Zajzera - Wischberg (Gola Nordest)
Ausgangspunkt: Zajzera (897 m)
Wegname: Gola Nordest
Gehzeit: 6 h
Schwierigkeit: extrem schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1769 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1769 m
Karte: Julijske Alpe - zahodni del 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 43.126
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Anzahl der Kommentare: 49
Zugang zum Ausgangspunkt:
Über den Grenzübergang Predel oder Rateče fahren wir nach Trbiž/Tarvisio. Weiter auf der alten Straße nach Videm/Udine. Schon nach wenigen Kilometern von Trbiž/Tarvisio zweigt links die Straße nach Ovčja vas/Valbruna ab. In Ovčja vas/Valbruna biegen wir links ab und folgen der Straße weiter durch das Zajzera-Tal bergauf. Nach wenigen Kilometern erreichen wir eine Kreuzung bei der Brücke über die Straße (bei der zweiten Brücke). Hier biegen wir links in Richtung der Markierungen Svete Višarje/Monte Lussari ab und dann bereits nach wenigen Metern rechts auf den großen Parkplatz, wo wir parken.
Beschreibung der Route:
Am Ende des Parkplatzes gehen wir auf einen Fahrweg, der nach wenigen Zehnmetern auf die Straße trifft. Wir fahren links über eine Brücke und folgen der Straße bis zu einer Kreuzung, wo wir rechts abbiegen und den Markierungen »616 Rifugio Pellarini« folgen. Für einige Zeit gehen wir dann am Fluss entlang und schließen uns bald der Bergstraße an. Wir setzen links auf die Bergstraße fort, auf der wir dann lange aufsteigen. Die ganze Zeit auf der Straße folgen wir den Markierungen für Weg 616 und die Hütte Rifugio Pellarini.
Etwa auf halber Höhe des Anstiegs auf der Straße zweigt rechts ein sehr anspruchsvoller Weg zum Mali Nabojs (Piccolo Nabois) ab. Wir fahren auf der Straße bis zum Ende weiter, wo die untere Station der Materialseilbahn ist. Wir setzen leicht rechts auf einen Fahrweg fort, der schnell in einen Pfad übergeht. Der Pfad biegt dann links ab und beginnt, auf einem etwas steileren Hang unter der Seilbahn aufzusteigen. Wir steigen hauptsächlich durch den Wald ostwärts auf, gelegentlich eröffnet sich auch ein schöner Blick auf die umliegenden Gipfel. Solch ein Pfad bringt uns zu einem markierten Abzweig, wo wir rechts weitergehen und den Markierungen Rif. Pellarini (20 min) folgen, links führt Weg 617 zu den Svete Višarje (4 Stunden).
Der Pfad führt uns bald aus dem Wald auf die Schutthalden, von wo ein sehr schöner Blick zum Viš aufgeht. Hier biegt der Pfad rechts ab und folgt dem letzten Anstieg zur Hütte Pellarini. Von der Hütte setzen wir auf Weg 616 fort, der uns bereits nach wenigen Zehnmetern zu einem Abzweig bringt. Wir gehen rechts weiter und folgen den Markierungen Sella Nabois (Škrbina Nabojsa), links führt der Weg zur Žabniška škrbina (Sella Carnizza). Der Pfad führt uns dann durch das breite Bachbett auf die rechte Seite des Tales, wo wir bald zu einem neuen Abzweig kommen. Wir gehen geradeaus weiter und folgen den Markierungen Grande Nabois via normale, rechts führt der Gratkammweg zum Veliki Nabojs.
Weiter steigen wir auf der rechten Seite des Tales an, vorbei an immer spärlicherem Zwergstrauch und Lärchen. Der Pfad bringt uns dann zu einem weiteren Abzweig, wo die Aufschrift auf dem Felsen »NE Gola« uns links weist, rechts führt der Pfad weiter zur Škrbina Nabojsa.
