Zadnjica - Pihavec (via Luknja)
Ausgangspunkt: Zadnjica (642 m)
| Breite/Länge: | 46,3824°N 13,7604°E |
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Wegname: via Luknja
Gehzeit: 5 h 15 min
Schwierigkeit: schwierig unwegsames Gelände
Höhenunterschied: 1777 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1780 m
Karte: TNP 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
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Anzahl der Kommentare: 13
Zugang zum Ausgangspunkt:
Von Kranjska Gora über den Vršič-Pass nach Bovec oder umgekehrt, jedoch nur bis zur 50. Serpentine der Vršič- bzw. Russischen Straße (in der Nähe des Dorfes Trenta). Hier abbiegen auf die Nebenstraße, entlang derer nach einigen hundert Metern auf dem Parkplatz an der Straße geparkt wird.
Beschreibung der Route:
Vom gebührenpflichtigen Parkplatz im Zadnjica-Tal setzen wir den markierten Weg fort, zunächst auf der Straße in Richtung Pogačnikov dom auf Kriških podih, Razor, Stenar, Križ, Bovški Gamsovec, Luknja, Triglav, Koča na Doliču und Kanjavec. Der Weg führt zunächst an einigen Häusern bzw. Wochenendhütten vorbei und bringt uns nach ca. 15 Minuten Gehens zu einer markierten Wegkreuzung, wo früher ein kostenloser Parkplatz war, heute ist Parken hier verboten.
Wir gehen auf der leicht rechts liegenden unteren Straße in Richtung Zasavska koča auf Prehodavci, Koča na Doliču, Luknja und anderer naher Ziele weiter (links Pogačnikov dom auf Kriških podih und andere Ziele oberhalb Kriških podih sowie untere Station der Materialseilbahn zu Kriških podih), wo uns die noch bequeme Straße über Aussichtsrasenflächen führt, höher durch Wald. Kurz vor dem Ende der Waldstraße bei der Wegkreuzung Planja bzw. vor dem Talkesselkopf im Bereich Utro zweigt rechts ein markierter Weg zu Prehodavci ab.
Geradeaus auf der Straße weiter, die sich bald in einen Wanderweg bzw. alte Militärmulattiere wandelt, auf dem wir meist moderat auf allmählich steileren Hängen aufsteigen. Noch im Wald zweigt rechts ein Kletterweg über Komar ab, wir bleiben auf der Mulattiere, die in vielen Serpentinen aufsteigt und wegen steiler Hänge oberhalb stellenweise Steinschlaggefahr hat.
Der ziemlich aussichtsreiche Weg bringt uns in ca. 1500 m Seehöhe zur nächsten Wegkreuzung, wo rechts der Weg zur Koča na Doliču abzweigt, wir gehen geradeaus Richtung Luknja, Pogačnikov dom auf Kriških podih und Triglav über Plemenice.
Auch weiter auf der Mulattiere aufsteigend, die uns oberhalb Koriti führt, folgen wir dem Weg, der noch stellenweise Steinschlaggefahr hat, zur markierten Wegkreuzung auf Luknja, wo wir mit dem Weg aus dem Vrata-Tal zusammentreffen und sich ein schöner Blick auch zur anderen Seite öffnet.
Auf Luknja links nach Schildern Richtung Bovški Gamsovec (rechts über Plemenice zum Triglav, geradeaus abwärts Vrata) und Aufstieg über grasige Hänge unter den Wänden von Pihavec und Bovški Gamsovec, wo meist viele Steinböcke und Murmeltiere sind.
