Die Frauennäpfe sind ein sehr schwieriges Genus mit 30 Vertretern bei uns, diese können sich sogar untereinander kreuzen, was die Bestimmung erschwert.
Die Velebit-Frauennäpfchen ist eine der wenigen, die man bei uns mit keiner anderen verwechseln kann, da sie Blätter hat, die fast bis zum Grund geteilt sind, und die Unterseite silberhaarig, was auch an den Rändern sichtbar ist. Die Alpen-Art wächst bei uns nicht - das gilt, solange sie niemand findet und beweist, dass sie von der Velebit-Art verschieden ist. Die Aussage, sie könne bei uns wachsen, weil es eine "Grenz"-Blume ist, hält nicht stand, denn z.B. in Österreich sind die Gesteine, auf denen sie wächst, völlig anders als bei uns.
Also, wenn das obere Bild bei uns aufgenommen wurde, ist es sicher keine Alchemilla alpina, wenn aber irgendwo in den Zentralalpen, dann sicherlich.
Velkavrh, woher die Info, dass bei uns auch A. conjuncta vorkommt? In der letzten Auflage der Mala flora S. werden 30 Arten von Frauennäpfen genannt, aber conjuncta ist nicht dabei, daher hat sie auch keinen slowenischen Namen.