Rote Punkte führen uns dann über die Schutthalde zur nordöstlichen Rinne des Viš, die schon von weitem sichtbar ist. Im unteren Teil ist die Rinne in zwei Teile geteilt. Wir gehen nach rechts und steigen auf der Schutthalde neben dem Schneefeld bergan. Schnee hält sich hier meist das ganze Jahr, daher ist winterliche Ausrüstung erforderlich. Auf dem weiteren Pfad ist Helm und Selbstsicherung zwingend. Wir queren das Schneefeld zur gut sichtbaren Police in der Wand des Mali Viš (so heißt der Felsenrücken, der die Rinne teilt). Der Pfad auf der etwas exponierten Police bringt uns zur Ostseite des Mali Viš, biegt rechts ab und führt uns zum Einstieg in den Kletterabschnitt. Hier steigen wir mit Hilfe von Stahlseilen in einer sehr steilen Rinne auf. Im oberen Teil klettern wir aus der Rinne links heraus und steigen noch eine Weile steil entlang des Seils auf. Das Klettern hier ist sehr anspruchsvoll, beachten wir auch, dass die Abstände zwischen den Haken, an denen das Seil befestigt ist, sehr groß sind, was bedeutet, dass ein Sturz trotz Selbstsicherung gefährlich ist. Weiter biegt ein etwas weniger anspruchsvoller Pfad rechts ab und bringt uns über den Grat zum Einstieg in die Rinne. Durch die Rinne steigen wir über zahlreiche Felsen und Blöcke auf. An einigen schwierigeren Stellen hilft auch ein Stahlseil. Am schwierigsten ist der Aufstieg durch den hohen Kamin, der im oberen Teil auch leicht überhängend ist. Der Aufstieg durch den Kamin ist gut mit Seil gesichert, geholfen werden wir auch von einigen Haken. Weiter biegt der Pfad bald links ab und steigt dann auf der linken Seite der Rinne auf. Auf diesem Abschnitt ist große Vorsicht geboten, da der Pfad nur an wenigen Stellen gesichert ist. Im oberen Teil biegt der Pfad rechts ab und bringt uns auf einer schmalen Police mit Hilfe einiger Seile aus der Rinne auf die grasbewachsene Fläche namens Božje police.
Für kurze Zeit queren wir noch die grasbewachsene Fläche, dann biegt der Pfad links ab und steigt sehr steil in einer ungesicherten Rinne auf. Wenn wir die steile Rinne erklettern, in der es viele gute Griffe gibt, die das Klettern erleichtern, gelangen wir auf weniger steile Hänge auf der Ostseite des Viš.
Der Pfad biegt weiter leicht rechts ab und steigt auf einem Hang auf, der etwas weniger steil ist, aber wegen des unbetretenen Pfads und des Schutts ziemlich rutschgefährlich. Wenn wir uns dem südöstlichen Grat nähern, auf dem der Normalweg zum Viš führt, biegt der Pfad etwas rechts ab und steigt mit Hilfe einiger Seile zu einer kleinen Scharte auf, von der sich der Blick nach Nordwesten öffnet. An der Scharte biegen wir links ab und es folgt ein Quergang auf einer schmalen Police bis zum Abzweig, wo wir auf den Normalweg zum Viš treffen.
Hier setzen wir rechts fort und es folgt nur noch ein paar Minuten weniger anspruchsvoller Aufstieg bis zum sehr aussichtsreichen Gipfel.
Für den Abstieg ist es am besten, einen Transport vom Nevejski preval zu organisieren und an der Hütte Corsi in das Tal abzusteigen.
Wenn wir zum selben Ausgangspunkt zurückmüssen, sind alle Wege anspruchsvoller und länger. Der kürzeste, aber auch anspruchsvollste ist hier der Abstieg auf dem Aufstiegsweg.
Zweite Option ist, den Weg Anita Goitan zur Trbiška škrbinica zu wählen. Von der Trbiška škrbinica steigen wir nicht in die Rinne ab, die geschlossen und extrem gefährlich ist (markiert mit »NO«), sondern gehen weiter auf dem markierten Weg und halten uns an die Markierungen »R. Pellarini«.
Zum Ausgangspunkt kann man auch über die Škrbina prednje Špranje und den Bivacco Mazzeni absteigen.

