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Blumen / Wasser-Minze (Mentha aquatica)

Wasser-Minze (Mentha aquatica)

Art: Blumen
Farbe: rote
Aufrufe: 3.527
Anzahl Bilder: 1
Anzahl Kommentare: 0
Anzahl Videos: 0
Beschreibung:
Kurze Beschreibung: Wasser-Minze - Mentha aquatica (L.)
Der Blütenkranz ist außen dicht kurz behaart.
Das Blütenstand ist terminal, mehr oder weniger kompakt, aus stark verdichteten scheinbaren Quirlen zusammengesetzt, deren Tragblätter gleich lang oder kürzer als die Blütenstände sind – kaum wahrnehmbar (und viel kleiner als Stengelblätter), und ist kopfig (oben kugelig) weniger als 2x so lang wie breit. Es können auch 1-2 Blütenstände aus scheinbaren Quirlen unter dem Hauptblütenstand in den Blattachseln der oberen Blätter erscheinen.
Stengelblätter sind immer deutlich gestielt mit 15-25 mm langem Stiel, können kurz behaart auf beiden Seiten oder oben fast kahl sein.
Es ist eine Pflanze 15-50 cm hoch mit Zwergformen, die im Wasser beblättert sind und gedeiht nur auf feuchten Standorten, oft versumpft oder gelegentlich überflutet. (nicht nur feucht)

Minzen aus der Gruppe M. x piperita agg. (Aggregat – Gruppe) haben z.B. Blütenstände, die 2-4 x so lang wie breit sind. Blütenkranz außen kahl oder spärlich behaart. Blätter können kahl oder stark behaart sein, gestielt mit Stiel kürzer als 15 mm.

Minzen aus der Gruppe M. spicata agg. haben terminale Blütenstände, die mehr als 4x so lang wie breit sind und einheitlich oder mehrmals unterbrochen sein können, Blätter meist sitzend, nur untere können kurz gestielt sein.

Bezüglich Minzen mit länglichen kegelförmigen Blütenständen, zu denen ich mich bereits geäußert habe, sei gesagt, dass Minzen als Ganzes ein anspruchsvolles Genus zur Bestimmung sind, insbesondere die Gruppe M. spicata agg. mit länglichen, spitzen Blütenständen. Aufgrund großer Variabilität innerhalb der Arten selbst und zahlreicher gegenseitiger Bastarde, die fruchtbar oder unfruchtbar sind und vegetativ vermehrt werden können.
Zur Illustration gehören dazu z.B.: M. spicata; M. longifolia, M. x rotundifolia, M. x villosa, M. suaveolens, M. microphylla („x“ im Namen bedeutet Bastard), und noch mehr fände sich.

Die nächste Gruppe von Minzen sind Minzen mit unterbrochenen Blütenständen – bestehend aus scheinbaren Quirlen in den Blattachseln der Stengelblätter (Tragblätter des Blütenstandes) an den Knoten, von denen relativ leicht erkennbar nur der Polei (oder Poleiminze) M. pulegium ist, dessen Tragblätter des Blütenstandes etwa gleich groß oder nur wenig länger als der Blütenstand sind. Andere Minzen dieser Gruppe einschließlich Acker-Minze M. arvensis haben Tragblätter viel länger als die Blütenstände. Etwas herausstechend ist M. arvensis, die normal fruchtbar mit entwickelten Staubbeuteln ist und bei der der glockenförmige Kelch kaum sichtbar adrig ist, die anderen haben verkümmerten Staubbeutel und Kelche mit stark vortretenden Rippen.

Beschreibung beigesteuert von Benutzer Jojoj.
Bilder:
Wasser-Minze (Mentha aquatica)
Warnung
Blumen sind nicht von Experten/Botanikern überprüft, daher sind Fehler möglich.
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