Planina Zajzera - Monte Gosadon
Ausgangspunkt: Planina Zajzera (1004 m)
| Breite/Länge: | 46,4565°N 13,46924°E |
| |
Gehzeit: 4 h 10 min
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 964 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1040 m
Karte: Julijske Alpe - zahodni del 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset, Lampe
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen, Lampe
Aufrufe: 366
 | 2 Personen gefällt dieser Beitrag |
Zugang zum Ausgangspunkt:
Von Kranjska Gora über den Grenzübergang Rateče fahren wir nach Tarvisio/Trbiž. Weiter fahren wir auf der alten Straße Richtung Videm/Udine. Schon nach wenigen Kilometern von Tarvisio/Trbiž zweigt links die Straße nach Ovčja vas/Valbruna ab. Hier biegen wir links ab und folgen der Straße bis zur Zaiarena-Alm, wo wir auf einem großen Parkplatz parken.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz, von dem aus ein sehr schöner Blick auf die Nordwand des Montaž besteht, begeben wir uns auf den Weg 611 rechts neben der Kapelle. Wir folgen den Markierungen zum Rifugio Grego und schon zu Beginn steigen wir relativ steil durch den Wald an, später kreuzen wir mehrmals die Schotterstraße, die ebenfalls zum Rifugio Grego führt. Der Weg biegt dann leicht nach rechts ab und bringt uns auf einen bewaldeten Grat, von dem sich einige Ausblicke nach Norden öffnen. Für besseren Ausblick muss man auf eine der Panoramastellen am Gratrand treten, wobei Vorsicht geboten ist, da der Grat nach Norden abfällt.
Weiter steigen wir durch den Wald an und gelegentlich eröffnen sich schöne Ausblicke nach Montaž und Viš. Solchem Weg folgen wir bis zur Hütte Rifugio Grego, wo ein herrlicher Blick vor allem nach Montaž besteht.
Von der Hütte steigen wir etwas auf der Schotterstraße zum Sattel Rudni vrh (Sella di Somdogna) ab, auf den auch eine Asphaltstraße aus dem Dunjska-Tal führt. Wir setzen den Weg auf der Asphaltstraße fort, auf der wir einige Kehren absteigen, dann verlassen wir die Straße und gehen rechts auf einen schmalen markierten Pfad.
Der Weg steigt dann meist steil durch Latschen an und quert einige Wildbäche. Solchem Weg folgen wir bis zu einer markierten Wegkreuzung, wo rechts der Weg zum Pipar (2069 m) abzweigt.
Wir gehen links weiter auf Weg 468 zum Bivacco Bernardinis. Vom Abzweig steigt der Weg leicht ab, dann folgt das Querung steilerer Hänge. Hier wird der Weg anspruchsvoller und es gibt einige Sicherungselemente zur Hilfe. Wegen des rutschigen Sandes auf dem Weg ist an manchen Stellen erhebliche Vorsicht geboten. Der Weg wird dann weniger anspruchsvoll und von links stößt Weg 605 dazu, der ebenfalls aus dem Dunjska-Tal kommt, aber von etwas niedrigerem Ausgangspunkt. Der Weg biegt etwas nach rechts und beginnt zum Scharte Forcella Cianalot (1830 m) anzusteigen.
An der Scharte, wo eine markierte Wegkreuzung ist, gehen wir links zum Bivacco Bernardinis. Vom Abzweig steigt der Weg den mit Latschen bewachsenen Hang hinauf. Höher wird das Latschen lichter und der Weg führt uns auf grasigeres Gelände. Es bleibt nur noch ein kurzer Anstieg zum Bivacco Bernardinis.
Ab dem Bivacco wird der Weg sehr interessant, zuerst steigen wir über grasige Hänge an, neben denen zahlreiche Ruinen aus dem Ersten Weltkrieg liegen, dann folgt ein Tunnel durch den Ostgipfel der Dve špici (Cima Vildiver). Beim Durchqueren des Tunnels braucht man eine Lampe, da der gewundene Tunnel 70 Meter lang ist. Aus dem Tunnel gelangen wir auf die Nordhänge des Berges, von wo wir auf ziemlich steilem, bröckeligem Hang zwischen den beiden Gipfeln auf die Südseite absteigen. Hier führt der Weg zuerst durch ein natürliches Fenster, dann über eine 150 Meter lange künstlich ausgehauene Police in der senkrechten Südwand des Westgipfels (Cima Alta).
Der Weg auf der exponierten Police ist mit Stahlseil gesichert und bringt uns zu den Westhängen des Berges, wo wir eine Kreuzung erreichen.
Rechts führt der Weg zum Gipfel Cima Alta (Dve špici), wir gehen links weiter und steigen leicht ab. Nach etwa fünf Minuten Abstieg bringt uns der Weg zu einer Kreuzung, wo links ein Steig zum Gipfel Monte Gosadon abzweigt. Wir nehmen diesen Steig, der weiter mit roten Punkten markiert ist. Vom Abzweig biegt der Weg zuerst nach rechts und verläuft dann eine Weile durch Latschen. Wenn wir eine kleine Scharte erreichen, von der sich einige Ausblicke nach Viš und Montaž öffnen, gehen wir rechts steil hoch. Der Anstieg ist hier sehr steil, daher ist Vorsicht geboten. Die Steilheit lässt dann etwas nach und der Weg führt wieder am Latschen entlang. Höher biegt der Weg nach links und das Latschen am Weg wird lichter. Hier bringt uns der Weg zu wieder steileren Hängen, wo erneut mehr Vorsicht nötig ist. Nach Querung des steilen Hangs stößt von links der Weg aus dem Dunja-Tal dazu.
An der Kreuzung gehen wir rechts weiter und es folgt nur noch ein kurzer Anstieg über einen aussichtsreichen Hang an einigen Militärruinen vorbei bis zum Gipfel.

Entlang der Route: Rifugio Grego (1389m), Rudni vrh (1398m), Forcella Cianalot (1830m), Bivak Bernardinis (1907m)
Fotos:
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
91
92
93
94
95
96
97
98
99
100
101
102
103
104
105
106
107
108
109
110
111
112
113
114
115
116
117
118
119
120
121
122
123
124
125
126
127
128
129
130
Diskussion zur Tour Planina Zajzera - Monte Gosadon
Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie sich anmelden:
Falls Sie noch keinen Benutzernamen haben, müssen Sie sich zuerst
registrieren.