Entlang der Route: Rifugio Pellarini (1499m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Zajzera - Wischberg (Gola Nordest)
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| skrajnik18. 08. 2011 |
Ist es möglich, den Weg zur Hütte Pellarini mit einem Zugang über einen Waldweg zu kürzen?
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| dprapr19. 08. 2011 |
Soweit ich mich erinnere - das ist schon viele Jahre her - bin ich weiter Richtung Zajzera gefahren und dann auf einem kleinen Parkplatz im Wald auf der anderen Seite des Baches geparkt. Von da zuerst auf Schotterstraße und später auf Weg zur Hütte. Ich glaube, es waren etwa eine Stunde Gehzeit bis zur Hütte.
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| LidijaJesih20. 08. 2011 |
Skrajnik, bist du hingegangen zum Anschauen? Warst du oben? Weg sonst ok? Schöner Tag, auch wenn du nicht warst
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| skrajnik20. 08. 2011 |
Ja, haben wir live überprüft.. Zugang nicht kürzen, außer mit Geländewagen zur Seilbahn... Klettersteig ansonsten super, Weg aus den Anfängen der Entdeckung von Viš - natürliche Übergänge, viel freies Klettern, gesichert nur an notwendigen Stellen.. Objektiv/relativ gefährlich an ein paar Stellen (Löcher im Gletscher, Steine, Schutt..) Besuch meiner Meinung nach selten. Oben leider nur teilweise klar, daher Aussicht nicht 100%. Zurück über Anito Gotian zur Hütte und zum Ausgangspunkt, schon dunkel, wie 3 Lumpen. Weg teilweise in Wolken. Schöne und endlos laaaange Tour. "Laufen oder sterben" 
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| LidijaJesih20. 08. 2011 |
Klingt gut . Wie sieht Trbiška škrbina aus, noch Schnee (letztes Mal habe ich dort gekraxelt)? dieses laufen oder sterben heute schon vergessen, wie es mir scheint.
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| skrajnik20. 08. 2011 |
Kein Schnee in der Scharte, wo welcher ist, kann umgangen werden. Problem nur beim Einstieg, aber mit Sand bestreut. Ist aber ziemlich hart und gibt nicht viel nach. Laufen oder sterben ist ein Witz von der Tour, weil wir bis dunkel in Tal wollten, schon zerstört 
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| LidijaJesih20. 08. 2011 |
Danke, noch das: wie lange hat die Runde gedauert, wenn kein Geheimnis?
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| IgorZlodej20. 08. 2011 |
Bis zur Seilbahn ist die Straße natürlich für den öffentlichen Verkehr gesperrt, daher kommt auch ein Geländewagen nicht in Frage . Aber ich verstehe nicht, warum Abstieg über A.G. und durch zwei Scharten, wo man doch bequem ins Jezersko-Tal absteigen kann (natürlich mit vorher organisierter Beförderung), oder einfach hinunter zur Hütte Corsi, dann unter der Kapna-Wand zur Škrbina prednje Špranje und hinunter nach Zajzero, oder nur zur Špranjo und über die Nabojsova-Škrbina auf dem Weg C. Cersi nach Pellarini und zurück ins Tal.
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| ajo6210. 10. 2011 |
Ich denke, Skrajnik ist über die beste Variante abgestiegen: Der Goitan-Weg ist toll, u.a. hat er in dieser Richtung den geringsten Höhenverlust, nur der Abstieg über Schutt auf dem neueren markierten Weg rechts (im Abstieg) von der Trbiska-Škrbina ist etwas hässlich. Die Varianten über die vordere Spranja (Lavinal) sind länger - besonders die über Nabojsova Škrbina (vom Abzweig bei Mazzeni muss man wieder ca. 400m hoch... Ich weiß nicht, ob Igor diese Variante gegangen ist, ich habe alle drei Optionen bis zum Parkplatz in Zajzera gemacht und finde, Skrajnik hat richtig gehandelt - wahrscheinlich hat er in 14 Stunden viel geruht... das ist auch ein Genuss... lp
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| LidijaJesih10. 10. 2011 |
Ajo62, meiner Meinung nach hast du recht. Unter Viš - aktuelle Bedingungen ist meine Beschreibung vom Donnerstag, ich habe unterwegs dasselbe gedacht wie du schreibst. Hauptsächlich verlierst du (und gewinnst dann wieder) Höhenmeter, auch ohne Nabojsova škrbina, der Weg ist etwas zeitaufwendiger weil du an Pellarini vorbeigehst, und auch durch Škrbina prednje špranje geht es ziemlich langsam (Abstieg ist sehr hässlich). Für die Rundung habe ich 10,5 Stunden gebraucht, ohne besondere Eile.
