| dprapr7. 10. 2026 07:14:00 |
Gestern haben wir diesen „spitzen“ Gipfel im Kemetgebirge (östlicher Dachstein) besucht. Wir starteten in Gröbming, wo wir am Ende des Dorfes, direkt unter dem Wald, parkten. Zum ersten Mal stießen wir auf einen markierten, kostenlosen Parkplatz, der nur für Wanderer bestimmt ist. Wir nahmen die rechte Variante über Säbelbodn und Zirmel, die zwar länger, aber flacher und schöner ist. Besonders ab Zirmel, wo auf dem Grat alles übersichtlich ist. Vom Gesäuse, dem Nachbarn des Grimming, über das gesamte Tote Gebirge bis zum Dachstein. Und natürlich die gesamte andere Talseite (Niedere und Hohe Tauern) bis zum Großglockner und weiter. Zum Gipfel wird es steiler und der Weg ist mit Haken ausgestattet, die wir schon auf unmarkierten Touren gesehen hatten. Auf markierten Wegen jetzt zum ersten Mal. Vom Gipfel aus wäre zum Ausblick nichts zu sagen, denn er ist wirklich faszinierend. Oben ist wenig Platz. Interessant ist der unmarkierte Grat nach Westen, in dem noch ein niedrigerer Zweitausender, die Mitterspitze, liegt. Er soll Schwierigkeit II-III haben. Wir stiegen über die direkte Variante ins Tal ab. Auch hier ist es vom Gipfel steil und mit Haken ausgestattet und unten im steilen Geröll mit ein paar alten Seilen. Wir stiegen auch auf den niedrigeren Nachbarn Winterstein (1915), der jedoch nicht gesichert ist. Dann einfach direkt hinunter zwischen den Zirben, über kleinere Schutthalden und durch den Pilzwald ins Tal. Eine schöne Tour in dieser Gegend, mit ca. 1360 Hm und knapp unter 7h.
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