Zadnjica - Triglav-Kaserne Viktor Emanuel III (via Plemenice)
Ausgangspunkt: Zadnjica (642 m)
| Breite/Länge: | 46,3824°N 13,7604°E |
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Wegname: via Plemenice
Gehzeit: 6 h 20 min
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg, leicht unmarkiert Weg
Höhenunterschied: 1878 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1885 m
Karte: Triglav 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 15.753
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Von Kranjska Gora über den Vršič-Pass nach Bovec oder umgekehrt, jedoch nur bis zur 50. Serpentine der Vršič- bzw. Russischen Straße (in der Nähe des Dorfes Trenta). Hier abbiegen auf die Nebenstraße, entlang der nach einigen hundert Metern auf dem Parkplatz an der Straße geparkt wird.
Beschreibung der Route:
Vom kostenpflichtigen Parkplatz im Zadnjica-Tal setzen wir den markierten Weg fort, zunächst auf der Straße in Richtung Pogačnikov dom na Kriških podih, Razor, Stenar, Križ, Bovški Gamsovec, Luknja, Triglav, Koča na Doliču und Kanjavec. Der Weg führt zunächst an einigen Häusern bzw. Wochenendhäusern vorbei und bringt uns nach etwa 15 Minuten Gehzeit zu einer markierten Abzweigung, wo früher ein kostenloser Parkplatz war, heute ist Parken hier verboten.
Wir gehen weiter auf der leicht rechts liegenden unteren Straße in Richtung Zasavska koča na Prehodavcih, Koča na Doliču, Luknja und anderer naher Ziele fort (links Pogačnikov dom na Kriških podih und andere Ziele oberhalb der Kriških podih sowie die untere Station der Materialseilbahn zu den Kriških podih), wo uns die ebene Straße weiter über aussichtsreiche Wiesen, höher durch den Wald führt. Kurz vor dem Ende der Waldstraße bei der Abzweigung Planja bzw. vor dem Talkesselende im Bereich Utro zweigt rechts ein markierter Weg zu den Prehodavci ab.
Wir gehen geradeaus weiter auf der Straße, die sich bald in einen Wanderweg bzw. alte Militärmulattiere wandelt, auf dem wir meist moderat an steiler werdenden Hängen aufsteigen. Noch im Wald zweigt rechts der Klettersteig über Komar ab, wir bleiben auf der Mulattiere, die in vielen Serpentinen weiter aufsteigt und stellenweise wegen der steilen Hänge oberhalb durch Steinschlag gefährdet ist.
Der ziemlich aussichtsreiche Weg bringt uns in etwa 1500 m Seehöhe zur nächsten Abzweigung, wo rechts der Weg zur Koča na Doliču abzweigt, wir gehen geradeaus weiter in Richtung Luknja, Pogačnikov dom na Kriških podih und Triglav über Plemenice.
Auch weiterhin steigen wir auf der Mulattiere auf, die oberhalb der Koriti verläuft, und folgen dem Weg, der noch stellenweise steinschlaggefährdet ist, bis zur markierten Abzweigung bei Luknja, wo wir mit dem Weg aus dem Ausgangspunkt im Vrata-Tal zusammentreffen und von wo aus sich ein schöner Blick auch zur anderen Seite öffnet.
Von Luknja gehen wir rechts Richtung Triglav (links Bovški Gamsovec und Pogačnikov dom, geradeaus abwärts Aljažev dom in Vrata).
Der Weg wird im Weiteren sehr anspruchsvoll und beginnt gleich mit einem fast senkrechten Aufstieg an Drahtseil gesichert. Nach dem Erklimmen der Anfangsstufe wird der Weg etwas flacher, was aber nicht das Ende der Schwierigkeiten bedeutet. Von hier gibt es fast keine Sicherungen mehr und gelegentlich gehen wir auf einem Pfad über tiefer Schlucht. Bei Nässe hohes Rutschrisiko! Die Schwierigkeiten lassen dann langsam nach und der Weg biegt leicht links ab und bringt uns zum Grat, von dem sich der Blick nach Osten öffnet. Wir setzen den aussichtsreichen Grat fort und der Weg wird bald wieder etwas anspruchsvoller. Mit Hilfe von Drahtseil und vielen Haken steigen wir mehrmals steil auf, gefolgt von einem kurzen steilen Abstieg. Hier öffnet sich links der Blick zur berühmten Sphinx (dem steilsten Triglavturm).