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| IgorZlodej10. 10. 2011 |
@ajo62 schreibt: Ich weiß nicht, ob Igor diese Variante gegangen ist. Ist er, und nicht nur einmal, sondern mehrmals in alle Richtungen, und auch von allen Scharten Ski gefahren. Ansonsten wundert es mich immer, dass die, die nur einmal dort waren, am meisten wissen.
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| ajo6213. 10. 2011 |
lieber Igor, wir werden nicht untereinander polemisieren, da wir alle Bergliebhaber sind.. ehrlich gesagt war ich selbst in den letzten 25 Jahren mindestens 15 Mal auf dem Viš über verschiedene Wege und Routen. Ich hatte das Glück, mehrmals im Corsi zu übernachten, als Raimondo Sciarillo noch die Hütte leitete (ich glaube, du kanntest ihn) aus der bekannten Triestiner Alpin-Schule E. Comici. Ich habe mehrmals mit ihm über diese !"Varianten" gesprochen, da er dort praktisch zu Hause war. Er war einfach und bescheiden, von ihm habe ich viel gelernt.. Lp allen!
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| rant26. 08. 2012 |
Der rote gesicherte Weg ist der aktuelle. Der blau markierte Weg ist in sehr schlechtem Zustand, angelegt als der Gletscher ca. einige Dutzend Meter höher war.
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| pirseb2414. 05. 2013 |
Guten Tag Herren Igor und alo62 bitte ich angesichts Ihrer vielen Erfahrungen welchen Weg empfehlen Sie mir für den Viš bzw. welcher ist weniger anspruchsvoll Goitan oder Jahrhundertweg In einem Führer ist der Jahrhundertweg mit Bewertung 2 markiert was leichten Weg bedeuten sollte aber nach Bildern und Beschreibung ist er nicht gerade einfach. Bitte falls möglich beraten Sie welcher Weg für Anfänger geeignet für Aufstieg zum Viš Danke für jede Antwort und Rat Gruß
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| klm14. 05. 2013 |
Ich bin weder Igor (Zlodej) noch alo62 (korrekt ajo62), habe mir aber trotzdem erlaubt zu antworten: Der oben beschriebene Nordost-Kamin ist seit einigen Jahren vernachlässigt und erfordert daher einen noch erfahreneren Bergsteiger. A. Goitan führt nicht direkt zum Gipfel des Viš sondern kreuzt ihn auf halber Höhe, bzw. die gesamte zentrale Gruppe von Koštrun-Spitz Viš, Divja koza Turn und Gamsova mati. Der einfachste Aufstieg führt von Hütte Corsi http://www.hribi.net/izlet/nevejski_preval_vis_jof_fuart_/1/1041/1738 Der Jahrhundertweg hat praktisch keinen Kontakt zum Viš. Willst du ihn mit Aufstieg zum Viš verbinden, musst du in guter körperlicher Verfassung sein. Technisch ist er nicht so anspruchsvoll.
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| IgorZlodej14. 05. 2013 |
Ich gehe davon aus, dass der Weg zur Hütte Corsi bereits bekannt ist, falls nicht, schlage ich vom Denkmal im Jezerska-Tal über Viška planina zur Hütte und weiter zur Škrbina zadnje Špranje (Forc. Mose) und zum Gipfel vor, Abstieg durch den Preduh, natürlich zu dieser Zeit und manchmal auch im frühen Sommer muss man mit Schneefeldern rechnen, daher mit geeigneter Ausrüstung auf den Weg.
