih jezerih.
Es folgt kurzer steiler Teil, dann quer rechts aufsteigen zum Abzweig, wo der Weg vom Vrata-Pass bzw. Zelnarice-Grat bzw. Za-Kopico-Tal einmündet.
Geradeaus zu Hribarice; wenige Minuten höher am Rand des Hribarice-Plateaus ebnet sich der Weg, Sattel Hribarice etwas weiter.
Wo der Weg ebnet, erreichen wir einen weniger auffälligen Abzweig: Weg nach Koča na Doliču und Triglav verlassen, leicht links zu Kanjavec.
Der Weg führt in eine kleine relativ steile Mulde zwischen den Kanjavec-Gipfeln. Der immer aussichtsreichere Weg ebnet sich höher und bringt uns zum Sattel zwischen westlichem und östlichem Gipfel Kanjavec.
Am Sattel markierten Weg zum Hauptostgipfel verlassen, links: kurzer Anstieg zum westlichen Gipfel Kanjavec.
Izhodišče - Na placu 0:15, Na placu - Utro 1:00, Utro - Čez Dol 1:45, Čez Dol - Plate 1:10, Plate - Zasavska koča 0:05, Zasavska koča - Rjavo jezero 0:10, Rjavo jezero - Hribarice 0:50, Hribarice - zahodni vrh Kanjavca 1:00.

Entlang der Route: Na placu (714m), Utro (984m), Izvir v Zadnjiškem dolu (1237m), Čez Dol (1632m), Plate (2056m), Zasavska koča na Prehodavcih (2071m), Rjavo jezero (2006m), Hribarice (2272m)
Die Tour kann zu folgenden Zielen verlängert werden: ,
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Diskussion zur Tour Zadnjica - Kanjavec (Westgipfel) (via Prehodavci)
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| SuzanaM5. 09. 2015 |
Der westliche Gipfel des Kanjavec ist viel weniger besucht als sein östlicher Nachbar, bietet aber unversehrte Ausblicke nach Westen. Es lohnt sich definitiv, hinaufzusteigen. Ansonsten würde ich den Aufstieg zum Kanjavec nicht als leicht bezeichnen. Mehr in der Beschreibung: http://www.hribi.net/trenutnerazmere.asp?slo=1&gorovjeid=1&id=787
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