Žarovnica - Ravna Gora (Babice (Glažarjeva pečina und Kletterpfad))
Ausgangspunkt: Žarovnica (240 m)
Wegname: Babice (Glažarjeva pečina und Kletterpfad)
Gehzeit: 1 h 45 min
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 454 m
Höhenunterschied entlang der Route: 480 m
Karte:
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
a) Wir erreichen Kroatien über den Grenzübergang Gruškovje/Macelj, dann fahren wir weiter Richtung Trakošćan und Ort Lepoglava. In Lepoglava fahren wir an der Tankstelle geradeaus Richtung Višnjica und Klenovnik (rechts Lepoglava-Zentrum und Varaždin). Weiter erreichen wir die Dörfer Vulišinec und Kamenički Vrhovec. Wenn wir das Schild erreichen, das den Beginn der Siedlung Žarovnica markiert, biegen wir am Kreuzung links Richtung Kamenica ab. Weiter durch Kamenica, dann gelangen wir wieder nach Žarovnica. Hier gibt es zwei Kreuzungen, wir parken nahe der zweiten (rechts befindet sich eine Blechwarenwerkstatt und in der Nähe stehen immer viele alte Fahrzeuge).
b) Aus Richtung Prekmurje fahren wir zuerst nach Varaždin, von dort weiter Richtung Ivanec. Am Ende von Ivanec gelangen wir nach Lepoglava, wo gleich nach der Brücke über die Bednja rechts Richtung Trakošćan in Richtung Višnjica und Klenovnik abbiegen. Weiter wie oben beschrieben.
Beschreibung der Route:
Der beschriebene Weg ist aufgrund fehlender Seilsicherung bis auf Weiteres offiziell GESCHLOSSEN (Daten vom 6.5.2015).
Der Weg beginnt offiziell am Bahnhof in Lepoglava, von dort bis zu unserem Ausgangspunkt sind es jedoch 3 Stunden Fußweg auf Asphaltstraße.
Wir starten den Weg im Dorf Žarovnica, wo wir am zweiten Kreuzungspunkt aus Richtung Kamenica weiße Bergwegmarkierungen sehen. Von hier gehen wir links Richtung Glažari und Golubi und erreichen eine kleine Brücke mit einigen geeigneten Parkplätzen. Nach Überqueren der Brücke sind wir im Dorf Kameničko Podgorje, der Asphaltweg beginnt durch das Dorf anzusteigen. Wenn die Asphaltstraße abzufallen beginnt, gehen wir rechts in den Wald. Durch den Wald zuerst auf breiterer Schotterstraße, dann ab der ersten Abzweigung auf schmalerer Fahrspur, wo der Weg steiler wird. Höher verwandelt sich die Fahrspur in einen Pfad, der uns zum felsigen Abschnitt von Babice führt. Der felsige Teil ist technisch nicht anspruchsvoll, aber bei Nässe rutschgefährlich. Oben an diesem Abschnitt ist eine Wegkreuzung, wo links der Weg zum Aussichtspunkt Glažarjeva pečina abzweigt (geradeaus setzt sich der Babice-Weg fort, abwärts führt zum Babice-Felsen - unmarkiert).
Der Weg zur Glažarjeva pečina steigt zuerst sanft, dann steiler an. Am Ende des Anstiegs wird der Untergrund steiniger. Glažarjeva pečina ist ein außergewöhnlicher Aussichtspunkt mit schönem Blick nach Süden und Osten. Daneben steht ein kleiner Biwak (Innenraum verschlossen), ideal zum Ausruhen oder Regenschutz.
Von Glažarjeva pečina folgen wir dem Grat nach Nordwesten. Der weitere Weg ist flach, außer an einer Stelle mit Hilzzaun. Höher weitet sich der Grat vorübergehend, wir erreichen eine Kreuzung, wo von rechts der Weg von Lapornjak zuführt.
Weiter voran steil bergauf und nach wenigen Minuten zurück an einer Kreuzung zum Babice-Weg.
Nun sind wir auf einer gut gepflegten Forststraße, die zuerst westwärts führt, aber bald einen langen Bogen macht, wo die Straße nach Norden abbiegt und wir zum Grat von Ravna gora zurückkehren. Entlang der Straße bis zu einem Nadelwaldgürtel, wo Markierungen links führen. Von hier eine Zeitlang auf schmalerem Pfad am Osthang, nur wenige Meter unter dem Grat. Durch den Wald weiter, dann zur Lichtung, wo der Pfad zugewachsen ist. Hier eröffnet sich schöner Blick nach Norden aufs Ptujsko polje und Osten bis Ungarn. Am Ende der Lichtung weitere Kreuzung, wo wir den Babice-Weg verlassen und links auf den Lehrpfad abbiegen. Diese Kreuzung ist schlecht sichtbar, da eine Fichte das Schilder verdeckt, sichtbar erst in unmittelbarer Nähe.
Der Weg wird nun allmählich anspruchsvoller. Zuerst leichter Abstieg zu einer überhängenden Wand, wo Kletterer Routen haben (diese Überhangwand bietet auch guten Regenschutz). Nach wenigen Minuten auf zunehmend steinigem Untergrund weitere Kreuzung, links abwärts (rechts zurück zum Babice-Weg).