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| urbancek19. 07. 2013 |
In der letzten Ausgabe des Planinski vestnik (S. 44) steht, dass der Weg zum Viš durch die nordöstliche Rinne heute gut gesichert und gepflegt ist... Ist er nicht seit Jahren vernachlässigt und beschädigt?? Falls die Zeitschrift falsche Infos geliefert hat, scheint das etwas für ein Magazin mit solcher Tradition...
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| IgorZlodej19. 07. 2013 |
Vor einigen Jahren wurde sie teilweise renoviert, insbesondere wurden Sicherungen am schmierigen Übergang über den Felsabbruch angebracht, letztes Jahr gab es aber auch einen kleineren Felssturz in der Rinne, sodass der Weg keineswegs leicht ist. Auch mich hat die Beschreibung im PV etwas gewundert
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| Daaam19. 07. 2013 |
Wenn wir wählerisch wären, könnten wir sagen, dass das Forum zuverlässigere Daten liefert als die Fachliteratur 
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| klm19. 07. 2013 |
Um der Wahrheit die Ehre zu geben, sitzen die meisten PV-Autoren auf hribi.net und kopieren dann brav ab. Die Zeitschrift ist... ich kritisiere lieber nicht. Übrigens: Auf dem Forum kannst du einmal, zweimal, dreimal schreiben und korrigieren, in der Zeitschrift aber nicht.
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| miri19. 07. 2013 |
@kim, das würde ich über PV-Autoren nicht behaupten. Nur Goriška als Beispiel, damit ich die anderen nicht aufliste.
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| klm19. 07. 2013 |
Meine Absicht war nicht, eine Polemik anzuzetteln, sondern einzelne PV-Autoren als zuverlässig oder nicht hervorzuheben, da letztendlich der Redaktionsausschuss und der Chefredakteur selbst die Fakten überprüfen oder kennen sollte.
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| darinka423. 05. 2015 |
Mich interessiert, ob letztes Jahr jemand über den Weg Gola Nordest zum Viš gegangen ist. Vor Jahren, als ich mit einer Kollegin ging, war das Seil beschädigt und wir mussten irgendwie durchkommen. Sonst sehr anspruchsvolle Tour, man trifft fast niemanden. Im Graben waren die Markierungen schlecht sichtbar, dort fanden wir einen Weg, der den Graben hinaufführt. Wie ist es heute mit den Sicherungen?
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| matic46. 07. 2015 |
In der Rinne sind einige Drahtseile gerissen, der Weg ist kaum begehbar. Wenig Markierungen und verblasst. Steinmännchen und eingehauene Stufen helfen. Für den Abstieg bräuchte man wahrscheinlich ein Seil. In der Rinne ist jetzt noch Schnee, daher Eispickel und Steigeisen nötig. Auf dem Weg über die Trbiška škrbina sind Markierungen und Drahtseile erneuert.
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| redbull7. 07. 2015 |
letztes Sommer war es ok, außer wenn dieser Winter etwas verändert hat. Der Weg ist gut sichtbar, Markierungen nicht nötig viel Erfolg
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| ljubitelj gora22. 07. 2017 |
Winterausrüstung ist nicht mehr nötig, heute 22.7 hochgegangen
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| ljubitelj gora23. 07. 2017 |
....es gibt viele Abschnitte freien Kletterns, ohne Hilfe von Sicherungen. Markierungen sind verblasst. Der Weg ist wunderschön.
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| Lotka20. 08. 2017 |
Hallo, ich habe diesen Weg gemacht, schön. Mich interessiert ein Vergleich mit via amalia am montaz. Danke
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| dprapr20. 08. 2017 |
Die Via Amalia ist länger. Aber bis zum Bivacco Suringar sehr gut gesichert.
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| Lotka20. 08. 2017 |
Und weiter? Gibt es mehr freies Klettern als auf nord est? Ist es technisch anspruchsvoller? Nämlich, solange Sicherungen da sind ist alles ok, wenn sie ausgehen ist es für mich nicht mehr das einfachste 
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| ben20. 08. 2017 |
Weiter ist der Findenegg-Gletscher, markiert und gesichert, Kletterstelle II. Grades!!
