Ausgangspunkt: Zadnjica (642 m)
| Breite/Länge: | 46,3824°N 13,7604°E |
| |
Gehzeit: 3 h 25 min
Schwierigkeit: leicht markiert Weg
Höhenunterschied: 1124 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1125 m
Karte: Triglav 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 21.503
 | 4 Personen gefällt dieser Beitrag |
Zugang zum Ausgangspunkt:
Von Kranjska Gora über den Vršič-Pass nach Bovec oder umgekehrt, aber nur bis zur 50. Serpentine der Vršič- bzw. Russischen Straße (in der Nähe des Dorfes Trenta). Hier biegen wir auf eine Nebenstraße ab, entlang derer wir nach ein paar hundert Metern auf einem gebührenpflichtigen Parkplatz am Straßenrand parken.
Beschreibung der Route:
Vom gebührenpflichtigen Parkplatz im Zadnjica-Tal setzen wir den markierten Weg fort, zunächst auf der Straße in Richtung Pogačnikov dom auf den Kriških podih, Razor, Stenar, Križ, Bovški Gamsovec, Luknja, Triglav, Koča na Doliču und Kanjavec. Der Weg führt zunächst an einigen Häusern bzw. Wochenendhäusern vorbei und bringt uns nach etwa 15 Minuten Gehzeit zu einer markierten Wegkreuzung, wo früher ein kostenloser Parkplatz war, heute ist Parken hier verboten.
Wir setzen den Weg auf der leicht rechts liegenden unteren Straße in Richtung Zasavska koča auf den Prehodavcih, Koča na Doliču, Luknja und anderen nahegelegenen Zielen fort (links Pogačnikov dom auf den Kriških podih und andere Ziele oberhalb der Kriških podih sowie die untere Station der Materialseilbahn zu den Kriških podih), wo die ebene Straße weiter durch Aussichtswiesen führt, höher durch den Wald. Kurz vor dem Ende der Waldstraße bei der Wegkreuzung Planja bzw. vor dem Talkesselende im Bereich namens Utro biegt rechts ein markierter Weg zu den Prehodavcih ab.
Wir gehen geradeaus weiter auf der Straße, die sich bald in einen Wanderweg bzw. alte Militär-Mulattier wandelt, auf dem wir uns meist moderat auf zunehmend steileren Hängen aufwärts bewegen. Noch im Wald biegt rechts ein Klettersteig über Komar ab, wir aber folgen der Mulattier, die in zahlreichen Serpentinen aufsteigt und wegen der steilen Hänge oberhalb stellenweise Steinschlaggefahr hat.
Der recht aussichtsreiche Weg bringt uns in etwa 1500 m Seehöhe zur nächsten Wegkreuzung, wo rechts der Weg zur Koča na Doliču abbiegt, wir aber geradeaus in Richtung Luknja, Pogačnikov dom auf den Kriških podih und Triglav über die Plemenice gehen.
Auch weiterhin steigen wir der Mulattier nach, die oberhalb der Koriti führt, und folgen dem Weg, der noch stellenweise Steinschlaggefahr birgt, bis zur markierten Wegkreuzung auf der Luknja, wo wir mit dem Weg aus dem Ausgangspunkt im Vrata-Tal zusammentreffen und von wo aus sich ein schöner Blick auch auf die andere Seite öffnet.
Ausgangspunkt - Zur Lichtung 0:15, Lichtung - Utro 1:00, Utro - Abzweig Komar 0:15, Abzweig Komar - Pod Skokom 1:10, Pod Skokom - Luknja 0:45.

Entlang der Route: Na placu (714m), Utro (984m), Odcep za Komar (1058m), Pod Skokom (1494m)
Fotos:
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
Diskussion zur Tour Zadnjica - Luknja
|
| amer20. 07. 2009 |
Weiß jemand, wie von Luknja zu Prehodavci - ist der Weg leicht oder anspruchsvoller?
|
|
|
|
| SPIDER30. 08. 2012 |
Jedes Jahr gehe ich mindestens einmal den genannten Weg bis Luknja und weiter. Ich sage mir immer, dass ich schreiben muss, der Weg ist sehr schlecht gepflegt. Besonders ab dem Abzweig nach Dolič weiter. Geröll drückt von oben, sodass man nächstes Jahr weiter auf Knien gehen muss. An größeren Stellen ist er eingesunken. Ich kritisiere ungern, nur Herbst ist die richtige Zeit, um es nach vielen Jahren leicht zu sanieren. Der Weg ist aber im Herzen des Triglav. Über Plemenice irgendwo in der Mitte ist ein Haken aus der Stahlseil ausgezogen, aber er gefährdet nicht die sichere Sicherung. Viel Erfolg aber ohne Groll.
|
|
|
|
| B230. 08. 2012 |
Meiner Meinung nach kümmert sich PD Gorje (nicht) um diesen Weg. Zumindest steht das auf den Wegweisern entlang des Weges... Der genannte Weg hat alle Voraussetzungen, um ein hervorragender Bergweg zu sein (exzellent gebauter und erhaltener Trassenverlauf der italienischen Mulattiera) und würde mit sehr geringem Aufwand (das Gestrüpp wegschneiden und an wenigen Stellen lawinengeschädigte Stellen ausbessern) auch in Zukunft so bleiben. Leider wiederholt sich die Geschichte und PDs, die für solche schönen Wege zuständig sind, wollen ihr "Patronat" nicht an andere PDs abgeben, die den Weg vielleicht verwalten und pflegen wollen, es aber selbst nicht können oder nicht fähig sind. Leider ist es so. Lieber soll alles zusammenbrechen, als dass hier ein anderes PD auftaucht...
|
|
|
|
| IgorZlodej30. 08. 2012 |
Ich kann sagen, dass ich diesen Weg ziemlich oft gehe, aber er ist bei weitem nicht in dem Zustand, wie oben beschrieben. Hier und da hat sich das Zwergkiefer ausgebreitet, aber vorerst ist es nicht kritisch. Ich werde mal eine Säge mitnehmen, wie ich es letztes Jahr auf dem Weg durch Komar getan habe .
|
|
|
|
| SPIDER30. 08. 2012 |
Jeder sieht es anders, das ist nichts dabei. Igor, schreib mir einfach auf ZS, wenn du gehst, ich gehe gerne mit und wie man sagt "Ich leihe dir eine Hand." Damit die Gorenci nicht sagen, wie alles auf unserer (Primorska)-Seite zugewachsen ist und bei ihnen alles OK  
|
|
|
|
| urbancek30. 08. 2012 |
Ihr solltet den Weg Presedljaj - Korošica in KSA sehen. Dieser war nie, zumindest nach meinem Wissen, annähernd so, wie das Zwergkiefer diesen Weg gemacht hat... Auch in diesem Jahr bin ich den genannten Weg von Doliča Richtung Luknja gegangen, und es war nichts so Kritisches... Es ist wahr, dass für einige Dinge immer schlechter gesorgt wird... Das sieht man auch an der "Kultur", die in einer beträchtlichen Anzahl von Gipfelbüchern in unseren Bergen herrscht, und anderswo... Lp!
|
|
|
Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie sich anmelden:
Falls Sie noch keinen Benutzernamen haben, müssen Sie sich zuerst
registrieren.