Im Weiteren wird der Weg weniger steil und führt über Schuttgelände. Der Pfad ist hier etwas schlechter erkennbar, verläuft aber links von Glava v Zaplanji und Triglavska vojašnica Viktorja Emanuela III. (früher fälschlich Morbegna genannt), die wir vor uns sehen. Auf diesem Abschnitt kann auch im Sommer noch eine Schneefläche sein, die aber nicht steil ist, sodass ein Eispickel meist nicht nötig ist.
Der Weg führt dann zur Abzweigung auf dem Westlichen Triglavplateau.
Hier gehen wir rechts weiter (links Triglav, leicht rechts Dolič) auf unmarkiertem Weg, der uns nach weiteren 10 Minuten Gehzeit zur vojašnica Viktorja Emanuela III. (manchmal fälschlich Morbegna genannt) bringt.
Ausgangspunkt - Na placu 0:15, Na placu - Utro 1:00, Utro - Abzweig Komar 0:15, Abzweig Komar - Pod Skokom 1:10, Pod Skokom - Luknja 0:45, Luknja - Plemenice 2:00, Plemenice - Abzweigung Zaplanja 0:45, Abzweigung Zaplanja - vojašnica Viktorja Emanuela III. 0:10.

Entlang der Route: Na placu (714m), Utro (984m), Odcep za Komar (1058m), Pod Skokom (1494m), Luknja (1766m), Plemenice (2372m), Zaplanja (2428m)
Die Tour kann zu folgenden Zielen verlängert werden:
Fotos:
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Diskussion zur Tour Zadnjica - Triglav-Kaserne Viktor Emanuel III (via Plemenice)
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| Pobesneli delfin19. 03. 2008 |
Ich meine, der völlig korrekte Name ist 'Morbegno', nicht Morbegna. Wie auch immer, sie ist nach einem Ort in Süditalien benannt.
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| triglavski21. 03. 2008 |
Die obige Beschreibung ist gelinde gesagt schlecht, voller Fehler und daher nutzlos. Die Mulatjere stammen natürlich nicht aus der Zeit des 1. Weltkriegs, da dort schlicht keine Frontlinie war, sondern aus der Zwischenkriegszeit während der italienischen Besetzung der Primorska, die Zeitangaben sind seltsam, unrealistisch, zu gedehnt. Die Beschreibung des Weges selbst ist mangelhaft und stark verallgemeinert, repräsentiert nicht die reale Schwierigkeit des genannten gesicherten Weges, sogar irreführend. Die Sfinge sieht niemand, wenn er nicht weiß, wo er über den Rand schauen muss. Pobeseneli delfin hat nur mit dem Namen recht, der echte Name des Ortes ist "Morbegno" (wir nennen sie Morbegna - Kaserne Morbegna, also feminin), selbstverständlich liegt dieser Ort nicht im Süden Italiens, sondern im Nordwesten in der Lombardei, Provinz Sondrio im Bormio-Tal am Fluss Adda. Schöne Gegenden, obwohl es schon viele Jahre her ist, dass ich dort war.
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| McNena16. 02. 2012 |
Ich war im Sommer 2011 in diesem Gebiet, aber wenn ich sagen darf, ist dieses Gebäude zerstört. Natürlich, wenn ich das echte gesehen habe, lag es fast am Weg vom Triglav über Škrbina Richtung Dolič. Bitte, kann jemand meine Beobachtungen bestätigen, da ich das Gefühl habe, es vielleicht verpasst zu haben, weil es auf den Bildern eine so mächtige Bauweise ist. Danke für die Antwort. Grüße
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| slainter16. 02. 2012 |
Ich war Ende September auf dem Weg über Plamenice zum Triglav und nebenbei auch bei Morbegni. Füge Bilder bei, so sah es aus, ganz zerstört. Grüße
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| IgorZlodej17. 02. 2012 |
hier können Bilder nicht hochgeladen werden
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| lingo17. 02. 2012 |
Der aktuelle Zustand ist noch viel schlechter und vermittelt überhaupt nicht mehr den Eindruck eines großen Gebäudes. Auch die Beschriftung unter dem oberen Bild ist falsch, denn 1918 hatten die Italiener Morbegne noch nicht einmal auf dem Papier, das war kein Objekt aus der Zeit des Ersten Weltkriegs
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