Hier wird der Weg teilweise schwierig, erste Drahtseile helfen. Der Weg führt weiter abwärts, Untergrund rutschig und steinig. Der Wald lichtet sich vorübergehend, bis zum Beginn des Kletterwegs Balkon.
Der Kletterabschnitt zeigt gleich zu Beginn seine "Zähne", da der erste Teil fast senkrecht ist. Haken sind spärlich gesetzt, Greifen an Felsen nötig. Nach diesem schwierigeren C-Abschnitt biegt der Weg links ab in B-Schwierigkeit. Hier zweigt die extrem schwierige D-Variante ab. Bei Erreichen einer kleinen Galerie folgt ein sehr anspruchsvoller senkrechter Abschnitt mit sparsamen Haken. Höher eine Rechtskurve mit Querung glatter Felsplatten. Am Ende stößt die D-Variante wieder dazu.
Danach leichteres Klettern über einen Felsaufschwung und wir sind am Ausstieg der Kletterroute. Der Weg kehrt zum Babice-Weg zurück und nach einer Minute erreichen wir den Balkon-Aussichtspunkt, eine Minute bis zur Krešimir Filić-Hütte, wo man sich stärken oder übernachten kann.
Von der Hütte weiter nordwestlich auf der Straße bis zum Gleitschirm-Abflugplatz, Aufstieg in den Wald und nach einer Minute zur "Fels", dem höchsten Gipfel von Ravna gora. Etwas weiter der Aussichtsturm, von dem trotz relativ niedriger Seehöhe ein außergewöhnlicher Rundblick winkt außer nach Süden, wo die höhere Ivanščica im Weg ist.

Entlang der Route: Glažarjeva pečina (548m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Žarovnica - Ravna Gora (Babice (Glažarjeva pečina und Kletterpfad))
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| zico105. 05. 2015 |
Wer diesen Weg etwas besser kennt, mich interessiert, ob der Kletterabschnitt auf dem genannten Weg derselbe ist wie der aus Cvetlina oder ob es sich um einen völlig anderen Kletterweg handelt? Danke
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| Marx6. 05. 2015 |
Leider wird mein erster Kommentar zu diesem Weg nicht gut. Das Stahlseil ist auf Teilen des Kletterabschnitts verschwunden (ab Bild 46) und jetzt ist diese schwierige Mini-Klettersteiga noch schwieriger. Offiziell ist der Kletterweg gesperrt, auf eigene Gefahr. Zum Kletterweg Balkon kann man auch gelangen, wenn man vom Krešimir Filić-Haus auf den Lehrpfad weitergeht - der Kletterabschnitt beginnt am tiefsten Punkt des Lehrpfads. Das ist ein völlig anderer und völlig neuer Weg. Von Cvetlin geht man zum Kletterweg Velike pečine. Schade, dass das Stahlseil verschwunden ist... Ich hoffe, es passiert nicht wie auf dem Kalnik, wo das Seil vor fünf Jahren verschwand und noch nicht erneuert wurde... Also nochmal - dieser Kletterweg ist offiziell gesperrt, aber kletterbar. Man muss wirklich vorsichtig sein...
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| zico106. 05. 2015 |
Auch ich bin heute diesen Weg gegangen. Muss sagen, der Abschnitt ohne Seil hat mich überrascht, da ich dachte, das Seil geht den ganzen Weg entlang. Ich habe den Weg trotzdem durchgeklettert, empfehle ihn aber nicht, bis das Seil wieder angebracht ist. Besonders der letzte Teil ist sehr schwer und man muss wirklich vorsichtig sein! @Marx danke für die Erklärung zu Cvetlin. Das muss ich auch mal probieren....
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| Marx27. 01. 2016 |
Schlechte Nachrichten wieder... Nicht nur dass das Seil das verschwunden ist noch nicht repariert wurde, jetzt sind auch alle anderen Seile verschwunden. Zum Glück hat niemand die Haken mitgenommen...
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| zdomec28. 01. 2016 |
Wie? Wurden die Seile gestohlen oder absichtlich entfernt? Wer verwaltet und pflegt die Wege zur Ravna Gora? /vielleicht PD Ravna Gora Varaždin?/ Das PD das für diese Wege zuständig ist sollte sofort handeln und den Weg bis auf Weiteres sperren.
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| Marx16. 05. 2018 |
Leider gibt es immer noch keine Drahtseile... Diese Via ferrata war die schwierigste ihrer Art in Kroatien, aber nur bis 2017, denn jetzt gibt es eine neue extreme Via ferrata auf dem Kalnik / Sedmi zub ("Koprivnički smjer"), die noch schwieriger ist (Schwierigkeit E). Im Kontakt mit dem Wirt des Filićev dom habe ich erfahren, dass die Sanierung der Via ferrata in jenem Sommer stattfinden wird. Geplant ist, statt Drahtseile (damit sie nicht wieder jemand mitnimmt) Kabel anzubringen, wie jene auf Jelenku/Kendovi robi...
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