Der Weg geht dann leicht rechts und quert mit Stahlseil eine glatte Felsenfläche. Nach dem Seil biegt der Weg leicht links und verläuft wieder auf grasigen Hängen. Vor uns leicht links sehen wir einen kleinen Schuttkegel, der markierte Weg biegt kurz davor rechts (90°) zum Bovški Gamsovec (Nordost) ab. An dieser Biegung verlassen wir den markierten Weg und steuern den Schuttkegel an. Einige Meter hinter der Biegung steht links vom markierten Weg ein Steinmann mit eingeschlagenen Haken daneben. Sobald wir den Schuttkegel überquert haben, biegen wir rechts auf den Grashang ein, sodass wir fast parallel zum markierten Weg aufsteigen. Grasige Hänge gehen in Felsen über, wir steigen weiter in derselben Richtung. Bald bemerken wir links einen weiteren Schuttkegel, der leicht links aufwärts abbiegt. Am Ende dieses Schuttkegels biegen wir links ab und steigen zum schmalen Graben auf. Vor dem Einstieg steht links eine Gedenktafel für Tinet Mihelič. Von der Tafel weiter durch den steilen Graben, der Klettern erfordert. Wenn der Graben sehr eng wird, klettern wir links heraus auf den Grashang und steigen links auf, sodass wir im Aufstieg die Hänge westwärts queren. Dann queren wir einen schmalen Schuttkegel und steigen einen noch etwas steileren Grashang auf (noch westwärts querend). Wenn der Hang abflacht, biegen wir rechts ab und steigen nordwärts auf. Der Grashang geht bald in Felsen über und es folgt ein kurzer Aufstieg zur Scharte Čez Kamen (2331 m). In der Scharte links abbiegen und nach wenigen Metern zum markierten Weg von Kriških podih stoßen. Vom Scharte verläuft der Weg an der Südseite des Pihavec westwärts, dann leicht rechts und folgt einem kurzen leichten Aufstieg zum Gipfel.
Abstieg möglich auf dem gesicherten markierten Weg vorbei am Pogačnikov dom auf Kriških podih nach Zadnjica (gesicherter markierter Weg seit 2014 wegen aktiver Hangbewegungen gesperrt, dann Abstieg auf Aufstiegsweg).
Ausgangspunkt - Na placu 0:15, Na placu - Utro 1:00, Utro - Abzweig Komar 0:15, Abzweig Komar - Pod Skokom 1:10, Pod Skokom - Luknja 0:45, Luknja - Pihavec 2:00.

Entlang der Route: Na placu (714m), Čez Kamen (2331m), Utro (984m), Odcep za Komar (1058m), Pod Skokom (1494m), Luknja (1766m), Spominska plošča Tinetu Miheliču (2161m), Čez Kamen (2331m)
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Diskussion zur Tour Zadnjica - Pihavec (via Luknja)
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| darinka48. 01. 2018 |
Ich habe mir die Bilder angesehen und wo der Weg zu Pihavec vom Sedlo Luknja geht. Letztes Jahr bin ich dort vorbeigegangen zum Gamsovec, aber ich habe den Abzweig nicht gesehen. Habe auch nicht darauf geachtet sonst hätte ich geschaut. Ist letztes Jahr jemand von dieser Seite zu Pihavec gegangen? Von Pogačnik war ein Schild, dass es gesperrt ist.
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| turbo8. 01. 2018 |
Der Weg ist orientierungsmäßig nicht schwierig, gewöhnlich Steinmännchen an der Kurve. Diese Rinne bergauf stellt keine Probleme dar, man zieht sich hoch und tritt links auf steiles Gras aus, dann im Zickzack bis zum Anschluss an den markierten Weg. Solche kapitalen Gämsen wie dort, wenige Meter von dir, fast tritt man drauf, habe ich noch nicht gesehen) Da der Weg Richtung Kriški wegen Erdrutsch gesperrt ist, gibt es keinen anderen als denselben zurück. In dieser Rinne klemmt man etwas ein , dann breitbeinig und langsam hinunter  Am schönsten ist es über Planina Zajavor (zuwuchernd, aber der Maultierpfad im Wald ist noch gut begehbar) und von dort über steile Wiesen zur Luknja - mit etwas Glück findet man einen Bachlauf, der über Felsen am Fuß des Mali Pihavec kriecht. (Justi weidete auf Zajavor , mit Vinko haben wir den Bachlauf gefunden, als wir vor Jahren dort waren, und auch Reste der Alm)
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| darinka48. 01. 2018 |
Ich habe schon einige Wanderer gesehen, die diesen Pfad genommen haben. Dann sind sie über die Mulattiera zurück nach Zadnjica. Weiter wollten sie nicht. Zumindest haben sie das gesagt. Ich würde ungefähr wissen, wo es hingeht. Wenn es keinen Nebel und Regen wie letztes Jahr gibt, gibt es keine Probleme. Danke für die Beschreibung.