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| dprapr20. 08. 2017 |
Der Findenegg-Gletscher ist schon gut ausgetreten, gefährlich hauptsächlich wegen fallender Steine, wenn jemand über dir ist. II. Grad? Wo?
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| dprapr20. 08. 2017 |
Für mich gibt es nirgends "Spaziergang". Auf allen Wegen und ohne Wegen ist Vorsicht wichtig, Unfälle passieren gerade dort, wo es "leicht" ist. Wenn die Beschreibung es so sagt, dann stimmt es. Vielleicht die Stufe auf Bild 77 deines Links.
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| jax20. 08. 2017 |
Wahrscheinlich genau dort. Es ist aber so, dass man dort durch den Kamin selbst gehen kann, der wahrscheinlich keine II erreicht, aber sehr unangenehm ist, sich mit Rucksack hindurchzuquetschen. Die meisten Bergsteiger gehen deshalb lieber links über die Platte, wo tatsächlich eine II sein könnte. Ansonsten werden Klettergrade sowieso übertrieben. II wird auch an vielen markierten Wegen geklettert, wo niemand auf die Idee kommt, es Klettern zu nennen.
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| coffee20. 08. 2017 |
Ich will mich auch nicht in eine Debatte über Bewertungen einlassen, nur nebenbei, Mašer markiert im Führer über die Westlichen Julischen Alpen zwei Sprünge im Couloir mit II.
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| Lotka20. 08. 2017 |
Danke für die Antworten. Also, wenn ich Gola nord est geklettert bin, zum Altar gekommen bin, hoffe ich, dass das hier auch klappt.
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| Gorska planika16. 07. 2018 |
Hallo! Ist jemand kürzlich diesen Weg gegangen? In welchem Zustand ist der Weg? Danke 
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| redbull17. 07. 2018 |
Falls du keine Antwort von jemandem bekommst, kann ich dir sagen, dass im unteren Teil definitiv das Schneefeld bis zum Beginn der Wand überquert werden muss. Eispickel, Steigeisen sind ziemlich notwendig, obwohl wir schon ohne sie durchgekommen sind. Viel Erfolg
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| VIŠMAN17. 09. 2018 |
Hallo Der Weg zum Viš über SV Deber (GOLA NORD EAST) war am 16.9.2018 völlig normal begehbar und hervorragend gesichert. Das Schneefeld lässt sich problemlos links umgehen, Winterausrüstung kann zu Hause bleiben. Pelarini und Corsi waren geöffnet. Der Weg ist unglaublich schön mit Hilfsmitteln nur wo wirklich nötig.
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| danielenidoma16. 07. 2019 |
Welche Infos, Schneefelder usw.? Danke!
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| dprapr16. 07. 2019 |
https://www.hribi.net/trenutnerazmere.asp?slo=1&gorovjeid=1&id=8003 Unter den Božji police ist sicher noch ein kleines Schneefeld im Schutt. Wir haben keine Ausrüstung benutzt, aber an ein paar Stellen war viel Einfallsreichtum nötig, um weiterzukommen. Beim Einstieg war Schutt auf dem Schneefeld und keine Probleme. Im oberen Teil, unter dem Grat, sollte dieses Schneefeld mittlerweile abgeschmolzen sein.
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| Višarski5. 09. 2021 00:02:52 |
Heute durch den NO-Couloir zum Vis. Problem ist das harte Schneefeld unten am Einstieg, teilweise mit Schutt bedeckt. Du brauchst Steigeisen und Eispickel, idealerweise zwei Eispickel. Steine fliegen hier nonstop (einer hat mich schön am Helm getroffen). Die Felsscheibe mit rotem Punkt, wo man vom Schneefeld in den Fels absteigen muss, ist erst zugänglich, wenn man ca. 2-3 m ziemlich senkrecht vom Schneefeld absteigt. Wäre kein Problem, gäbe es nicht gleich darunter eine tiefe Schlucht. Dann langer, herrlicher, super Aufstieg (Sicherungen, wo vorhanden, in gutem Zustand) bis zur hl. Maria, die nach Slowenien schaut.
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