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| turbo8. 01. 2018 |
Beim ersten Mal, wenn du in Zadnjica bist, werden dir Justi und Vinko noch einiges über diesen Weg erzählen Es ist wirklich eine wunderbare Tour 
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| B29. 01. 2018 |
Wo ist die Abzweigung in Zadnjica Richtung Planina Zajavor?
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| djimuzl10. 01. 2018 |
Nach der Karte etwa 200 Meter vor der Abzweigung des beschriebenen Weges und des Weges nach Prehodavci.
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| turbo10. 01. 2018 |
Ja, kurz vor der Abzweigung nach Prehodavci, an einer unauffälligen Rechtskurve der Straße, ist links im Wald der versteckte Anfang des Maultierpfads, der gut erkennbar ist (manchmal Steinmann am Straßenrand). Bis zum Ort, wo die Alm war, ist der Weg gut begehbar, auf der Alm ist alles zugewachsen. Von dort bis zur Verbindung mit dem markierten Weg geht es ständig rechts bergauf über stellenweise frech steile Wiesen. Am besten gerade hoch bis zur Verbindung mit dem "Weg" Luknja - Kriški podi, den man in den Wiesen mehr erahnt als sieht, und dann darauf rechts nach Luknja oder links zu Kriški oder etwas darunter.
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| darinka431. 07. 2018 |
Wir waren am Samstag 30.7. Darko, Nada und ich. Alle drei zum ersten Mal. Ich habe mir den Weg aufs Handy geladen. Aber das Weglose ist wirklich wegslos. Außer dem Steinmann etwas weiter von der Luknja-Wanne gibt es wirklich nichts. Das letzte Schuttfeld vor der Platte ist sehr unangenehm zu begehen. Wir haben nicht aufgegeben und die Platte gefunden und in den Kamin geklettert. Ganz anspruchsvoll. Oben wunderschön. Niemand. Abstieg auf die andere Seite zu Kriške pode. Nur Schutt und Steine. Ganz gefährlich. Wir haben gewartet, bis der Erste ging, dann der Zweite, weil die Steine genau zum Absturz bereitstanden. Das Schneefeld unten stellt kein Problem dar. Sehr sehr anspruchsvolle Tour.
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| ločanka1. 08. 2018 |
darinka, wir sind kurz vor dem Kamin links abgebogen, zumindest erinnere ich mich so. Das ist schon viele Jahre her. Es hieß, dass es so leichter ist
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| darinka41. 08. 2018 |
Wir haben uns an der Beschreibung orientiert. Aber als Erstgänger weiß man nicht wohin. Wir sind noch vor der Platte links ins Gras abgebogen. Dort war es steil und Brombeeren. So viele habe ich noch nie in dem Gras gesehen. Dann sind wir von dort rechts zum Schuttfeld unter der Platte übergequert. Wir wollten nicht nochmal links über der Platte, sondern direkt durch die Rinne. Dann haben wir den Weg zum Gipfel gefunden.
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| Jernej96826. 04. 2021 23:23:24 |
Gut dokumentierter Weg Hoffe, er kommt bald dran. Gestern habe ich Pihavec aus nächster Nähe bewundert (Zadnjiški Dol).
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| darinka427. 04. 2021 07:21:16 |
Es lohnt sich, sie zu gehen. Wir haben damals keinen einzigen Steinbock gesehen. Bleibt aber im Gedächtnis als wegfreie Tour, soweit ich mich erinnere, hab ich den Beschreibungstext im hohen Gras vom Handy gelesen, weil wir vor der Mihelič-Tafel zu weit links abgedriftet sind und dann problemlos hinkamen. Weiter war's wirklich nicht mehr schwer.
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| turbo27. 04. 2021 07:38:12 |
Steinböcke ruhen gern auf Felsbändern im Grätle des Vrha nad Kamnom. Einmal erinnere ich mich an einen, der so positioniert war, dass mir angst wurde...
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